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HANNOVER
| HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
Sportverbände
bitten Vereine
zur Kasse
Höhere Beiträge für
Stadtsportbund beschlossen
Von andreas schinkel
Der Stadtsportbund (SSB) kassiert von
seinen Mitgliedern, den hannoverschen
Sportvereinen, künftig deutlich höhere
Beiträge. Mit großer Mehrheit, aber etlichen Enthaltungen haben die Vereine
am Dienstagabend bei einer Versammlung des SSB der Erhöhung zugestimmt.
Ratspolitiker befürchten, dass die gestiegenen Beitragssätze an die Vereinsmitglieder weitergereicht werden. Hinzu
kommt, dass die Stadt Hannover die
Miete für Turnhallen und Wasserflächen
kräftig erhöhen will, um ihre Haushaltslöcher zu stopfen. „Das wird uns noch
viel stärker treffen“, sagt Eberhard
Mecklenburg, Vorsitzender des TuS
Vahrenwald. Bei der Versammlung ist
die Präsidentin des Sportbunds, Rita Girschikofsky, einstimmig wiedergewählt
worden.
Die Tarife für den SSB richten sich
nach der Zahl der Mitglieder in den
Sportvereinen. Für Kinder und Erwachsene steigt die Jahrespauschale um
35 Cent, für Jugendliche um 45 Cent.
Zudem erhebt der Verband einen Grundbetrag von 80 Euro jährlich für jeden
Verein, der bei ihm Mitglied ist. Die neuen Preise gelten ab 1. Januar 2016.
Nicht nur SSB-Beiträge und Hallenmieten steigen. Ausrichter von Volksläufen müssen ab 2016 eine höhere Startgebühr an den Niedersächsischen Leichtathletikverband (NLV) entrichten. Waren es bisher 25 Cent pro angemeldeten
Läufer, steigt der Betrag im kommenden
Jahr auf 35 Cent und ab 2016 auf einen
Euro. Die Pauschale gilt für alle Starter
ab dem Alter von 20 Jahren. „Bei kleinen Läufen fällt das schon ins Gewicht“,
sagt Stefan Schwark, Organisator des
Wettberger Volkslaufs. Er geht davon
aus, dass der Anstieg an die Läufer weitergereicht wird.
DONNERSTAG, 16. OKTOBER 2014 | NR. 241
Täter muss nach Attacke auf Krankenwagenfahrer in Psychiatrie
Opfer erlitt Stichverletzungen und bangte um sein Leben / 41-jähriger Angreifer hatte Wahnvorstellungen
Von Michael Zgoll
Am 1. Mai dieses Jahres wurde ein
25-jähriger Krankentransportfahrer im
Eingangsbereich der Medizinischen
Hochschule Hannover (MHH) niedergestochen. Der psychisch kranke Täter hielt
ihn für einen Arzt, der mitverantwortlich
sei, dass ihm in der MHH ein Peilsender
in den Arm und eine Spionagekamera in
den Kopf gepflanzt worden seien. Gestern musste sich der 41-jährige Hans S.
vor dem Landgericht wegen gefährlicher
Körperverletzung und Bedrohung verantworten. Am Ende des Sicherungsverfahrens ordnete die 3. Große Strafkam-
mer unter Vorsitz von Renata Bürgel die
Unterbringung des gelernten Gerüstbauers in der geschlossenen Abteilung einer
psychiatrischen Klinik an – wo der Mann
bereits seit Mai einquartiert ist.
Der Fahrer war an jenem Morgen ein
Zufallsopfer. Der Täter hatte sich allein
an dessen blauem Kittel orientiert und
ihm ohne Vorwarnung ein 15 Zentimeter
langes Küchenmesser in die Seite gerammt. Der 25-Jährige versuchte zu fliehen, kam zu Fall, der Täter kniete über
ihm und schrie: „Ich werde dich töten.“
Erst das beherzte Eingreifen eines hinter
dem Infotresen arbeitenden MHH-Mitarbeiters ließ S. innehalten. Nach kurzem
Irrlichtern durch die Klinikgänge setzte
er sich auf eine Bank und steckte sich
eine Zigarette an. Wenig später ließ er
sich ohne Widerstand festnehmen.
Die zwei Messerstiche waren nicht lebensbedrohlich, doch die Auswirkungen
für den Fahrer waren immens. Bei seiner
gestrigen Zeugenaussage brach er in
Tränen aus und erzählte, dass er wegen
Wundheilungsproblemen ein Vierteljahr
krankgeschrieben gewesen sei. Bei der
Tat habe er um sein Leben gebangt, bis
heute leide er unter Angstzuständen.
Auch verursacht ihm eine große Narbe in
Bauchhöhe immer noch Schmerzen. Die
Entschuldigung des Täters mochte er
nicht annehmen: „Kein Mensch hat das
Recht, so etwas zu tun.“
Hans S. nahm bis vor zehn Jahren
Drogen, wird seither ersatzweise mit Medikamenten behandelt. Er ist bereits häufig mit dem Gesetz in Konflikt geraten,
meist wegen Schwarzfahrens oder Diebstählen. Seine psychische Erkrankung
brach erst vergangenen Herbst aus –
nach einer Armoperation in der MHH. Er
fühlte sich zunehmend verfolgt, glaubte,
man halte ihn für einen Neonazi. Aus
Furcht vor Lauschangriffen tapezierte er
sein Zimmer mit Alufolie. Im Frühjahr
reiste er durch Deutschland und schilderte in mehreren Polizeirevieren und Klini-
Thema des Tages
Auch bei
Germanwings
wird gestreikt
Nicht nur Zugreisende müssen sich in
dieser Woche mit Streiks herumplagen,
sondern auch Fluggäste – soweit sie mit
der Lufthansa-Tochter Germanwings
unterwegs sein wollen. Im Tarifstreit –
aktuell geht es um Regelungen für den
bezahlten Vorruhestand der Flugkapitäne – hat die Piloten-Gewerkschaft Cockpit zu einem zwölfstündigen Warnstreik
aufgerufen, der heute Mittag um 12 Uhr
beginnen soll. Als Resultat hat die Fluggesellschaft rund 100 Verbindungen vor
allem im innerdeutschen Verkehr gestrichen – besonders betroffen sind Passagiere in Nordrhein-Westfalen und Thüringen, wo die Herbstferien zu Ende gehen.
Auf dem Flughafen Hannover in Langenhagen fallen 14 geplante Verbindungen in den Streikzeitraum. Darunter sind
zwei Abflüge nach Stuttgart und je einer
nach Wien, London, Catania auf Sizilien
und Izmir in der Türkei. Aktuelle Informationen darüber, welche Flüge stattfinden, und über Ausweichregelungen stehen auf der Seite www.germanwings.
com im Internet. Beim jüngsten Warnstreik der Gewerkschaft waren in Hannover lediglich drei ankommende Maschinen betroffen.
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Am DB-Informationsschalter in der Halle des Hauptbahnhofes brauchen gestrandete Reisende viel Geduld.
Fotos: Thomas (2), Morchner
Bahnreisende warten – und ärgern sich
Notfallplan bringt sogar Streikkonzept durcheinander / Auch auf den Straßen ist es abends eng
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OB Schostok
verteidigt Zuteilung
von Flüchtlingen
In den Streit um die öffentliche Kritik
der SPD-Landtagsabgeordneten Thela
Wernstedt an der Verteilung von Flüchtlingsunterkünften hat jetzt auch Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD)
eingegriffen. Gestern zitierte er die Parteigenossin in sein Büro im Rathaus, um
„in einem ausführlichen Gespräch das
Vorgehen der Stadt bei der Unterbringung zu erläutern“, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt. Dem Vernehmen
nach ist das Gespräch nicht ohne Komplikationen verlaufen, was vor dem Hintergrund des Wirbels innerhalb der SPD
nicht verwundert. Die Genossen an der
Basis hatten sich scharf von Wernstedts
These distanziert, dass im Stadtbezirk
Herrenhausen-Stöcken besonders viele
Flüchtlinge und Obdachlose einquartiert
sind. Der OB hat „klargestellt“, dass die
Stadt auf eine möglichst gleichmäßige
Verteilung achte. Der Rückhalt, den
Wernstedt im Stadtbezirk genießt, ist
noch immer groß.
asl
haZ-Leserforum
Haben Sie etwas auf dem
Herzen, oder wollen Sie uns
auf ein Thema aufmerksam
machen? Dann rufen Sie uns
doch an.
Heute von 14 bis 15 Uhr
erreichen Sie:
Tobias Morchner,
Lokalredakteur
(05 11) 5 18-28 72
ken seine Probleme – ohne Erfolg. Dann
übersandte er der MHH per Telepathie
ein Ultimatum, ihm Chip und Kamera
herauszuoperieren – eine Antwort bekam er verständlicherweise nicht. Mit
der Messerattacke habe er schließlich
„ein Zeichen setzen“ wollen.
Dank regelmäßiger Arzneimitteleinnahme wirkte S. gestern relativ normal;
Verteidiger Holger Nitz hatte denn auch
vorgeschlagen, die psychiatrische Unterbringung seines paranoid-schizophrenen
Mandanten zur Bewährung auszusetzen.
Doch davon sah die Kammer nach der
Befragung von zwei Sachverständigen
ab – aus Sicherheitsgründen.
Von Tobias Morchner
und diana koschoreck
N
icht nur an den Bahnhofsgleisen
gab es gestern lange Wartezeiten,
auch auf den Straßen wurde es
insbesondere im Feierabendverkehr immer enger. Viele Pendler sind offenbar
aufs Auto umgestiegen. Mindestens auf
Marienstraße, Berliner Allee und Vahrenwalder Straße kam der Verkehr zeitweilig zum Erliegen.
Zwar sind nach Bahnangaben trotz des
Streiks jeder dritte ICE, Intercity oder Eurocity gefahren, doch im Regionalverkehr
und auf manchen Fernstrecken gab es erhebliche Verzögerungen – und entsprechende Verärgerung bei den Kunden.
„Eine Unverschämtheit“, schimpft etwa
Ingelore Pochert. „Wir können nichts gegen den Stillstand zu tun, obwohl wir für
die Bahnfahrt bezahlen“, sagt die 57-Jährige, die sich mit ihrer Tochter auf einen
Berlin-Trip gefreut hatte.
Schon vor Streikbeginn hatte die Bahn
um Mitternacht einen Notfallplan in Kraft
gesetzt, der reduzierte Verbindungen
vorsah – um Personal zu sparen und Züge
Am Abend kam der Autoverkehr in Hannover stellenweise zum Erliegen.
Mitarbeiter der Bahn schenken Kaffee an
die Wartenden aus.
zu Streikbeginn an der richtigen Stelle zu Opfer gefallen war. „Es kann doch nicht
haben. Für Fahrgäste wie Thomas von sein, dass man vor dem Streik auch nicht
Campe hatte das ärgerliche Konsequen- mehr aus Hannover wegkommt“, kritizen. Er hatte sich fest darauf verlassen, siert er. Immerhin: Auch die Streikenden
dass
seine
selbst waren von
Hat sich der Bahnverkehr heute
S-Bahn, die laut
dem frühen Beginn
normalisiert? Wo gibt es noch
Plan um 13.57
des Notfallfahrplans
Probleme? Alle aktuellen Infos
Uhr in Bissendorf
überrascht worden.
unter haz.li/bahnstreik
ankommen sollte,
„Viele Kollegen, die
auch fahren würeigentlich hier sein
de. Am Hauptbahnhof angekommen wollten, sind unterwegs stecken gebliemusste er allerdings feststellen, dass die ben“, gesteht Jan Manfras von der streiVerbindung dem Notfallfahrplan zum kenden Bahngewerkschaft GDL in Han-
Hannover – Heidelberg: Ein Streiktag
HAZ-Redakteur Jörn Kießler macht den Test und fährt quer durch Deutschland
M
an kann die Sache auch mal so sehen: Der ICE 1171 hat zwar 30 Minuten Verspätung, ist dafür aber angenehm leer. Ich finde direkt einen Platz.
Beim Blick auf die Internetseite der Bahn
drei Stunden zuvor hatte ich noch das
Schlimmste vermutet. Aber von vorne.
Trotz aller Unkenrufe rücke ich an
diesem Streiktag nicht von der Idee ab,
mit dem Zug von Hannover nach Heidelberg zu fahren. Von den zehn Verbindungen, die mir angezeigt werden, sind
sechs mit dem Hinweis „fällt aus“ versehen. Ich suche mir letztlich den ICE 1171
aus, der um 17.41 Uhr in Hannover abfahren soll, was am Ende nicht ganz
klappt. Dass ich nicht um 21.12 Uhr in
Heidelberg sein werde, weiß ich schon
da: Der Zug, in den ich in Frankfurt am
Main umsteigen soll, fällt auch aus.
Dennoch mache ich mich um 17 Uhr
zum Hauptbahnhof auf, kaufe mir ein Ticket für 49 Euro (mit Bahncard) und stelle mich in die Schlange am Servicepoint.
Die Stimmung dort ist gereizt. Jeder hat
Angst, ein paar Minuten zu verlieren,
weil sich jemand anderes vordrängelt.
Für mich lohnen sich die 20 Minuten am
Ende. Die nette Bahnmitarbeiterin empfiehlt mir, mit dem ICE bis Mannheim zu
fahren. Dort soll ich einen Anschlusszug
nach Heidelberg erreichen. Sagt sie.
Die Fahrt dorthin gestaltet sich dann
auch angenehmer als gehofft. In meinem
Sechserabteil sitzen Sabrina, Daniela
und Marc. Alle drei sind in Hamburg eingestiegen und wollen nach Darmstadt,
Frankfurt und ebenfalls Heidelberg. „Zukünftig fahre ich nur noch Bahn, wenn
ein Streik angekündigt ist“, sagt Sabrina.
Die Grafikerin aus Hamburg hat ein
27-Euro-Ticket. Wegen des Streiks wurde die Zugbindung für die billigere Fahr-
Gut vier Stunden nach Heidelberg: Jörn
Kießler hatte mit Schlimmerem gerechnet.
karte jedoch aufgehoben. „Jetzt können
wir jeden Zug nehmen, der in unsere
Richtung fährt“, sagt Daniela.
Für mich wird es knapp: Erst um
20.50 Uhr bin ich in Frankfurt, um
21.33 Uhr dann in Mannheim – mit 50
Minuten Verspätung. Weil mein Ersatzanschlusszug, der IC „Rügen“, aber 15
Minuten zu spät ist (so wie es ein netter
Zugbegleiter angekündigt hatte), bekomme ich ihn dort noch: Um 21.38 Uhr
fährt er los, um 21.53 Uhr bin ich schon
in Heidelberg. Mit 41 Minuten Verspätung hat es nicht viel länger gedauert als
sonst. Und entspannt war die Reise auch.
Entspannt: Daniela
aus Kiel ...
... und Sabrina aus
Hamburg.
nover. Dort hatten sich rund 40 Gewerkschafter dem Streik angeschlossen. Ob es
den Lokführern angesichts der großen
Verärgerung bei den Fahrgästen noch
gelingt, den vom Streik betroffenen Fahrgästen ihre eigentlichen Anliegen zu vermitteln, vermag Manfras nicht einzuschätzen. „Natürlich sind viele von den
Bahnkunden verärgert, aber wenn man
länger mit ihnen redet, haben sie schon
Verständnis für unsere Position“, sagt er.
Erstaunlich wenige Warteschlangen
bildeten sich an den Info-Schaltern der
Bahn. Zusätzliche Mitarbeiter im Bahnhof versuchten, die Fragen der Reisenden
zu beantworten, und versorgten die Wartenden mit frischem Kaffee. Alle Hände
voll zu tun hatte hingegen Johann Pape
vom Unternehmen Hallo Taxi. Er verteilte
seit dem Beginn des Streiks Taxischeine
an Bahnkunden, die in Hannover gestrandet waren. „Wir haben schon Fahrten nach Stuttgart und nach Dresden gehabt“, sagt er. Die 53-jährige Hannoveranerin Bettina Schmidt findet, sie habe
„alles richtig gemacht“: Sie ist auf Fernbus umgestiegen. Die Anbieter registrierten teils ein Drittel mehr Fahrgäste.
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Büro Berlin: Dieter Wonka; Büro Washington: Stefan Koch
Nachrichtenagenturen: dpa, afp, rtr, sid, epd
anzeigen:
Gewinner des Streiks
■ Einige Dienstleister in Hannover
konnten sich über den GDL-Streik gestern freuen – und zwar nicht nur Taxifahrer. Auch bei den Autovermietungen rund um den Hauptbahnhof
standen die Kunden Schlange. Die
Sixt-Station in der Innenstadt konnte schon am frühen Nachmittag keine
Fahrzeuge mehr vermieten, weil der
Andrang so groß war.
Günter Evert (verantw.)
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■ Nicht vom Streik betroffen war der
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EUR Mehrwertsteuer). Für Kündigungen von Abonnements gilt
eine Frist von sechs Wochen zum Quartalsende. Im Fall höherer Gewalt und bei Störung des Arbeitsfriedens kein Entschädigungsanspruch.
tungsmöglichkeit in Bahnhofsnähe
suchten, hatten es schwer. Einige Hotels waren schon vor dem Streik ausgebucht – so auch das Grand Hotel
Mussmann und das Central-Hotel Kaiserhof. Im Loccumer Hof hatten sogar
Kunden abgesagt, weil sie gar nicht
erst nach Hannover kamen.
Metronom. Zwischen Hannover und
Göttingen hielt er sogar außerplanmäßig an einigen Haltestellen in der Region – unter anderem Bismarckstraße
und Messe Laatzen. Alle in der S-Bahn
gültigen Fahrkarten wurden anerkannt. So wollte das Unternehmen die
Einschränkungen für die vom GDLStreik betroffenen Fahrgäste möglichst gering halten.
dk
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HannoverscheAllgemeine
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