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Stiftung
Deutsche Klinik
für Diagnostik
Wiesbaden
QUALITÄTSBERICHT 2010
Die RHÖN-KLINIKUM AG
Rund 38.000 Mitarbeiter in 53 Kliniken an 46 Standorten und 35 Medizinische
Versorgungszentren in zehn Bundesländern: So stellt sich die RHÖN-KLINIKUM AG als
einer der größten und fortschrittlichsten Gesundheitsdienstleister in Deutschland
dar.
Unser Ziel ist eine bezahlbare, flächendeckende Gesundheitsversorgung für
jedermann auf hohem Qualitätsniveau. Unsere Einrichtungen stehen allen
Patienten offen.
Vom Stadtkrankenhaus zur Universitätsklinik, vom Grund- und Regelversorger zur
hoch spezialisierten Suchtklinik – eine Gruppe von insgesamt 53 Krankenhäusern mit
höchst unterschiedlicher Ausrichtung bietet einen schier unerschöpflichen Fundus an
Wissen und Erfahrung für die Patientenversorgung.
Genau diese Vielfalt bestimmt das Bild des Dienstleistungskonzerns, der zwischen
Cuxhaven an der Nordsee und München-Pasing nahe der bayerischen Alpen sowie
zwischen Attendorn im westlichen Sauerland und Frankfurt (Oder) im Osten in weiten
Teilen Deutschlands präsent ist.
Das Geschick, einen so vielschichtigen Konzern zu führen, besteht im Wesentlichen
darin, die besonderen Stärken einzelner Regionen, Standorte oder Menschen für
die ganze Gruppe nutzbar zu machen. Der Wissenstransfer zwischen einzelnen
Standorten und Fachgebieten sowie Medizin, Wissenschaft und Management ist
traditionell fester Bestandteil unseres strategischen Konzepts und Basis für unsere
Innovationskraft als Klinikbetreiber.
Der besondere Vorteil unseres Verbundes ist der Zugang der Krankenhäuser der
Grund- und Regelversorgung zur Spezialexpertise der Kollegen in den Schwerpunktoder Universitätskliniken. Der medizinische Austausch im Klinikverbund bedeutet für
das jeweilige Krankenhaus Teilhabe an innovativen Verfahren und Erfahrungswissen;
für unsere Patienten bedeutet dies den wohnortnahen Zugang zur modernen HighEnd-Medizin - gerade auch in ländlichen und strukturschwächeren Gebieten.
2
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
Cuxhaven
Nordenham
Boizenburg
Uelzen
Burg
Frankfurt (Oder)
Salzgitter
Hildesheim
Vogelsang-Gommern
Bad Salzdetfurth Oschersleben Zerbst
Köthen
Herzberg
Warburg
Leipzig
Attendorn
Freital Pirna
Friedrichroda Bad Berka
Marburg
Dippoldiswalde
Meiningen
Gießen
Hildburghausen
BAD NEUSTADT
Kronach
Wiesbaden
Hammelburg Bad Kissingen
Erlenbach
Miltenberg
Karlsruhe
Pforzheim
Kipfenberg
Indersdorf
Dachau
Pasing Perlach
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Wittingen
QUALITÄTSSICHERUNG
Nienburg
Gifhorn
QUALITÄTSMANAGEMENT
Stolzenau
EINLEITUNG
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Ihnen den Qualitätsbericht 2010 präsentieren zu können. Wie schon in den vergangenen Jahren richtet
sich dieser Bericht gleichermaßen an medizinische Laien und fachlich vorgebildete Leser.
Eine hohe Transparenz in der Leistungserbringung gehört zu den erklärten Zielen unseres Hauses. Daher geht auch dieser
Qualitätsbericht wieder deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Noch intensiver haben wir in diesem
Bericht versucht, das ganz Spezifische am Leistungsspektrum der DKD herauszuarbeiten und anhand zahlreicher
interessanter zusätzlicher Zahlen und Darstellungen anschaulich zu machen.
Wir hoffen, damit Ihr Interesse für dieses Besondere der DKD zu wecken.
Wiesbaden, im Juli 2011
Die Geschäftsführung
Die Geschäftsleitung, vertreten durch die Geschäftsführerin Frau Beate Jörißen, den Geschäftsführer Herrn Dr. Harald
Engelke und den Ärztlichen Direktor Herrn PD. Dr. Carl Kirchmaier, ist verantwortlich für die Vollständigkeit und
Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.
4
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
EINLEITUNG
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
8
B
Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen
30
B-1
Abteilung für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation
34
B-2
Fachbereich Anästhesiologie
42
B-3
Fachbereich Angiologie/Hämostaseologie
48
B-4
Fachbereich Bildgebende Verfahren
54
B-5
Fachbereich Chirurgie und Koloproktologie
60
B-6
Fachbereich Dermatologie/Allergologie
68
B-7
Fachbereich Endokrine Chirurgie (Schilddrüsen Chirurgie)
76
B-8
Fachbereich Endokrinologie und Diabetologie
82
B-9
Fachbereich Gastroenterologie
90
B-10
Fachbereich Gynäkologie
100
B-11
Fachbereich für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
108
B-12
Fachbereich Kardiologie
112
B-13
Fachbereich Nephrologie
118
B-14
Fachbereich Neurologie
126
B-15
Fachbereich Pädiatrie
132
B-16
Fachbereich Plastische Chirurgie
138
B-17
Fachbereich Pneumologie
142
B-18
Fachbereich Radiologie/Nuklearmedizin
148
B-19
Fachbereich Rheumatologie
156
B-20
Fachbereich Shuntchirurgie (Gefäßchirurgie)
160
B-21
Fachbereich Urologie
164
C
Qualitätssicherung
172
D
Qualitätsmanagement
180
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
A
QUALITÄTSSICHERUNG
2
QUALITÄTSMANAGEMENT
Einleitung
KRANKENHAUS
INHALTSVERZEICHNIS
A
Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses
8
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
BERICHTSTEIL A
Struktur- und Leistungsdaten
des Krankenhauses
A-1
ALLGEMEINE KONTAKTDATENDES KRANKENHAUSES
Name:
Straße:
PLZ / Ort:
Postfach:
PLZ / Ort:
Telefon:
Telefax:
E-Mail:
Internet:
A-2
Deutsche Klinik für Diagnostik
Aukammallee 33
65191 Wiesbaden
2149
65011 Wiesbaden
0611 / 577 - 0
0611 / 577 - 577
[email protected]
http://www.dkd-wiesbaden.de
INSTITUTIONSKENNZEICHEN DES KRANKENHAUSES
Institutionskennzeichen: 260610473
A-3
STANDORT(NUMMER)
Standortnummer:
00
00: Dies ist der einzige Standort zu diesem Institutionskennzeichen.
A-4
NAME UND ART DES KRANKENHAUSTRÄGERS
Träger:
Art:
A-5
Stiftung Deutsche Klinik für Diagnostik GmbH
privat
AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS
Lehrkrankenhaus:
10
nein
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
A-6
ORGANISATIONSSTRUKTUR DES KRANKENHAUSES
Fachabteilung
Fachabteilung für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation (KMT, Schlüssel 500)
Interdisziplinäre Fachabteilung (Schlüssel 3700) mit folgenden Bereichen:
12
n
Anästhesiologie
n
Angiologie/Hämostaseologie
n
Bildgebende Verfahren
n
Chirurgie und Koloproktologie
n
Dermatologie/Allergologie
n
Endokrine Chirurgie (Schilddrüsenchirurgie)
n
Endokrinologie und Diabetologie
n
Gastroenterologie
n
Gynäkologie
n
Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
n
Kardiologie
n
Nephrologie
n
Neurologie
n
Pädiatrie
n
Plastische Chirurgie
n
Pneumologie
n
Radiologie/Nuklearmedizin
n
Rheumatologie
n
Shuntchirurgie (Gefäßchirurgie)
n
Urologie
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
Verpflichtung besteht:
QUALITÄTSSICHERUNG
EINLEITUNG
REGIONALE VERSORGUNGSVERPFLICHTUNG FÜR DIE PSYCHIATRIE
QUALITÄTSMANAGEMENT
A-7
nein
A-8
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDE VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE DES KRANKENHAUSES
NR.
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDER
VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
FACHABTEILUNGEN, DIE
AN DEM VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
BETEILIGT SIND
VS00
Tagesklinik für Kinder und Jugendliche
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Endokrinologie und
Diabetologie; Fachbereich
Gynäkologie; Fachbereich
Pädiatrie
VS00
Tagesklinik, stationsersetzende
Problemfalldiagnostik
Abteilung für Blutstammzellund
Knochenmarktransplantation;
Fachbereich
Anästhesiologie;
Fachbereich
Angiologie/Hämostaseologie;
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Dermatologie/Allergologie;
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Kardiologie;
Fachbereich Nephrologie ;
Fachbereich Neurologie;
Fachbereich
Radiologie/Nuklearmedizin;
Fachbereich Pädiatrie;
Fachbereich Pneumologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich Rheumatologie;
Fachbereich Urologie
VS00
Tagesklinik, stationsersetzender
therapeutischer Bereich
Abteilung für Blutstammzellund
Knochenmarktransplantation;
Fachbereich
Anästhesiologie;
Fachbereich
Angiologie/Hämostaseologie;
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Dermatologie/Allergologie;
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Kardiologie;
Fachbereich Nephrologie ;
Fachbereich Neurologie;
Fachbereich
Radiologie/Nuklearmedizin;
Fachbereich Pädiatrie;
Fachbereich Pneumologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich Rheumatologie;
Fachbereich Urologie
14
KOMMENTAR /
ERLÄUTERUNG
VS13
Beckenbodenzentrum
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Neurologie;
Fachbereich Urologie
Interdisziplinäre
Fallkonferenzen,
Patiententage, interne
und externe
Fortbildungsveranstaltungen
für Ärzte
VS01
Brustzentrum
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Gynäkologie; Fachbereich
Radiologie/Nuklearmedizin
Zertifiziert nach den
Kriterien der Deutschen
Krebsgesellschaft (DKG)
und der Deutschen
Gesellschaft für
Senologie (DGS) sowie
nach DIN EN ISO
9001:2008,
interdisziplinäre
Tumorkonferenzennach
DKG/DGSStandardprotokoll,
Qualitätszirkel,
Morbiditätskonferenzen,
internationales
Studienangebot,
Fortbildungen zum
Erfahrungsaustausch mit
niedergelassenen Ärzten,
Patiententage,
Zusammenarbeit mit
Selbsthilfegruppen,
psychosoziale und onkologische Betreuung
VS15
Dialysezentrum
Fachbereich Nephrologie
mit Praxis für
Nephrologie und
Kuratorium für
Heimdialyse (KFH)
VS00
Individuelle, symptombezogene und
risikoadaptierte Vorsorgeprogramme
Fachbereich
Angiologie/Hämostaseologie;
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Dermatologie/Allergologie;
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Kardiologie;
Fachbereich Nephrologie ;
Fachbereich
Radiologie/Nuklearmedizin;
Fachbereich Pneumologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich Rheumatologie;
Fachbereich Urologie
VS23
Inkontinenzzentrum / Kontinenzzentrum
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich Urologie
VS24
Interdisziplinäre Intensivmedizin
Fachbereich
Anästhesiologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Kardiologie
VS25
Interdisziplinäre Tumornachsorge
Fachbereich Gynäkologie
VS26
Kinderzentrum
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Pädiatrie
EINLEITUNG
KOMMENTAR /
ERLÄUTERUNG
KRANKENHAUS
FACHABTEILUNGEN, DIE
AN DEM VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
BETEILIGT SIND
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDER
VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
Praxis Onkologie
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
NR.
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDER
VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
FACHABTEILUNGEN, DIE
AN DEM VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
BETEILIGT SIND
KOMMENTAR /
ERLÄUTERUNG
VS00
Koloproktologischer Schwerpunkt (Darmund Enddarmchirurgie)
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie
Details siehe Kapitel B-5
VS30
Mukoviszidosezentrum
Fachbereich Pädiatrie;
Fachbereich Pneumologie
VS00
Multiple Sklerose Zentrum
Fachbereich Neurologie
VS32
Mutter-Kind-Zentrum
Fachbereich Gynäkologie
VS35
Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive
Chirurgie
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie
VS00
Regionalzentrum für Morbus Parkinson
Fachbereich Neurologie
VS41
Schlafmedizinisches Zentrum
Fachbereich Pneumologie
VS42
Schmerzzentrum
Fachbereich Neurologie
VS00
Schluckzentrum
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Gastroenterologie
VS00
Zentrum für Blutstammzell- und
Knochenmarktransplantation (Details siehe
Kapitel B-1)
Abteilung für Blutstammzellund
Knochenmarktransplantation;
Fachbereich
Anästhesiologie;
Fachbereich
Angiologie/Hämostaseologie;
Fachbereich Bildgebende
Verfahren; Fachbereich
Dermatologie/Allergologie;
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie;
Fachbereich
Gastroenterologie;
Fachbereich Gynäkologie;
Fachbereich Kardiologie;
Fachbereich Nephrologie ;
Fachbereich Neurologie;
Fachbereich
Radiologie/Nuklearmedizin;
Fachbereich Pädiatrie;
Fachbereich Pneumologie;
Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie;
Fachbereich Rheumatologie;
Fachbereich Urologie
VS48
Zentrum für Minimalinvasive Chirurgie
Fachbereich Gynäkologie
VS00
Zertifiziertes Zentrum für neuromuskuläre
Erkrankungen
Fachbereich Neurologie
VS11
Adipositaszentrum
Fachbereich Pädiatrie
VS14
Diabeteszentrum
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie
VS17
Epilepsiezentrum
Fachbereich Neurologie
VS19
Gefäßzentrum
Fachbereich
Angiologie/Hämostaseologie;
Fachbereich Shuntchirurgie
(Gefäßchirurgie)
16
Details siehe Kapitel B 17
Fachbereiche
Gastroenterologie und
Bildgebende Verfahren
der DKD Wiesbaden in
Zusammenarbeit mit
Uniklinikum Mainz: Klinik
für Allgemein- und
Abdominalchirurgie,
Abteilung für
Kommunikationsstörungen
und HNO-Klinik
Fachbereich Endokrine
Chirurgie (Schilddrüsen
Chirurgie)
VS46
Zentrum für Diabetes und Schwangerschaft
Fachbereich Endokrinologie
und Diabetologie
VS00
Zertifiziertes Ausbildungszentrum für
Kindergastroenterologie (GPGE)
Fachbereich Pädiatrie
EINLEITUNG
Schilddrüsenzentrum
in Zusammenarbeit mit
der Uniklinik GießenMarburg
KRANKENHAUS
VS40
KOMMENTAR /
ERLÄUTERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
FACHABTEILUNGEN, DIE
AN DEM VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
BETEILIGT SIND
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDER
VERSORGUNGSSCHWERPUNKT
QUALITÄTSMANAGEMENT
NR.
A-9
FACHABTEILUNGSÜBERGREIFENDE MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE DES
KRANKENHAUSES
NR.
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHES LEISTUNGSANGEBOT
MP01
Akupressur
MP02
Akupunktur
MP03
Angehörigenbetreuung / -beratung / -seminare
MP54
Asthmaschulung
MP04
Atemgymnastik / -therapie
MP55
Audiometrie / Hördiagnostik
MP00
Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter
MP09
Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden
MP57
Biofeedback-Therapie
MP12
Bobath-Therapie (für Erwachsene und / oder Kinder)
MP14
Diät- und Ernährungsberatung
MP15
Entlassungsmanagement / Brückenpflege / Überleitungspflege
MP17
Fallmanagement / Case Management / Primary Nursing / Bezugspflege
MP59
Gedächtnistraining / Hirnleistungstraining / Kognitives Training / Konzentrationstraining
MP22
Kontinenztraining / Inkontinenzberatung
MP24
Manuelle Lymphdrainage
MP26
Medizinische Fußpflege
MP00
Patientenfürsprecher
MP32
Physiotherapie / Krankengymnastik als Einzel- und / oder Gruppentherapie
MP33
Präventive Leistungsangebote / Präventionskurse
MP34
Psychologisches / psychotherapeutisches Leistungsangebot / Psychosozialdienst
MP35
Rückenschule / Haltungsschulung / Wirbelsäulengymnastik
MP37
Schmerztherapie / -management
MP63
Sozialdienst
MP64
Spezielle Angebote für die Öffentlichkeit
MP39
Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Patientinnen sowie Angehörigen
MP40
Spezielle Entspannungstherapie
MP13
Spezielles Leistungsangebot für Diabetiker und Diabetikerinnen
MP42
Spezielles pflegerisches Leistungsangebot
MP44
Stimm- und Sprachtherapie / Logopädie
MP45
Stomatherapie / -beratung
MP47
Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik
MP48
Wärme- und Kälteanwendungen
MP00
Wirbelsäulengymnastik
MP51
Wundmanagement
MP68
Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen / Angebot ambulanter Pflege / Kurzzeitpflege
MP52
Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen
MP08
Berufsberatung / Rehabilitationsberatung
MP11
Bewegungstherapie
18
NR.
ALLGEMEINE NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE DES KRANKENHAUSES
SERVICEANGEBOT
EINLEITUNG
A-10
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
SA01
Aufenthaltsräume
SA43
Abschiedsraum
SA59
Barrierefreie Behandlungsräume
SA03
Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
SA04
Fernsehraum
SA06
Rollstuhlgerechte Nasszellen
SA08
Teeküche für Patienten und Patientinnen
SA09
Unterbringung Begleitperson
SA11
Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle
KRANKENHAUS
Räumlichkeiten
Ausstattung der Patientenzimmer
Betten und Matratzen in Übergröße
SA13
Elektrisch verstellbare Betten
SA14
Fernsehgerät am Bett / im Zimmer
SA15
Internetanschluss am Bett / im Zimmer
SA16
Kühlschrank
SA18
Telefon
SA19
Wertfach / Tresor am Bett / im Zimmer
Verpflegung
SA20
Frei wählbare Essenszusammenstellung
(Komponentenwahl)
SA21
Kostenlose Getränkebereitstellung
SA44
Diät-/Ernährungsangebot
SA46
Getränkeautomat
SA47
Nachmittagstee / -kaffee
WLAN Anschlußmöglichkeit im Zimmer
möglich
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
SA61
Cafeteria
SA24
Faxempfang für Patienten und Patientinnen
SA27
Internetzugang
SA28
Kiosk / Einkaufsmöglichkeiten
SA30
Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Besucherinnen
sowie Patienten und Patientinnen
SA31
Kulturelle Angebote
SA32
Maniküre / Pediküre
SA33
Parkanlage
SA34
Rauchfreies Krankenhaus
SA38
Wäscheservice
SA49
Fortbildungsangebote / Informationsveranstaltungen
SA51
Orientierungshilfen
SA54
Tageszeitungsangebot
QUALITÄTSMANAGEMENT
SA23
QUALITÄTSSICHERUNG
Ausstattung / Besondere Serviceangebote des
Krankenhauses
NR.
SERVICEANGEBOT
Persönliche Betreuung
SA60
Beratung durch Selbsthilfeorganisationen
SA55
Beschwerdemanagement
SA41
Dolmetscherdienste
SA40
Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und
Patientinnen sowie Besucher und Besucherinnen
SA42
Seelsorge
SA00
Sozialdienst
20
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
FORSCHUNG UND LEHRE DES KRANKENHAUSES
A-11.1
FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE
EINLEITUNG
A-11
Kooperative Zusammenarbeit und Kommunikation, Erfahrung im Umgang mit Patienten und Technik, umfangreiches
medizinisches Fachwissen sowie der nationale und internationale Gedankenaustausch mit anderen
Forschungseinrichtungen und Wissenschaftlern sind hervorragende Voraussetzungen für effektive klinische Forschung an
der DKD Wiesbaden.
Das Ärzteteam der Deutschen Klinik für Diagnostik setzt sich aus Experten verschiedener medizinischer Fachgebiete
zusammen, denen die modernste medizintechnische Ausstattung zur Verfügung steht. Daher entstehen in der DKD
Wiesbaden wissenschaftliche Fragestellungen nicht nur im Labor, sondern vielmehr im interdisziplinären Dialog
erfahrener Kliniker - direkt am Krankenbett. An der DKD Wiesbaden sind aktuell 17 habilitierte Ärzte (Privatdozenten und
Professoren) tätig, die an ihren Heimatuniversitäten auch weiterhin ihrer Lehrverpflichtung nachkommen.
KRANKENHAUS
Herausragende klinische Forschung lebt davon, dass erfahrene Ärzte, vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftlicher
Erkenntnisse praxis- und patientenorientierte Forschungsthemen formulieren und bearbeiten. Die fachübergreifende und
kommunikative Struktur "der kurzen Wege" in unserer Klinik unterstützen den interdisziplinären Austausch und fördern
so außerordentlich den Erkenntnisgewinn. Somit sind die Ärzte der DKD Wiesbaden traditionell in der klinischen
Forschung aktiv.
Für Auftragsforschung wurde eine Gesellschaft, die GFF Studienzentrum GmbH gegründet, deren alleiniger Gesellschafter
die GFF ist.
Am Forschungszentrum der GFF arbeiten vier Naturwissenschaftler über Drittmittel finanziert und sind
schwerpunktmäßig in den Bereichen Thrombose, Hämostase und vasculäre Medizin beschäftigt.
Ähnlich wie die Mayo-Kliniken in den USA oder Universitätskliniken verfügt die DKD über Forschungsgruppen. Die
innovative Entwicklung bezüglich Diagnostik und Therapie wird somit in enger Zusammenarbeit mit den klinisch tätigen
Ärzten ermöglicht. Die DKD-Ärzte nehmen an vielfältigen wissenschaftlichen Aktivitäten und der Entwicklung von
Leitlinen und Qualitätssicherungsprojekten teil. Im Jahr 2010 fanden diverse Kongresse und Symposien, unter Anderem
mit internationaler Beteiligung, an und mit der DKD statt.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Im Gegensatz zu den Universitäten stehen der DKD Wiesbaden keine öffentlichen Haushaltsmittel für Forschungszwecke
zur Verfügung. Daher wurde im September 1969 mit der Gesellschaft zur Förderung der Forschung an der Deutschen
Klinik für Diagnostik e.V.(GFF) ein gemeinnütziger Verein gegründet, der die finanziellen Mittel für die Forschung an der
DKD Wiesbaden verwaltet und satzungsgemäß verwendet.
Projekte die von öffentlichen Trägern gefördert werden und einen strengen Auswahlprozess (peer
reviewed) durchlaufen, z. B. Projekte der EU (Europäische Union), des BMBF (Bundesministerium für
Bildung und Forschung) und der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft).
n
Investigator initiated trials
In den diversen Fachbereichen werden verschiedene weitere Studienschwerpunkte und Projekte bearbeitet
n
Fachbereich Hämostasiologie: Weiterentwicklung medikamentöser Therapien bei
Blutgerinnungsstörungen, Interaktion von Zellen und Gerinnungsfaktoren mit der Gefäßwand sowie
Thrombozytenfunktionsstörungen als Modelle für Gefäßwandinteraktionen
n
Fachbereich KMT: Diverse Studien über Chemotherapien und Antibiotika
n
Fachbereiche Endokrinologie: Forschung in den Themenbereichen Diabetes und Stoffwechsel
n
Fachbereich Pneumologie: Studien zum Thema Schafapnoe
n
Fachbereich Pädiatrie: Programm "Übergewichtige Kinder". Seit Herbst 2010 findet eine Teilnahme am
APV-Benchmarking pädiatrischer Adipositastherapie statt
Klinische Studien der Phase II bis IV sind etabliert:
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
QUALITÄTSSICHERUNG
An der DKD werden alle Formen von klinischen Studien durchgeführt. Dazu gehören unter Anderem:
n
Fachbereich Gynäkologie: Für das nach Onkozert und DIN EN ISO 9001:2008 zertifizierte Brustzentrum
und die Gynäkologie hochrangige internationale Projekte zum Ultraschall der Mamma
n
Fachbereich Neurologie: ca.15 laufende Studien zu Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und
Amyotrophe Lateralsklerose
n
Fachbereich Kardiologie: ONTARGET®/TRANSCEND® Studie
n
Fachbereich Nephrologie: SHARP-Studie (Studienkoordinator Universität Würzburg). Die Vorstellung
der Ergebnisse dieser Studie auf dem ASN-Congress (American Society of Nephrology) sorgte 2010 für
erhebliches Aufsehen und wird hochrangig publiziert. Bei dieser Studie handelt es sich um eine
kombinierte Cholesterin senkende Therapie bei niereninsuffizienten Patienten, die in der Verumgruppe
zu einer ca. 30%igen Senkung der kardiovaskulären Ereignisse führt.
n
Fachbereich Gastroenterologie: Tri-zentrische Studie (gemeinsam mit den Universitätskliniken in
Bochum und München) zur Evaluation der Kapnographie (nasale Bestimmung der CO2-Konzentration
in der Ausatemluft) als Überwachungsverfahren für die Sedierung während endoskopischer Eingriffe
am oberen und unteren Magen-Darm-rakt. Die Studie wird in 2011 beendet.
Daneben werden zahlreiche weitere Anwendungsbeobachtungen durchgeführt.
Genaue Daten können Sie dem Jahresbericht der GFF entnehmen, der Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt
wird.
Informationen zur wissenschaftlichen Arbeit in der DKD finden Sie im Internet unter http://www.dkd-wiesbaden.de .
Im Jahr 2010 wurden rund 80 Drittmittelprojekte betreut.
22
NR.
AKADEMISCHE LEHRE UND WEITERE AUSGEWÄHLTE WISSENSCHAFTLICHE TÄTIGKEITEN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
FL01
Dozenturen / Lehrbeauftragungen an Hochschulen und
Universitäten
Die habilitierten Ärzte der DKD halten an ihren
Heimatuniversitäten, Frankfurt am Main,
Mainz, Tübingen und Freiburg regelmäßige
Vorlesungen und Kurse, ferner werden
entsprechende Promotionsarbeiten in der DKD
betreut.
FL02
Dozenturen / Lehrbeauftragungen an Fachhochschulen
FL03
Studierendenausbildung (Famulatur / Praktisches Jahr)
FL04
Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und
Universitäten
FL05
Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
FL06
Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
FL07
Initiierung und Leitung von uni- / multizentrischen
klinisch-wissenschaftlichen Studien
FL08
Herausgeberschaften wissenschaftlicher
Journale/Lehrbücher
FL09
Doktorandenbetreuung
EINLEITUNG
AKADEMISCHE LEHRE
KRANKENHAUS
A-11.2
Eine Beantragung als Lehrkrankenhaus der Uniklinik Marburg wurde in die Wege geleitet.
AUSBILDUNG IN ANDEREN HEILBERUFEN
n
Medizinische Fachangestellte
Fachweiterbildung Intensiv Anaesthesie
Fachweiterbildung Nephrologie
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
A-11.3
AUSBILDUNG IN ANDEREN HEILBERUFEN
HB01
Gesundheits- und Krankenpfleger und Gesundheits- und Krankenpflegerin
HB07
Operationstechnischer Assistent und Operationstechnische Assistentin (OTA)
QUALITÄTSMANAGEMENT
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
Weiterbildung zum Praxisanleiter
A-12
ANZAHL DER BETTEN IM GESAMTEN KRANKENHAUS
Bettenzahl:
A-13
92
FALLZAHLEN DES KRANKENHAUSES
Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:
Vollstationäre Fälle:
5.633
TeilstationäreFälle:
7.638
Ambulante Fälle:
- Fallzählweise:
26.815
Gemäß Katalog § 115 b insgesamt 686 Fälle
Anzahl nach Fachbereich:
n
Gastroenterologie: 389
n
Gynäkologie: 95
n
Hals-, Nasen- Ohrenheilkunde : 2
n
Kardiologie: 96
n
Proktologie: 55
n
Shuntchirurgie (Gefäßchirurgie): 11
n
Urologie: 38
A-14
PERSONAL DES KRANKENHAUSES
A-14.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
102
- davon Fachärztinnen/ -ärzte
73
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
A-14.2
0
PFLEGEPERSONAL
ANZAHL
AUSBILDUNGSDAUER
108,0
3 Jahre
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/ -innen
9,0
3 Jahre
Altenpfleger/ -innen
0
3 Jahre
Pflegeassistenten/ -assistentinnen
0
2 Jahre
Krankenpflegehelfer/ -innen
0
1 Jahr
Pflegehelfer/ -innen
0
ab 200 Std. Basiskurs
Hebammen/ Entbindungspfleger
0
3 Jahre
Operationstechnische Assistenz
10,0
3 Jahre
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
24
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
EINLEITUNG
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
25,0
QUALITÄTSMANAGEMENT
A-14.3
A-15
APPARATIVEAUSSTATTUNG
Die hier aufgeführten medizinischen Geräte werden für Patienten der DKD eingesetzt.
NR.
VORHANDENE GERÄTE
AA58
24H¹
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
24h-Blutdruck-Messung
———²
in Kardiologie
AA59
24h-EKG-Messung
———²
in Kardiologie
AA60
24h-pH-Metrie
———²
in Gastroenterologie
AA62
3-D-/4-D-Ultraschallgerät
———²
in Gynäkologie:
Ultraschalldiagnostik auf
dem Niveau der DEGUM
Stufe III (höchster
Leistungsstandard der
Ultraschalldiagnostik). Es
werden
transabdominale,
endovaginale und
Mamma-Sonographien
durchgeführt. Unter Einsatz
modernster
Technologien wie SonoCT, 3D/4D, Farb-/PowerDoppler und Harmonic
Imaging, ggf. unter
Einschluss von
Ultraschallkontrastmittel,
wird eine zuverlässige
Tumor- und
Tumorausschlussdiagnostik
unter interdisziplinären
Gesichtspunkten
durchgeführt.
AA01
Angiographiegerät / DSA
Gerät zur Gefäßdarstellung
þ
AA02
Audiometrie-Labor
Hörtestlabor
———²
AA38
Beatmungsgeräte / CPAPGeräte
Maskenbeatmungsgerät mit
dauerhaft positivem
Beatmungsdruck
———²
AA03
Belastungs-EKG / Ergometrie
Belastungstest mit
Herzstrommessung
———²
Digitales Ruhe- und
Belastungs-EKG,
Langzeit-Analyse von
Blutdruck und EKG
mittels tragbarer Geräte;
in Kardiologie: Blutdruck
und EKG mittels
tragbarer Geräte
AA04
Bewegungsanalysesystem
———²
in Neurologie: für
Spezialuntersuchungen
wie Tremoranaylse und
Diagnostik von
Gangstörungen
AA05
Bodyplethysmograph
Umfangreiches
Lungenfunktionstestsystem
———²
in Neurologie: zur
Messung der evozierten
Potenziale (SEP, VEP,
MEP)
AA06
Brachytherapiegerät
Bestrahlung von „innen“
———²
in Kooperation mit
Horst-Schmidt Klinik,
Wiesbaden
26
UMGANGSSPRACHLICHE
BEZEICHNUNG
pH-Wertmessung des
Magens
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
AA39
Bronchoskop
Gerät zur Luftröhren- und
Bronchienspiegelung
¨
in Pneumologie:
Bronchoskope,
Videobronchoskope. Es
besteht die Möglichkeit,
unter Durchleuchtung zu
bronchoskopieren.
AA07
Cell Saver
Eigenblutaufbereitungsgerät
———²
AA08
Computertomograph (CT)
Schichtbildverfahren im
Querschnitt mittels
Röntgenstrahlen
þ
AA40
Defibrillator
Gerät zur Behandlung von
lebensbedrohlichen
Herzrhythmusstörungen
———²
AA65
Echokardiographiegerät
———²
5 Geräte
AA00
Elastographiegerät
¨
in Urologie und
Schilddrüsenchrirurgie
ab 2011
AA00
Elektroenzephalographie
¨
AA10
Elektroenzephalographiegerät
(EEG)
Hirnstrommessung
¨
in Neurologie:
Computer-gestütztes 32Kanal EEG
AA11
Elektromyographie (EMG) /
Gerät zur Bestimmung der
Nervenleitgeschwindigkeit
Messung feinster elektrischer
Ströme im Muskel
———²
insgesamt 4 Geräte
vorhanden
AA00
Elektronystagmographie
AA43
Elektrophysiologischer
Messplatz mit EMG, NLG,
VEP, SEP, AEP
Messplatz zur Messung
feinster elektrischer
Potentiale im Nervensystem,
die durch eine Anregung
eines der fünf Sinne
hervorgerufen wurden
———²
AA45
Endosonographiegerät
Ultraschalldiagnostik im
Körperinneren
———²
AA12
Gastroenterologisches
Endoskop
Gerät zur Magen-DarmSpiegelung
¨
in Gastroenterologie: 9
Gastroskope, 10
Koloskope (davon 1
Zoom-Koloskop), 6
Sigmoidoskope, 2
Duodenoskope, 1
Enteroskop
(überwiegend mit HD-TV
Standard und virtueller
Chromoendoskopie (NBI)
AA61
Gerät zur 3-DBestrahlungsplanung
Bestrahlungsplanung in drei
Dimensionen
———²
in Kooperation mit St.
Josefs Hospital,
Wiesbaden
AA35
Gerät zur analen Sphinktermanometrie
Afterdruckmessgerät
———²
AA36
Gerät zur Argon-PlasmaKoagulation
Blutstillung und
Gewebeverödung mittels
Argon-Plasma
¨
AA41
Gerät zur Durchflusszytometrie / FACS-Scan
Gerät zur Zellzahlmessung
und
Zellsortenunterscheidung in
Flüssigkeiten
———²
AA51
Gerät zur Kardiotokographie
Gerät zur gleichzeitigen
Messung der Herztöne und
der Wehentätigkeit
(Wehenschreiber)
¨
¨
insgesamt 4 Geräte
vorhanden
EINLEITUNG
24H¹
KRANKENHAUS
UMGANGSSPRACHLICHE
BEZEICHNUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
VORHANDENE GERÄTE
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
in Gastroenterologie
QUALITÄTSMANAGEMENT
in Gynäkologie
NR.
VORHANDENE GERÄTE
UMGANGSSPRACHLICHE
BEZEICHNUNG
24H¹
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
AA13
Geräte der invasiven
Kardiologie
Behandlungen mittels
Herzkatheter
þ
in Kardiologie: mit einer
modernen volldigitalen
monoplanen Anlage vom
Typ Phillips INTEGRIS
Allura
AA14
Geräte für Nierenersatzverfahren
þ
AA15
Geräte zur Lungenersatztherapie / –unterstützung
þ
AA16
Geräte zur Strahlentherapie
———²
Linearbeschleuniger in
Kooperation mit St.
Josefs Hospital,
Wiesbaden
AA19
Kipptisch
Gerät zur Messung des
Verhaltens der Kenngrößen
des Blutkreislaufs bei
Lageänderung
———²
zur Abklärung von
Kreislaufstörungen
AA52
Laboranalyseautomaten für
Hämatologie, klinische
Chemie, Gerinnung und
Mikrobiologie
Laborgeräte zur Messung von
Blutwerten bei
Blutkrankheiten,
Stoffwechselleiden,
Gerinnungsleiden und
Infektionen
¨
AA53
Laparoskop
Bauchhöhlenspiegelungsgerät
———²
AA20
Laser
AA22
Magnetresonanztomograph
(MRT)
Schnittbildverfahren mittels
starker Magnetfelder und
elektromagnetischer
Wechselfelder
þ
2 Hochfeldgeräte, neben
Standarduntersuchungen:
Herzuntersuchungen,
Angiographien,
Spektroskopie
(radiologische Praxis)
AA23
Mammographiegerät
Röntgengerät für die
weibliche Brustdrüse
———²
volldigitale Ausstattung
AA55
MIC-Einheit (Minimalinvasive
Chirurgie)
Minimal in den Körper
eindringende, also
gewebeschonende Chirurgie
———²
in Gynäkologie und
Chirurgie
AA26
Positronenemissionstomograph (PET)/PET-CT
Schnittbildverfahren in der
Nuklearmedizin,
Kombination mit
Computertomographie
möglich
———²
regulär immer PET mit
CT; immer
Ganzkörperuntersuchung
in Zusammenarbeit mit
Praxis für
Nuklearmedizin
AA00
Posturographie
AA57
Radiofrequenzablation (RFA)
und / oder andere
Thermoablationsverfahren
AA27
Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät
þ
AA28
Schlaflabor
———²
MESAM Diagnostik,
Polygraphen,
Polysomnographen
AA30
Single-Photon-Emissionscomputertomograph (SPECT)
———²
in Nuklearmedizin
28
in Gynäkologie und
Chirurgie
———²
¨
Gerät zur Gewebezerstörung
mittels
Hochtemperaturtechnik
Schnittbildverfahren unter
Nutzung eines Strahlenkörperchens
———²
in Gastroenterologie
AA29
Sonographiegerät /
Dopplersonographiegerät /
Duplexsonographiegerät
Ultraschallgerät / mit
Nutzung des Dopplereffekts /
farbkodierter Ultraschall
¨
höchster
Leistungsstandard nach
DEGUM Leitlinien
(Deutsche Gesellschaft
für Ultraschall in der
Medizin) vorhanden in
Gynäkologie; 3D-FCDSTRUS (farbkodierte
duplex-sonographische
Untersuchung der
Prostata durch den
Enddarm) in Urologie, in
Nephrologie:
Transportables (Bedside) Ultraschallgerät
(Praxis); in
Gastroenterologie: 2
Endosonographiegeräte,
1 Minisonde (High-EndGeräte), 5
Abdomensonographiegeräte
(High-End-Geräte); in
Angiologie und
Kardiologie: Sonographie
Halsgefässe
AA31
Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung
———²
Spiroergometer
AA32
Szintigraphiescanner /
Gammasonde
Nuklearmedizinisches
Verfahren zur Entdeckung
bestimmter, zuvor markierter
Gewebe, z.B. Lymphknoten
———²
in Nuklearmedizin: 2
Zweikopf- und 2
Einkopfkameras
einschließlich
Hochenergiekollimatoren,
davon 2 mit ECT-Zusatz
zur Schnittbilddiagnostik
AA33
Uroflow /
Blasendruckmessung /
Urodynamischer Messplatz
Harnflussmessung
———²
in Urologie: Verfahren,
das die
Blasendruckmessung
und die
Röntgendarstellung
kombiniert. Die VideoUrodynamik wird bei
Blasenentleerungsstörungen,
aber auch bei
Harninkontinenz
angewendet. Mit ihr
können krankhafte
Druckzustände in der
Harnblase oder im
Beckenboden dargestellt
werden
AA00
Uroskop
þ
¹ 24h: Notfallverfügbarkeit 24 Stunden am Tag sichergestellt (² bei diesem Gerät nicht anzugeben)
EINLEITUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
KRANKENHAUS
24H¹
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
UMGANGSSPRACHLICHE
BEZEICHNUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
VORHANDENE GERÄTE
QUALITÄTSMANAGEMENT
NR.
B
Struktur- und Leistungsdaten der Organisationseinheiten / Fachabteilungen
30
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
BERICHTSTEIL B
Struktur- und Leistungsdaten
der Organisationseinheiten/Fachabteilungen
1
Abteilung für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation
34
2
Fachbereich Anästhesiologie
42
3
Fachbereich Angiologie/Hämostaseologie
48
4
Fachbereich Bildgebende Verfahren
54
5
Fachbereich Chirurgie und Koloproktologie
60
6
Fachbereich Dermatologie/Allergologie
68
7
Fachbereich Endokrine Chirurgie (Schilddrüsen Chirurgie)
76
8
Fachbereich Endokrinologie und Diabetologie
82
9
Fachbereich Gastroenterologie
90
10
Fachbereich Gynäkologie
100
11
Fachbereich für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
108
12
Fachbereich Kardiologie
112
13
Fachbereich Nephrologie
118
14
Fachbereich Neurologie
126
15
Fachbereich Pädiatrie
132
16
Fachbereich Plastische Chirurgie
138
17
Fachbereich Pneumologie
142
18
Fachbereich Radiologie/Nuklearmedizin
148
19
Fachbereich Rheumatologie
156
20
Fachbereich Shuntchirurgie (Gefäßchirurgie)
160
21
Fachbereich Urologie
164
32
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-1
ABTEILUNG FÜR BLUTSTAMMZELL- UND KNOCHENMARKTRANSPLANTATION
B-1.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Abteilung für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation
Art:
Hauptabteilung
Leitung der Abteilung:
PD Dr. med. R. Schwerdtfeger
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 607
Telefax:
0611 / 577 - 313
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Wir über uns
Das Zentrum für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation an der Deutschen Klinik für Diagnostik wurde 1995
eröffnet. Die 18 Transplantationseinheiten (Planbetten) unter privater Trägerschaftsind im Versorgungsplan des Landes
Hessen verankert. Mit jährlich etwa 100, vorwiegend allogenen Transplantationen, gehört das Zentrum zu den größten
Einrichtungen seiner Art in Deutschland. Leiter des Zentrums ist Privatdozent Dr. med. Rainer Schwerdtfeger.
Schwerpunkte unserer Arbeit
Unser Schwerpunkt ist die allogene und autologe Stammzelltransplantation. Wir transplantieren hämatopoetische
Stammzellen aus Blut und Knochenmark, sowohl vom Patienten selbst als auch von verwandten und nicht-verwandten
Spendern. Die hochqualifizierte fachliche und persönliche Betreuung unserer Patienten steht im Mittelpunkt unserer
Arbeit.
Darüber hinaus entnehmen wir Spenderknochenmark für Leukämiekranke in aller Welt. Wir arbeiten eng verzahnt mit
dem Fachbereich Transfusionsmedizin, in dem periphere Blutstammzellen gesammelt werden. Die Gewinnung von
Spenderstammzellen erfolgt in Kooperation mit der DKMS, der Stefan-Morsch-Stiftung und anderen nationalen und
internationalen Spenderdateien.
Akkreditierte Qualität
Unsere Abteilung ist durch die nationalen und internationalen Fachorganisationen DAG-KBT, EBMT und IBMTR anerkannt.
Mit der Akkreditierung durch das amerikanische Spenderegister NMDP können auch Patienten mit US-amerikanischen
Spendern bei uns transplantiert werden. Seit Gründung des Zentrums wird unsere Arbeit von einem international
besetzten wissenschaftlichen Fachbeirat aus fünf auf dem Gebiet der hämatopoetischen Stammzelltransplantation
anerkannten Experten begleitet.
Tatkräftigunterstützt werden wir auch durch den 1998 gegründeten Verein EOS, der sich die praktische und finanzielle
Hilfe für Transplantationspatientenund deren Angehörige zum Ziel gesetzt hat.
34
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI09
Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen
Transplantation hämatopoetischer
Zellen bei Patienten mit bösartigen
Blut- und Knochenmarkerkrankungen
(Leukämien) und bei Patienten mit
schwerer aplastischer Anämie: Die
Übertragung von blutbildenden Zellen,
die hämatopoetische
Stammzelltransplantation, ist ein
Verfahren, das vor allem bei der
Behandlung bösartiger Erkrankungen
des Blutes und des lymphatischen
Systems zur Anwendung kommt. Auch
ausgewählte andere Krankheiten wie
einige solide Tumore und manche
Stoffwechsel- oder
Autoimmunerkrankungen können auf
diese Weise therapiert werden.
Leistungszahlen: Im Berichtsjahr wurde
bei 86 Patienten eine Transplantation
durchgeführt, davon 74 allogen und 12
autolog.
VI18
Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen
Transplantation bei Patienten mit
Osteomyelofibrose (OMF):
Die OMF ist eine seltene Erkrankung.
Aus unklaren Gründen verschließen
sich bei dieser letztlich bösartigen
Erkrankung die Knochenmarkräume
durch Binde- oder Narbengewebe. Das
führt dazu, dass der für die Blutbildung
notwendige Raum verloren geht und
sich das Blutbild verschlechtert. Die
Blutbildung versucht auf die Milz und
die Leber beziehungsweise auch die
Lymphknoten auszuweichen, mit allen
negativen Folgen. Früher war die OMF
nicht behandelbar. Die Patienten
starben - je nach Geschwindigkeit des
Krankheitsprozesses - nach mehreren
Monaten bis Jahren. Heute kann man
Patienten mit OMF durch eine allogene
Knochenmark- oder BlutstammzellTransplantation heilen. Seit dem Jahr
1999 führen wir diese Behandlung
durch und verfügen deshalb hierzu
über einen großen Erfahrungsschatz.
Im Transplantationszentrumder DKD
wurden seither 994 Patienten mit
dieser Erkrankung transplantiert.
VI21
Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach
Transplantation
Die richtige Nachbehandlung ist ein
entscheidender Faktor für den
langfristigen Erfolg der Transplantation.
Vorwiegend erfolgt sie ambulant, doch
wird auch immer wieder eine
stationäre Aufnahme notwendig. Im
Jahr 2010 besuchten ca. 1375
Patienten die KMT-Ambulanz.
VI45
Stammzelltransplantation
VI00
Extrakorporale Photopherese (ECP)
Die ECP ist ein nebenwirkungsarmes
Verfahren zur Behandlung des “graftversus-host-disease” (GvHD). 214
derartige Photopheresen wurden 2010
durchgeführt, teils ambulant, teils
stationär.
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-1.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI00
Knochenmarkentnahme und Blutstammzellsammlung bei
Spendern
Dazu gehört auch die Beratung zu allen
Fragen der autologen und allogenen
hämatopoetischen
Stammzelltransplantation (HSCT) für
Patient und Spender. Im Berichtsjahr
wurden 71 Knochenmarkentnahmen
durchgeführt.
B-1.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-1.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-1.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
433
90
Ambulante Leistungszahlen
Ein sehr großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen
des Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 1.375 Fälle ambulant
behandelt.
B-1.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-1.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
T86
Versagen bzw. Abstoßung von verpflanzten Organen bzw. Geweben
97
2
C92
Knochenmarkkrebs, ausgehend von bestimmten weißen Blutkörperchen
(Granulozyten)
86
3
C90
Knochenmarkkrebs, der auch außerhalb des Knochenmarks auftreten kann,
ausgehend von bestimmten Blutkörperchen (Plasmazellen)
53
4
Z52
Spender von Organen oder Geweben
30
5
C91
Blutkrebs, ausgehend von bestimmten weißen Blutkörperchen
(Lymphozyten)
18
6
D47
Sonstige Tumorkrankheit des lymphatischen, blutbildenden bzw.
verwandten Gewebes ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig
17
7
D46
Krankheit des Knochenmarks mit gestörter Blutbildung Myelodysplastisches Syndrom
15
8–1
J18
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet
8
8–2
C85
Sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter Typ von
Lymphknotenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom)
8
10
C81
Hodgkin-Lymphknotenkrebs - Morbus Hodgkin
7
B-1.6.2
36
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
FALLZAHL
Lymphknotenkrebs, der ungeordnet im ganzen Lymphknoten wächst - Diffuses NonHodgkin-Lymphom
≤ 5
D61
Sonstige Blutarmut durch zu geringe Neubildung verschiedener Blutkörperchen
≤ 5
C93
Blutkrebs, ausgehend von bestimmten weißen Blutkörperchen (Monozyten)
≤ 5
C94
Sonstiger Blutkrebs, ausgehend von einem bekannten Zelltyp
≤ 5
C88
Krebs mit übermäßiger Vermehrung bestimmter veränderter Abwehrzellen
≤ 5
C95
Sonstiger Blutkrebs, ausgehend von einem vom Arzt nicht näher bezeichneten Zelltyp
≤ 5
C96
Sonstiger Lymphknoten-, Blut- oder Knochenmarkkrebs
≤ 5
PROZEDUREN NACH OPS
B-1.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
8-800
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw.
Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
315
2
1-930
Medizinische Überwachung bei einer Infektionskrankheit
274
3
8-547
Sonstiges therapeutisches Verfahren zur Beeinflussung des Immunsystems
234
4
8-824
Bestrahlung des Blutes mit UV-Licht zur Behandlung bestimmter Tumoren Photopherese
214
5
6-002
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 2 des Prozedurenkatalogs
187
6
5-399
Sonstige Operation an Blutgefäßen
152
7
1-424
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Knochenmark ohne
operativen Einschnitt
96
8
8-831
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist
93
9
8-810
Übertragung (Transfusion) von Blutflüssigkeit bzw. von Anteilen der
Blutflüssigkeit oder von gentechnisch hergestellten Bluteiweißen
85
10
1-941
Umfassende Untersuchung von Blutkrebs
82
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
BEZEICHNUNG
8-805
Übertragung (Transfusion) von aus dem Blut eines Spenders gewonnen Blutstammzellen
77
8-543
Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 2-4 Tage) mit zwei oder mehr Medikamenten zur
Chemotherapie, die über die Vene verabreicht werden
71
5-410
Entnahme von Blutstammzellen aus dem Knochenmark und dem Blut zur Transplantation
36
8-542
Ein- oder mehrtägige Krebsbehandlung mit Chemotherapie in die Vene bzw. unter die
Haut
28
1-991
Test (Molekulares Monitoring) zur Bestimmung verbliebener Tumorzellen nach einer
Krebsbehandlung
16
8-544
Mehrtägige Krebsbehandlung (bspw. 5-8 Tage) mit zwei oder mehr Medikamenten zur
Chemotherapie, die über die Vene verabreicht werden
15
5-411
Transplantation von Blutstammzellen aus dem Knochenmark
13
B-1.8
ANZAHL
QUALITÄTSSICHERUNG
OPS
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
AMBULANZ FÜR BLUTSTAMMZELL- UND KNOCHENMARKTRANSPLANTATION
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (PD Dr. med. R. Schwerdtfeger,Frau Dr. med. H. Baurmann)
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-1.7.2
ANZAHL
EINLEITUNG
C83
B-1.7
ANZAHL
KRANKENHAUS
BEZEICHNUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
ICD
Erläuterung:
B-1.9
Betreuung von Patienten vor/nach allogener und autologer Stammzelltransplantation: Herr
PD Dr. med. R. Schwerdtfeger hat eine KV-Ermächtigung für ambulante Indikationsstellung
und Vorbereitung hämatologischer/onkologischer Patienten auf eine allogene
Stammzelltransplantation und für die ambulante Nachbehandlung allogen transplantierter
Patienten auf Überweisung durch Ärzte für Innere Medizin sowie für Hämatologie und
internistische Onkologie.
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-1.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-1.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-1.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
13,6
7
Weiterbildungsermächtigungen
PD Dr. med. R. Schwerdtfeger:
Innere Medizin (AQ23) drei Jahre (gemeinsam mit Prof. Dr.
med. K. Rett, Endokrinologie, Prof. Dr. T. Wehrmann und
Prof. Dr. med. V. Eckardt, Gastroenterologie und Prof. Dr.
Dr. med. H. Lambertz, Kardiologie),
Innere Medizin und SP Hämotologie/Onkologie (AQ27) ein
Jahr.
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB
V)
0
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
38
EINLEITUNG
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie
Transfusionsmedizin
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Intensivmedizin
PFLEGEPERSONAL
Es wird maximaler Pflegestandard erbracht. Die Mindestbesetzung für die pflegerische Betreuung liegt weit über dem
Standard von Intensivstationen.
ANZAHL
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
38,1
AUSBILDUNGSDAUER
KRANKENHAUS
B-1.11.2
3 Jahre
NR.
ANERKANNTE FACHWEITERBILDUNGEN/ ZUSÄTZLICHE AKADEMISCHE ABSCHLÜSSE
PQ05
Leitung von Stationen oder Funktionseinheiten
PQ11
Nephrologische Pflege
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
PFLEGERISCHE FACHEXPERTISEN - ANERKANNTE FACHWEITERBILDUNGEN
NR.
ZUSATZQUALIFIKATIONEN
ZP17
Case Management
ZP18
Dekubitusmanagement
ZP03
Diabetes
ZP04
Endoskopie / Funktionsdiagnostik
ZP05
Entlassungsmanagement
ZP06
Ernährungsmanagement
ZP09
Kontinenzberatung
ZP10
Mentor und Mentorin
ZP11
Notaufnahme
ZP12
Praxisanleitung
ZP13
Qualitätsmanagement
ZP14
Schmerzmanagement
ZP19
Sturzmanagement
ZP16
Wundmanagement
B-1.11.3
QUALITÄTSSICHERUNG
PFLEGERISCHE FACHEXPERTISEN - ZUSATZQUALIFIKATIONEN
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
ANZAHL
25,0
QUALITÄTSMANAGEMENT
NR.
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
B-1.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
ANZAHL
Zahlreiche interessante Einzelheiten zur Fachabteilung, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen Untersuchungen
und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im Internet-Auftritt
der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
40
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-2
FACHBEREICH ANÄSTHESIOLOGIE
B-2.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Anästhesiologie
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. R. Dücker
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 304
Telefax:
0611 / 577 - 739
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Wir über uns
Unsere „bekannteste“ und älteste Aufgabe im Fachbereich Anästhesiologie besteht darin, die Patienten vor Angst und
Schmerzen zu schützen. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Aufgabe des Anästhesisten aber gewandelt und erweitert:
Wir sind zuständig für die sogenannte perioperative Medizin und die perioperative Betreuung sowie die postoperative
Medizin und Betreuung.
Vor der Operation
sind wir verantwortlich für die Feststellung der Narkosefähigkeit. Das heißt, wir prüfen in einem ausführlichen Gespräch
und einer Untersuchung wie wir uns optimal auf die Besonderheiten des Patienten einstellen können, um die geplante
Narkose und Operation so risikoarm wie möglich durchführen zu können.
Während der Operation
während der Voll- oder Teilnarkose sorgen wir für die Stabilität des Kreislaufs, der Atmung und der Organfunktionen, für
Schmerzfreiheit, für optimale Bewußtseinsausschaltung (bei Vollnarkose) und gegebenenfalls für leichten Schlaf bei
Teilnarkose. Dadurch wird es dem Operateur möglich, sich ausschließlich auf seine Operation zu konzentrieren - alles
andere liegt im Verantwortungsbereich der Anästhesie. Wir stellen sicher, dass der Patient unmittelbar nach dem Ende
der operativen Maßnahmen mit stabilem Kreislauf, ausreichender Atmung, schmerzarm und mit funktionsfähigen
Organen aufwacht.
Nach der Operation
bleibt der Patient dann üblicherweise im anästhesiologischen Verantwortungsbereich im Aufwachraum oder auf der
Intensivstation. Dort sind für die optimale Versorgung ein/-e Facharzt/-ärztin für Anästhesiologie und eine kompetente
Schwester stets in unmittelbarer Nähe. Hier gilt es, den Patienten bestens zu überwachen, Schmerzen, Durst,
gegebenenfalls Übelkeit und anderes zu behandeln.
Schmerztherapie
Für die Schmerztherapie bringen Anästhesisten gute Voraussetzungen mit: Wir sind es gewohnt, mit starken und
stärksten Schmerzmitteln umzugehen; durch die praktische Ausübung der Regionalanästhesie sind uns
Schmerzausschaltungen durch Blockade von Nerven sowohl rückenmarksnah wie auch in der Körperperipherie bestens
bekannt. Dabei hat unsere grundsätzlich interdisziplinäre Ausrichtung bei der Schmerzbehandlung einen hohen
Stellenwert.
42
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
EINLEITUNG
B-2.2
VX00
Anlage zentralvenöser Katheter (ZVK) bei immunsupprimierten
und bei dialysepflichtigen Patienten
Immunsupprimierte Patienten nach
Knochenmarktransplantation und
dialysepflichtige Patienten nach
jahrelanger Dialyse (Zustand nach
Shunt-Verschlüssen, kontinuierlicher
ambulanter peritonealer Dialyse,
wiederholter ZVK-Anlage) weisen
häufig Thrombosierungen und
Verschlüsse der Subclavia- oder
Jugularvenen auf. Vor Anlage eines ZVK
wird bei dieser risikoträchtigen
Patientengruppe eine orientierende
Untersuchung des Venensystems
mittels Doppler-Sonographie
durchgeführt. Gestützt auf diesen
Befund erfolgt unter
Standardbedingungen die ZVK-Anlage
durch einen Anästhesisten. Die
Punktion erfolgt im OP oder
Aufwachraum mit geschultem
Assistenzpersonal, grundsätzlich unter
Ultraschalldarstellung der Vene. Die
Katheterlage wird objektiviert mittels
EKG-Ableitung oder Röntgenkontrolle
im OP beziehungsweise im
Aufwachraum. Im Berichtsjahr wurden
376 Patienten behandelt (OPS 8-831).
VX00
Narkose beziehungsweise Sedierung für KernspintomographieUntersuchungen (MRT)
In Fällen, in welchen MRTUntersuchungen nur mit Narkose
beziehungsweise Sedierung möglich
sind (Kleinkinder, retardierte oder
verhaltensgestörte Kinder, aber auch
Erwachsene), werden diese
tagesklinisch oder ambulant
durchgeführt. Wichtig ist die durch
konsiliarische Rücksprache mit dem
anfordernden Arzt erweiterte
Prämedikation. Die Anästhesien für
MRT-Untersuchungen werden wie im
Operationssaal unter
Standardbedingungen durchgeführt.
Alle Patienten werden prämediziert.
Die Narkoseeinleitung erfolgt
intravenös. Ziel ist eine sogenannte
Analgosedierung (schmerzfreie
Ruhigstellung) mit Erhaltung der
Spontanatmung. Durch die individuelle
Führung der Narkosen wird es möglich,
solchermaßen behandelte Patienten
trotz besonderer Risikofaktoren am OPTag sicher nach Hause zu entlassen. Im
Berichtsjahr haben 196 Patienten für
MRT-Untersuchungen eine Narkose
bekommen beziehungsweise sind
sediert worden (OPS 8-900, 8-902).
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH SONSTIGE
MEDIZINISCHE BEREICHE
QUALITÄTSMANAGEMENT
NR.
KRANKENHAUS
Im Rahmen der Prämedikationssprechstunde wurden 3.678 Patienten behandelt. Insgesamt wurden 3.911 Narkosen
durchgeführt. Nach der Operation konnten 3.157 Patienten direkt in den Aufwachraum verlegt werden. Zirca 20 Prozent
der Patienten wurden nach der Operation vorübergehend auf der Intensivstation überwacht. In 2010 fanden 59
Beatmungen, davon 29 Langzeitbeatmungen statt.
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH SONSTIGE
MEDIZINISCHE BEREICHE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VX00
Sprechstunde für Schmerztherapie
In der Tagesklinik der DKD wird eine
fachübergreifende Diagnostik
durchgeführt, an der entsprechend der
Fragestellung auch die
anästhesiologischen
Schmerztherapeuten beteiligt sind.
Behandelt werden beispielsweise
Patienten mit:
(a) akuten und chronischen
Schmerzproblemen des
Bewegungsapparates
(b) Beckenbodenschmerzen (viszeraler
Mechanismus)
(c) komplexem regionalem
Schmerzsyndrom
(d) Schmerzen nach operativer oder
konservativer Tumorbehandlung
Eine Schmerzlinderung wird primär
über Funktionsverbesserungen
erreicht. Dazu dienen
Selbstbehandlung, aber auch
Lernvorgänge. Im Jahr 2010 wurden
über 597 Fälle von Lumboischialgie und
ähnlichen Schmerzsyndromen
behandelt.
Zur Anwendung kommen folgende
Schmerzbehandlungsverfahren:
(a) Regionalanästhesien (Infiltrationen,
Leitungsanästhesien, rückenmarksnahe
Verfahren, Symphatikusblockaden,
Ganglionäre lokale Opioidanalgesie)
(b) Medikamentöse Schmerztherapie
(c) Beratungsgespräche
B-2.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-2.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-2.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die vollstationäre Fallzahl geht in die Fallzahl der einzelnen Fachabteilungen in denen der Patient entlassen wurde ein.
Die Fachabteilung Anästhesiologie ist interdisziplinärer Leistungserbringer im Rahmen der perioperativen Versorgung.
Daher bilden die der Fachabteilung zugeordneten Fallzahlen nicht das tatsächliche Leistungsspektum ab.
Die Abteilung hat 8 Intensivbetten.
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
Anzahl Betten:
0
0
8
Ambulante Leistungszahlen
44
EINLEITUNG
Ein Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 444 Fälle ambulant
behandelt.
Weitere Leistungszahlen
Insgesamt wurden 597 Patienten schmerztherapeutisch behandelt. Der Fachbereich hat 53 ZVK Anlagen für Fachbereiche
wie KMT und Nephrologie erbracht.
B-2.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
B-2.6.2
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
KRANKENHAUS
Für den Fachbereich Anästhesiologie werden keine ICD erfasst da dieser interdisziplinär tätig ist.
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-2.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-2.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
8-930
Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf ohne
Messung des Drucks in der Lungenschlagader und im rechten Vorhof des
Herzens
828
2
8-900
Narkose mit Gabe des Narkosemittels über die Vene
700
3
8-931
Intensivmedizinische Überwachung von Atmung, Herz und Kreislauf mit
Messung des Drucks in der oberen Hohlvene (zentraler Venendruck)
381
4
8-910
Regionale Schmerzbehandlung durch Einbringen eines Betäubungsmittels in
einen Spaltraum im Wirbelkanal (Epiduralraum)
202
5
8-980
Behandlung auf der Intensivstation (Basisprozedur)
60
6
8-706
Anlegen einer Gesichts-, Nasen- oder Kehlkopfmaske zur künstlichen
Beatmung
48
7
8-902
Narkose mit Gabe des Narkosemittels zuerst über die Vene, dann über die
Atemwege
38
8
8-701
Einführung eines Schlauches in die Luftröhre zur Beatmung - Intubation
36
9
8-779
Sonstige Wiederbelebungsmaßnahmen
22
10
8-771
Herz bzw. Herz-Lungen-Wiederbelebung
14
11 – 1
8-91b
Fachübergreifende Schmerzbehandlung durch Kurzzeitbehandlung
≤ 5
11 – 2
8-831
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist
≤ 5
B-2.7.2
ANZAHL
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
DIAGNOSEN NACH ICD
QUALITÄTSSICHERUNG
B-2.6
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
SCHMERZAMBULANZ
Art der Ambulanz:
Ambulante Gesundheitsvorsorge und ambulante Problemfall-Diagnostik und -Therapie
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-2.8
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Schmerzen
PRÄMEDIKATIONSSPRECHSTUNDE
Art der Ambulanz:
Erläuterung:
KV-Ambulanz
Dr. med. R. Dücker besitzt eine Ermächtigung, zur ambulanten Anästhesie und
Schmerztherapie auf Überweisung durch entsprechende Fachärzte
ANGEBOTENE LEISTUNG
Untersuchung und Beratung präoperativ
B-2.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-2.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-2.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-2.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
6,6
Dr. med. Dücker: Weiterbildungsbefugnis für das Fach
Anästhesiologie (AQ01):18 Monate
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
6,6
Ärzte für Anästhesie und Intensivmedizin
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB
V)
0
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Anästhesiologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Intensivmedizin
Spezielle Schmerztherapie
B-2.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte der Anästhesiologie können alle Operateure der Fachbereiche nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
ANZAHL
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
46
0
AUSBILDUNGSDAUER
3 Jahre
Anaesthesie Assistenz Personal
AUSBILDUNGSDAUER
6,4
EINLEITUNG
ANZAHL
PFLEGERISCHE FACHEXPERTISEN - ANERKANNTE FACHWEITERBILDUNGEN
NR.
ANERKANNTE FACHWEITERBILDUNGEN/ ZUSÄTZLICHE AKADEMISCHE ABSCHLÜSSE
PQ04
Intensivpflege und Anästhesie
Die Abteilung hat 5 staatlich anerkannte Fachkrankenschwestern bzw. Fachkrankenpfleger für Anästhesie und
Intensivmedizin
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-2.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Anästhesiologie, beispielsweise zum Team, zum
Leistungsspektrum, zur Ausstattung und zu Publikationen finden sich im Internet-Auftritt der DKD http://www.dkdwiesbaden.de .
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
KRANKENHAUS
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-2.11.3
B-3
FACHBEREICH ANGIOLOGIE/HÄMOSTASEOLOGIE
B-3.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Angiologie/Hämostaseologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
PD Dr. med. C. Kirchmaier
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 611
Telefax:
0611 / 577 - 7616
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Im Bereich hämostaseologischer Erkrankungen werden Patienten mit angeborenen und erworbenen Blutungsproblemen
sowie Thrombosen und Thromboseneigung untersucht und behandelt. Ferner erfolgt die Therapieüberwachung von
Hämophiliepatienten (Blutern) und Patienten unter gerinnungshemmender Medikation (Kumarine, Heparine, Hirudin,
Thrombozytenfunktionshemmer). Konsiliarisch werden bei Hämostaseproblemen Beratungen und SpezialGerinnungsuntersuchungen für andere Kliniken durchgeführt.
Im Bereich Gefäßerkrankungen werden Veränderungen der Arterien, Venen und der Lymphgefäße unterschiedlicher
Ursachen diagnostiziert und behandelt. Ein Großteil der Erkrankungen ist bedingt durch Atherosklerose der großen
Gefäße. Aber auch seltenere Störungen wie Morbus Raynaud, Endangitis obliterans, autoimmunologische Erkrankungen
und angeborene Missbildungen der Gefäße werden diagnostiziert und betreut. Im Fachbereich werden sämtliche
angiologischen Untersuchungsmethoden angeboten, es besteht eine enge Kooperation mit dem Fachbereich
Bildgebende Verfahren der DKD und der Gefäßchirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Frankfurt/Main.
Besondere Expertisen:
B-3.2
n
Etablierung der telemedizinischen Betreuung von Hämophilie-Patienten mit dem Haemassyst-System
n
Teilnahme und Gestaltung des Qualitätszirkels Hämostaseologie Rhein/Main
n
Der Leiter des Fachbereiches ist Gutachter der Landesärztekammer Hessen zur Erreichung der
Zusatzweiterbildungsbezeichnung Hämostaseologie.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI04
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien,
Arteriolen und Kapillaren
Diagnostik und Therapie arterieller
Durchblutungsstörungen, Diagnostik
und Therapie entzündlicher
Gefäßerkrankungen
VI05
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der
Lymphgefäße und der Lymphknoten
Diagnostik und Therapie von Störungen
des venösen und lymphatischen
Systems
VI06
Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten
48
VI09
Diagnostik und Therapie von hämatologischen Erkrankungen
Abklärung und Behandlung von
erworbenen und angeborenen
Blutungsneigungen:
Funktionsstörungen von:
Thrombozyten,
Von-Willebrand-Syndrom,
Mangel an Gerinnungsfaktoren,
Vaskuläre Hämostasestörungen,
Umsatzstörung (höherer Verbrauch von
Gerinnungsfaktoren und
Thrombozyten, als nachgebildet
werden),
Hyperfibrinolytische Syndrome.
VI27
Spezialsprechstunde
Spezialambulanz Thrombosen und
Gerinnungsstörungen
VI33
Diagnostik und Therapie von Gerinnungsstörungen
VI42
Transfusionsmedizin
VI00
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen und der
Lymphgefäße
Diagnostik und Therapie von Störungen
des venösen und lymphatischen
Systems
VI00
Diagnostik und Therapie von Thrombosen und Lungenembolien
Abklärung einer erworbenen oder
angeborenen Thromboseneigung
mittels Thrombophiliescreening
einschließlich molekulargenetischer
Analysen,
Diagnostik von Thrombosen mittels
Kompressions- und Duplexsonographie,
Diagnostik von Lungenembolien mittels
CT oder Perfusionsszintigraphie,
Therapie mittels Fibrinolyse (Auflösung
von Blutgerinnseln) und
Antikoagulation (Gabe
gerinnungshemmender Stoffe).
B-3.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
EINLEITUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-3.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
4
36
QUALITÄTSSICHERUNG
B-3.4
QUALITÄTSMANAGEMENT
Nahezu alle Diagnostik- und Therapiemaßnahmen erfolgten ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten
Leistungen des Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 3.060
Fälle ambulant behandelt.
B-3.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-3.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
Die Angabe der Hauptdiagnosen und Top-Diagnosen nach ICD stellt nicht sachgerecht das Leistungsgeschehen des
Fachbereiches dar.
Unter dem Punkt Kompetenzdiagnosen sind die erbrachten ambulanten Leistungen aufgeführt.
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1–1
D50
Blutarmut durch Eisenmangel
≤ 5
1–2
I50
Herzschwäche
≤ 5
1–3
D68
Sonstige Störung der Blutgerinnung
≤ 5
1–4
J96
Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins Blut
≤ 5
B-3.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Die Kompetenzdiagnosen wurden auf ambulanter Basis erbracht. Der Fachbereich wird unter stationären Bedingungen
nicht richtig abgebildet, da die meisten Erkrankungsbilder innerhalb der ambulanten Spezialsprechstunden abgeklärt
werden.
ICD
Bezeichnung
Anzahl
D68
Sonstige Störung der Blutgerinnung
1236
D69
Kleine Hautblutungen bzw. sonstige Formen einer Blutungsneigung
323
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
67
I70
Verkalkung der Schlagadern - Arteriosklerose
59
E78
Störung des Fettstoffwechsels bzw. sonstige Erhöhung der Blutfettwerte
52
D66
Erbliche Bluterkrankheit, ausgelöst durch Mangel am Blutgerinnungsfaktor VIII Hämophilie A
45
I80
Verschluß einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) bzw. oberflächliche
Venenentzündung
42
K76
Sonstige Krankheit der Leber
40
Z92
Medizinische Behandlung in der eigenen Vorgeschichte
33
N40
Gutartige Vergrößerung der Prostata
26
B-3.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-3.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
3-993
Mengenmäßige Bestimmung bestimmter Werte wie Organfunktion oder
Blutflussgeschwindigkeit
24
2
3-990
Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-Auswertung
6
3–1
3-709
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Lymphsystems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
≤ 5
3–2
3-705
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
≤ 5
3–3
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
≤ 5
3–4
3-828
Kernspintomographie (MRT) der Blutgefäße außer der großen, herznahen
Schlagadern und Venen mit Kontrastmittel
≤ 5
3–5
3-826
Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-Systems mit Kontrastmittel
≤ 5
50
ANZAHL
OPS
BEZEICHNUNG
3–6
3-806
Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-Systems ohne
Kontrastmittel
≤ 5
3–7
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
≤ 5
3–8
1-205
Messung der elektrischen Aktivität der Muskulatur - EMG
≤ 5
B-3.7.2
ANZAHL
EINLEITUNG
RANG
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
ANGIOLOGISCH-HÄMOSTASEOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
KV-Ambulanz, Problemfall-Diagnostik/Therapie. PD Dr. med. C. Kirchmaier besitzt eine
Ermächtigung, für besondere Diagnostik- und Therapie-Methoden bei Gerinnungsstörungen
auf Überweisung
KRANKENHAUS
B-3.8
ANGEBOTENE LEISTUNG
Thrombosen und Gerinnungsstörungen
Hämophilie (fortlaufende Betreuung)
Schwere angeborene und erworbene Thrombozytenfunktionsstörungen (fortlaufende Betreuung)
Gesamtes Spektrum der hämostaseologischen Diagnostik einschließlich Durchflusszytometrie, Immunologie und
Molekularbiologie
Periphere arterielle Verschlusskrankheit
Thrombosen
Entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitiden)
Chronisch venöse Insuffizienz
Postthrombotische Syndrome
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Von-Willebrand-Syndrom (fortlaufende Betreuung)
Erkrankungen des lymphatischen Systems
Besondere Untersuchungs- und Behandlungsmethoden; Grundleistungen
n
Abklärung von Hämostasestörungen
n
Subcutane und intravenöse Injektionen von Antithrombotika und Gerinnungspräparaten
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-3.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-3.9
n
QUALITÄTSSICHERUNG
Der Fachbereichsleiter PD Dr. med. C. Kirchmaier hat eine KV-Ermächtigung für:
B-3.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-3.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
1,4
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
1,4
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Angiologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Hämostaseologie
2 Ärzte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - WEITERBILDUNGSERMÄCHTIGUNGEN
PERSONEN
DAUER
FACHGEBIETE, SCHWERPUNKTE, ZUSATZBEZEICHNUNGEN
PD Dr. Kirchmaier
1 Jahr
Hämostasiologie
B-3.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-3.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
B-3.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
ANZAHL
25,0
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Angiologie-Hämostaseologie, beispielsweise zum Team, zu den
angebotenen Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen
finden sich im Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
52
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-4
FACHBEREICH BILDGEBENDE VERFAHREN
B-4.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Bildgebende Verfahren
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
PD Dr. med. U. Lörcher
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 303
Telefax:
0611 / 577 - 177
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Im Fachbereich Bildgebende Verfahren wird das ganze Spektrum der klassischen Radiologie einschließlich der
Mammographie angeboten. Der Fachbereich führt auch alle Untersuchungen im Ultraschall, der Angiographie, der
Computertomographie (inklusive Herzuntersuchungen und virtuelle Koloskopie) sowie der Kernspintomographie (MRT)
durch.
Alle Untersuchungsgeräte arbeiten digital. Damit werden alle Bilder auch elektronisch archiviert und sind jederzeit
abrufbar. Die Bilder werden automatisch in das Hausnetz eingespeist und sind so spätestens eine halbe Stunde nach
Abschluss der Untersuchung von jedem Arztarbeitsplatz im Hause am PC abrufbar. Die Befunde werden automatisch in
die elektronische Patientenakte eingestellt, so dass sie jederzeit und überall im Hause verfügbar sind.
Da alle Untersuchungsmethoden im Hause verfügbar sind, ist es eine besondere ärztliche Aufgabe, jeweils die
diagnostisch beste und für den Patienten schonendste Methode auszuwählen, um auch unter Berücksichtigung aller
Voruntersuchungen und –ergebnisse zu einem aussagekräftigen Urteil zu kommen.
54
Konventionelle Röntgenaufnahmen
VR02
Ultraschalluntersuchungen: Native Sonographie
VR03
Ultraschalluntersuchungen: Eindimensionale
Dopplersonographie
VR04
Ultraschalluntersuchungen: Duplexsonographie
VR05
Ultraschalluntersuchungen: Sonographie mit Kontrastmittel
VR06
Ultraschalluntersuchungen: Endosonographie
VR07
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit
Spezialverfahren (Mammographie)
VR08
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als
selbständige Leistung
VR09
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit
Kontrastmittelverfahren
VR10
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
VR11
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit
Kontrastmittel
VR12
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT),
Spezialverfahren
VR16
Darstellung des Gefäßsystems: Phlebographie
VR22
Magnetresonanztomographie (MRT):
Magnetresonanztomographie (MRT), nativ
VR23
Magnetresonanztomographie (MRT):
Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel
KRANKENHAUS
VR01
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Kardiale Bildgebung - ComputerKernspintomographie: Diese
Untersuchungen werden in enger
Kooperation mit dem Fachbereich
Kardiologie durchgeführt. Die
Bestimmung der Kalklast der
Herzkranzgefäße gibt ein Maß für die
Wahrscheinlichkeit einer koronaren
Herzerkrankung. Wenn die
Herzkranzgefäße untersucht werden
müssen, stellt diese Untersuchung in
einigen Fällen eine Alternative zu
stärker eingreifenden Untersuchungen
wie der Herzkatheteruntersuchung dar.
Mit der kardialen
Computertomographie lassen sich
Missbildungen und Engen in den
Herzkranzgefäßen (verkalkt oder nicht
verkalkt) nachweisen. Je nach
Fragestellung (beispielsweise zu
geringe Sauerstoffzufuhr des Herzens
unter Belastung) werden die
Untersuchungen auch beim belasteten
Herzen durchgeführt.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
RADIOLOGIE
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
EINLEITUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-4.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
RADIOLOGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VR24
Magnetresonanztomographie (MRT):
Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren
Funktionelle Magen-Darmdiagnostik digitale Videoradiographie Röntgendurchleuchtungstechnik –
MRT-Bewegungsstudie: In Kooperation
mit dem Fachbereich Chirurgie und
Koloproktologie und dem Zentrum für
Schluckbeschwerden und
Motilitätsstörungen werden
Untersuchungen des ganzen
Verdauungskanals durchgeführt. Dies
betrifft insbesondere die Speiseröhre,
deren Untersuchung mit digitaler
Videoradiographie aufgenommen wird.
Magen und Darm werden radiologisch
auf Polypen und Tumore hin
untersucht, spezieller Wert wird auf die
Analyse der Bewegungsmuster gelegt.
Bei der Röntgen-Defäkographie wird
der Entleerungsvorgang aufgezeichnet
und analysiert. Bei der dynamischen
Untersuchung des Beckenbodens in der
Kernspintomographie (MRT) wird auch
die Bewegung des Beckenbodens wie
auch der übrigen Beckenorgane
aufgezeichnet und als
Bewegungsstudie analysiert. Damit
lassen sich viele Ursachen und
Auswirkungen von Verstopfung, Darmund Blasenschwäche gut erkennen.
VR25
Andere bildgebende Verfahren: Knochendichtemessung (alle
Verfahren)
VR26
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren:
Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung
VR27
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren:
Computergestützte Bilddatenanalyse mit 4D-Auswertung
VR29
Zusatzinformationen zu bildgebenden Verfahren: Quantitative
Bestimmung von Parametern
VR42
Allgemein: Kinderradiologie
VR43
Allgemein: Neuroradiologie
56
Computersonographie
Sonographien werden von einem
erfahrenen Untersucher (DEGUMSeminarleiter) gemäß nationaler
(DEGUM) und internationaler (AIUM)
oder höherer Standards mit Systemen
der Spitzenklasse (DEGUM Stufe 3
Gerät) durchgeführt. Das
Untersuchungsspektrum umfasst die
Bauchorgane einschließlich des Darms
und der Prostata.
Mittels Ultraschall vom Enddarm aus
können untersucht werden:
- Weichteile wie Lymphknoten, Nerven,
Muskulatur,
- Blutgefäße im Bauch (z. B. Niere), am
Hals (hirnversorgende Arterien) und an
den Armen und Beinen.
Bei Bedarf werden auch die
Spezialverfahren mit Farb-Doppler
(CDV und CDE) und Spektral-Doppler
und Echosignalverstärker angewendet.
Unsere Geräte sind dafür mit
modernster Software ausgerüstet. Wir
führen sonographisch gesteuerte
Punktionen durch. Wichtig sind unsere
zahlreichen Untersuchungen für die
schwerkranken Patienten des Zentrums
für Knochenmarktransplantation und
für die chirurgischen und
internistischen Fachbereiche.
VR00
B-4.3
Lungendiagnostik
Eine besondere Expertise des
Fachbereichs liegt auf dem Gebiet der
Diagnostik von Lungenkrankheiten.
Neben der Erkennung von
Lungentumoren lassen sich eine
Vielzahl von Erkrankungen wie
Verhärtungen der Lunge (Fibrosen)
oder Zerstörungen der Lunge
(Emphysem) diagnostizieren und
bewerten in Kooperation insbesondere
mit dem Fachbereich Pneumologie. Bei
der Vielzahl abwehrgeschwächter
Patienten (Diabetes, chronische
Nierenschwäche,
medikamentenbedingte
Abwehrschwäche bei
Knochenmarktransplantation, Tumoroder Entzündungstherapie, z. B. von
Rheuma und Darmentzündungen) sind
Lungenentzündungen ein Problem. Die
Radiologie ist oft von allergrößter
Bedeutung in der frühzeitigen
Erkennung und oft die einzige
Methode, um rechtzeitig den richtigen
Hinweis auf die Art des Erregers zu
geben.
EINLEITUNG
VR00
KRANKENHAUS
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
RADIOLOGIE
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
B-4.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-4.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
0
0
Der Fachbereich Bildgebende Verfahren ist interdisziplinärer Leistungserbringer und besitzt keine bettenführende
Abteilung. Die tatsächlich erbrachten Leistungen des Fachbereichs werden mittels ICD- und OPS-Tabellen daher nicht
angemessen dargestellt.
Die Top-ICD erscheinen unter den jeweiligen Kliniken, da sie patientenbezogen erfasst und kodiert werden. Eine separate
tabellarische Aufstellung ist somit nicht möglich. Die angegebenen Prozeduren gelten für im Fachbereich Bildgebende
Verfahren erbrachte Prozeduren, unabhängig von der Fachabteilung, welcher die Patienten zugehörig waren. Im Jahr
2010 wurden 1.956 Fälle ambulant untersucht.
B-4.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-4.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-4.6.2
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-4.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-4.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-4.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-4.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
FACHBEREICH BILDGEBENDE VERFAHREN DER DKD
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (PD Dr. med. U. Lörcher)
ANGEBOTENE LEISTUNG
a) Defäkographie (Darstellung der Darmentleerung) auf Überweisung durch Chirurgen, Internisten, Gastroenterologen,
Frauenärzte und Urologen
b) dynamische Kernspintomographie des Beckenbodens (MR-Defäkographie) auf Überweisung durch Chirurgen,
Gastroenterologen, Frauenärzte und Urologen
B-4.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
58
¨
¨
þ
EINLEITUNG
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-4.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-4.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
4,9
Weiterbildungsbefugnis 2 Jahre Radiologie (AQ54)
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
4
1 DEGUM-Seminarleiter
¹ Anzahl der Vollkräfte
KRANKENHAUS
B-4.10
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Radiologie
bzw. radiologische Diagnostik
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Magnetresonanztomographie
B-4.11.2
PFLEGEPERSONAL
B-4.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
Der Fachbereich Bildgebende Verfahren verfügt über Medizinisch-Technisches Personal (13 VK), Pflegekräfte arbeiten
nicht im Fachbereich.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und
Diabetesassistentin / Diabetesberater und
Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und
Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft
Wundmanagement
SP43
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinischtechnische Assistentin / Funktionspersonal
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
4,0
13,0
für Funktionsdiagnostik,
Radiologie
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Bildgebende Verfahren, beispielsweise zum Team, zum
Leistungsspektrum, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im Internet-Auftritt der DKD unter
http://www.dkd-wiesbaden.de.
QUALITÄTSSICHERUNG
25,0
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-4.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
ANZAHL
B-5
FACHBEREICH CHIRURGIE UND KOLOPROKTOLOGIE
B-5.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Chirurgie und Koloproktologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. L. Duschka
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 260
Telefax:
0611 / 577 - 255
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Wir über uns
Die Chirurgische Abteilung betreibt im Rahmen der Visceralchirurgie seit über 25 Jahren schwerpunktmäßig die
chirurgische Koloproktologie in enger Zusammenarbeit und Einbindung aller erforderlichen Fachbereiche der Klinik.
Hierzu stehen alle modernen diagnostischen Verfahren zur Erkennung dieser Krankheitsbilder zur Verfügung. Je nach
Erfordernis können sowohl ambulante, teilstationäre als auch stationäre Leistungen erbracht werden. Eine moderne
Ambulanz und eine Bettenstation stehen zur Verfügung. Bei schwerwiegenden Erkrankungen kann die interdisziplinär
ausgerichtete Intensivstation genutzt werden. Operative Eingriffe werden im modernen Operationstrakt durchgeführt.
Unabhängig von den umfassenden koloproktologischen Aktivitäten werden auch die gängigen viszeralchirurgischen
Krankheitsbilder diagnostiziert und behandelt, wie zum Beispiel Eingriffe an den Gallenwegen, Hernien, Implantation von
Katheter-Systemen und andere.
Zu den Schwerpunkten der Abteilung zählen:
1. Diagnostik und Therapie der Beckenbodeninsiffizienz
Die vorwiegend bei Frauen beobachtete Beckenbodenschwäche führt zu vielfältigen anatomischen Veränderungen des
Anorektums und des Beckenbodens, die oft mit gleichzeitigen Senkungen der Genitalorgane und des unteren Harntraktes
vergesellschaftet sind. Diese Veränderungen führen zu Funktionseinschränkungen der Haltefunktion des Afters, des
Genitale und der Blase. Interdisziplinär werden die Diagnostik und nach gemeinsamer Besprechung die Operationen
durchgeführt, die dann oft als fachübergreifender Eingriff vorgenommen werden. Da es sich um multifaktoriell bedingte
Störungen handelt, sind häufig individuelle teils konservartive und teils operative Behandlungen erforderlich, die zum Teil
in Intervallen durchgeführt werden müssen. Dies wiederum erfordert eine regelmäßig Nachsorge.
2. Chirurgie chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED)
Die Diagnostik und Therapie erfolgt in enger Kooperation mit dem Fachbereich Gastroenterologie und den bildgebenden
Bereichen (Ultraschall, Endoskopie, Radiologie) der Klinik. Hierbei wird unter anderengroßer Wert auf die zeitliche
Abstimmung von Medikation und Operation gelegt. Ziel der chirurgischen Maßnahmen ist dabei die Beseitigung der
Komplikationen der CED unter größtmöglicher Schonung und Erhalt von Dünn- und Dickdarm sowie des Kontinenzorgans
(Schließmuskel).Postoperativ wird die weitere medizinische Betreuung individuell mit den weiter behandelnden Ärzten
abgestimmt.
3. Behandlung gutartiger und bösartiger Erkrankungen des Darmtraktes
Neubildungen des Darmtraktes nehmen einen großen Raum der intestinalen Erkrankungen ein. Ausgewiesene
Erfahrungen bestehen im Kontex der Fachbereiche der Klinik in einem maximalen Spektrum der diagnostischen
Möglichkeiten sowohl der endoskopischen Verfahren als auch aller bildgebenden Techniken. Minimalinvasive
60
EINLEITUNG
Operationen, konventionelle Eingriffe und endoskopisch-transanale Operationen (TEM) gehören zum gängigen Spektrum.
Das an der Klinik tätige Tumorboard ist von der Diagnostik bis zum Abschluss der Behandlung stets eingebunden.
Adjuvante und neoadjuvante werden interdisziplinär eingebunden.
4. "Allgemein proktologische" Erkrankungen
Alle gängigen Erkrankungen des Anorektum nehmen einen großen Anteil der medizinischen Maßnahmen der Abteilung
ein. Im Wesentlichen sind dies das Hämorrhoidalleiden, der Analprolaps, die analen Fisteln und Fissuren und Marisken.
Eine über Jahre große Erfahrung im Fachbereich in der Beherrschung aller modernen Diagnostik-und Therapieverfahren
dieser Krankheitsbilder bilden die Voraussetzungerfolgreicher Behandlungen.
Die Anlage künstlicher Darmausgänge ist eine anspruchsvolle Operation, die bei Fehlern für den Betroffenen zu
schwerwiegenden Beeinträchtigungen führen kann. Auch über Jahre bestehende Enterostomata unterliegen
Veränderungen und können Komplikationen entwickeln. Unter Einbeziehung von Stomatherapeuten werden
Stomaneuanlagen gemeinsam geplant. Nach Neuanlage oder Korrektur eines künstlichen Darmausganges wird die
Versorgung stets durch ärztliche und pflegerische Hilfe unterstützt.
KRANKENHAUS
5. Enterostoma
6. Implantation von Peritonaldialyskatheder (CAPD)
Im Rahmen einer engen Kooperation mit dem Bereich Nephrologie wurde eine neuartige, wenig traumatisierende
Implantationstechnik entwickelt, bei der ein flexibles Endoskop zum Einsatz gebracht wird. Ziel ist es über den Katheter
zum Teil die Bauchhöhle zu spiegeln und unter anderem Gewebeproben zu ennehmen.
Der Ausstattungsgrad der Abteilung und des OP’s genügt höchsten medizinischen Ansprüchen. Es stehen die minimal
invasive Chirurgie, die in vielen Bereichen der Visceralchirurgie sich etabliert hat zur Verfügung. Die Präparation und
Gefäßversieglung kann unter anderem mit dem Nd-YAG-Laser im Kontaktverfahren, der Ultracision- und der LigaSure
Technik wahlweise vorgenommen werden. Die anspruchsvollen Gewebeverbindungen und Darmnähte werden sowohl in
ausgewiesener Handnaht und den maschinell unterstützenden Techniken ausgeführt.
Auf dem Gebiet der Stuhlkontinenztherapie werden durch die Sakralnervenstimulation und der Implantation künstlicher
analer Sphinktersystememoderne Therapieverfahren eingesetzt.
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
CHIRURGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VC22
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Magen-Darm-Chirurgie
Komplexe Erkrankungen des
Gastrointestinaltraktes:
Beckenbodeninsuffizienz, M. Crohn,
Colitis ulzerosa, Sigmadivertikulose,
Kolontransportstörungen und
Karzinome sind die häufigsten Leiden
VC55
Allgemein: Minimalinvasive laparoskopische Operationen
Gängige Praxis ist der Einsatz der
minimalinvasiven Techniken im
Bauchraum - Darm, Magen,
Gallensystem, bei Adhäsionen und zur
Diagnostik.
So werden bei chronisch entzündlichen
Darmerkrankungen die primären
Operationen laparoskopisch assistiert
durchgeführt und auch die
Cholezystektomie findet in der Regel
laparoskopisch statt.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-5.2
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
7. Moderne chirurgische Techniken
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
CHIRURGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VC00
Komplexe Erkrankungen des Anorektums
Hämmorrhoiden, Fissuren, Fisteln,
Schließmuskeldefekte, anale
Prolapserkrankungen und
Stuhlinkontinenz bilden den
Hauptanteil. Seltene proktologische
Läsionen sammeln sich durch die hohe
Frequenz der Patienten - z. B.
Fistelkarzinome, embryonsle
Fehlbildungen
VC00
Komplexe Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
M. Crohn, Colitis ulzerosa und
Karzinome diagnostizieren und
behandeln wir hier am häufigsten. Eine
interdisziplinäre Zusammenarbeit bei
der OP ist hier besonders wichtig.
VC00
Stuhlentleerungsstörung
Slow Transit Obstruktion, OutletObstruktion und andere
Krankheitsbilder haben oft
hochkomplexe Ursachen. Durch unsere
interdisziplinäre Komplexdiagnostik
und -therapie haben wir die
Möglichkeit, bei diesen sehr
belastenden Leiden wirksam zu helfen.
Diese Patienten sind besonders
dankbar für die wirksame Therapie und
häufig längere Zeit in unserer
Betreuung.
62
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
EINLEITUNG
B-5.3
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
NR.
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHES LEISTUNGSANGEBOT
MP31
Physikalische Therapie / Bädertherapie
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-5.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
KRANKENHAUS
B-5.4
1.300
207
Ein nicht geringer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant und ist in den ICD- und OPS-Tabellen nicht
enthalten. Im Jahr 2010 wurden insgesamt 3.298 Fälle ambulant behandelt.
DIAGNOSEN NACH ICD
B-5.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
K60
Einriss der Schleimhaut (Fissur) bzw. Bildung eines röhrenartigen Ganges
(Fistel) im Bereich des Afters oder Mastdarms
311
2
K62
Sonstige Krankheit des Mastdarms bzw. des Afters
165
3
N81
Vorfall der Scheide bzw. der Gebärmutter
141
4
I84
Krampfaderartige Erweiterung der Venen im Bereich des Enddarms Hämorrhoiden
128
5
K40
Leistenbruch (Hernie)
59
6
K50
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Darms Morbus Crohn
48
7
K61
Abgekapselter eitriger Entzündungsherd (Abszess) im Bereich des
Mastdarms bzw. Afters
42
8–1
K56
Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch
39
8–2
R15
Unvermögen, den Stuhl zu halten (Stuhlinkontinenz)
39
10
K43
Bauchwandbruch (Hernie)
34
B-5.6.2
FALLZAHL
QUALITÄTSSICHERUNG
B-5.6
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Die Fachabteilung bietet auch die 3D- Endosonographie im Rahmen der Diagnostik an.
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
B-5.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-5.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
QUALITÄTSMANAGEMENT
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-491
Operative Behandlung von röhrenartigen Gängen im Bereich des
Darmausganges (Analfisteln)
330
2
8-831
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist
252
3
8-561
Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen
246
4
5-492
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im Bereich
des Darmausganges
235
5
5-493
Operative Behandlung von Hämorrhoiden
216
6
5-490
Operative(r) Einschnitt oder Entfernung von Gewebe im Bereich des Afters
213
7
5-469
Sonstige Operation am Darm
209
8
5-486
Wiederherstellende Operation am Mastdarm (Rektum)
207
9
5-572
Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und Bauchhaut
zur künstlichen Harnableitung
166
10
5-455
Operative Entfernung von Teilen des Dickdarms
153
B-5.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-5.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
KOLOPROKTOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (Prof. Dr. med. L. Duschka und Dr. med. J. Al-Haidary )
ANGEBOTENE LEISTUNG
Grundleistungen bei schwierigen proktologischen Erkrankungen
Wundbehandlung nach proktologischen Operationen
Beratung von Anus Praeter-Trägern
Untersuchung und Behandlung von Dialyse- und Transplantationspatienten
64
ANZAHL
EINLEITUNG
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-492
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im Bereich des
Darmausganges
22
2–1
1-444
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei
einer Spiegelung
≤ 5
2–2
1-502
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Muskeln bzw. Weichteilen durch
operativen Einschnitt
≤ 5
2–3
5-493
Operative Behandlung von Hämorrhoiden
≤ 5
2–4
5-897
Operative Sanierung einer Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis)
≤ 5
2–5
5-490
Operative(r) Einschnitt oder Entfernung von Gewebe im Bereich des Afters
≤ 5
2–6
5-399
Sonstige Operation an Blutgefäßen
≤ 5
B-5.10
ANZAHL
KRANKENHAUS
B-5.9
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-5.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-5.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
9,8
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
6
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Chirurgische Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums Wiesbaden, räumlich in die DKD integriert mit H-ArztZulassung.
Weiterbildungsbefugnis von Prof. Dr. med. L. Duschka ein
Jahr Viszeralchirurgie
¹ Anzahl der Vollkräfte
Allgemeine Chirurgie
Viszeralchirurgie
QUALITÄTSMANAGEMENT
FACHARZTBEZEICHNUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Proktologie
EBSQ - Coloproctology
B-5.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-5.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2
B-5.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
ANZAHL
25
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Chirurgie und Koloproktologie, beispielsweise zum Team, zu den
angebotenen Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen
finden sich im Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
Auch interessante Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie dort, beispielsweise:
66
n
Welche Beschwerden machen Afterleiden?
n
Wie sollte eine gesunde Ernährung aussehen?
n
Wie sollte man sich reinigen?
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-6
FACHBEREICH DERMATOLOGIE/ALLERGOLOGIE
B-6.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Dermatologie/Allergologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
H.-G. Nagel
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 309
Telefax:
0611 / 577 - 7319
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Dermatologie beschäftigt sich mit Hauterkrankungen und der Diagnose und Therapie von allergischen
Erkrankungen. Die Haut als „Spiegel der Seele“ lässt oft Rückschlüsse auf innere Erkrankungen zu. Die Haut und die
Schleimhäute stellen als Grenzflächenorgane einerseits den Kontakt zur Umwelt her, andererseits schützen sie uns vor
schädlichen oder krankmachenden Umwelteinflüssen. Aufgrund dieser Tatsache wurde das Spektrum des Fachbereichs
durch die Fachkunde „Umweltmedizin“ und die Fachkunde „Ernährungsmedizin“ erweitert.
68
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VD01
Diagnostik und Therapie von Allergien
Atopische Dermatitis (allergisches
Ekzem): Die atopische Dermatitis kann
oft mit dem Auftreten allergischer
Erscheinungen gleichgesetzt werden.
Dennoch unterscheidet man heute
eine intrinsische von einer
extrinsischen atopischen Dermatitis.
Warum? Gelegentlich lassen sich keine
allergischen Einflüsse aufzeigen, aber
die Patienten leiden dennoch unter
quälenden Hautveränderungen. Zum
Untersuchungsgang „Atopie“ gehören
die gründliche Darstellung des
dermatologischen Status und die
interdisziplinäre Untersuchung des
Patienten. Ganz besonders
hervorzuheben ist der präventive
Charakter dieses Untersuchungsganges
hinsichtlich der Entstehung manifesten
Asthmas. Es wurde gemeinsam mit den
Patienten ein Therapieprogramm
erarbeitet.
VD03
Diagnostik und Therapie von Hauttumoren
VD06
Diagnostik und Therapie von papulosquamösen Hautkrankheiten
Psoriasis (Schuppenflechte):
An Psoriasis sind schätzungsweise ein
bis zwei Prozent der Bevölkerung
erkrankt. Früher wurde dieser
Erkrankung lediglich eine
dermatologische Bedeutung im Sinne
einer „Verhornungsstörung“
beigemessen. Heute ist bekannt, dass
es sich bei dieser Erkrankung um einen
immunologischen Prozess mit der
Beteiligung von T-Zellen und
verschiedenen
Entzündungsmediatoren handelt. Eine
besondere Bedeutung erhielt diese
Erkrankung durch die Feststellung, das
Psoriasis und Gelenkerkrankungen
korrelieren. Im Fachbereich
Dermatologie werden die Patienten
folglich nicht nur dermatologisch
untersucht, sondern auch in den
interdisziplinären Untersuchungsablauf
fest eingebunden. Hierzu gehören die
Erhebung eines HLA-Panels und die
gründliche dermatologische Inspektion
des gesamten Körpers zum Ausschluss
einer Psoriasis-Arthritis. Daraus
ergeben sich schließlich
Therapieoptionen bis hin zu neuesten
Therapieformen.
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
DERMATOLOGIE
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-6.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
DERMATOLOGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VD07
Diagnostik und Therapie von Urtikaria und Erythemen
Urtikaria: Zumeist beschreiben die
Patienten das immer wiederkehrende
Auftreten von "Quaddeln". Die
Urticaria ist eine komplizierte
Erkrankung. Ein einmaliges Ereignis ist
oft an die Einnahme von
Medikamenten oder die Aufnahme
eines Nahrungsmittels gekoppelt. Das
rezidivierende Auftreten kann vielerlei
Ursachen haben. Abgeklärt werden
hier das eventuelle Vorliegen
autoimmunologischer Erkrankungen,
der Befall von anderen Organsystemen
oder das Vorliegen eines vaskulitischen
Geschehens. Hierzu gehört die
routinemäßige Entnahme einer
Hautbiopsie mit der Durchführung
einer direkten Immunfluoreszenz (DIF)Untersuchung. Ferner müssen die
Patienten interdisziplinär untersucht
werden. Sollten sich keine Ursachen
eruieren lassen, so wird in Kooperation
mit dem Patienten ein
symptomatisches Therapieprogramm
erarbeitet. Wichtig ist anzumerken,
dass einer chronisch-rezidivierenden
Urticaria eine Erkrankung des
lymphoproliferativen Systems folgen
kann.
VD09
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der
Hautanhangsgebilde
VD10
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und
Unterhaut
70
EINLEITUNG
B-6.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-6.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
KRANKENHAUS
B-6.5
1
168
B-6.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-6.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
L12
Blasenbildende Krankheit mit überschießender Reaktion des Immunsystems
gegen körpereigenes Gewebe - Pemphigoidkrankheit
B-6.6.2
FALLZAHL
≤ 5
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-6.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-6.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Der größte Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 1.130 Fälle ambulant
behandelt.
(nur stationäre und teilstationäre Leistungen)
OPS
BEZEICHNUNG
ANZAHL
1
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
10
2–1
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
9
2–2
1-444
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt
bei einer Spiegelung
9
4–1
3-701
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Schilddrüse mittels radioaktiver
Strahlung (Szintigraphie)
≤ 5
4–2
3-705
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
≤ 5
4–3
3-990
Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-Auswertung
≤ 5
4–4
3-804
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
≤ 5
4–5
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
≤ 5
QUALITÄTSMANAGEMENT
RANG
QUALITÄTSSICHERUNG
Entfällt.
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
4–6
1-843
Untersuchung der Luftröhrenäste (Bronchien) durch Flüssigkeits- oder
Gewebeentnahme mit einer Nadel
≤ 5
4–7
1-651
Untersuchung des S-förmigen Abschnitts des Dickdarms durch eine
Spiegelung
≤ 5
B-6.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
B-6.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
ANZAHL
(nur stationäre und teilstationäre Leistungen)
DERMATOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
Ambulante Gesundheitsvorsorge und ambulante Problemfall-Diagnostik und -Therapie
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie von Allergien
Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen und HIV-assoziierten Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von Hauttumoren
Diagnostik und Therapie von Infektionen der Haut und der Unterhaut
Diagnostik und Therapie von bullösen Dermatosen
Diagnostik und Therapie von papulosquamösen Hautkrankheiten
Diagnostik und Therapie von Urtikaria und Erythemen
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Haut und der Unterhaut durch Strahleneinwirkung
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Haut und Unterhaut
Spezialsprechstunde
72
n
Ganzkörper-Teilkörper-Status
n
Spermiogramme
n
Mykologische Untersuchungen
n
Lichttherapie
n
Lichtschwellentestung
n
Ulcus-Betreuung
n
Botulinum-Toxin-Therapie
n
Spezifische Immuntherapie
EINLEITUNG
B-6.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-6.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-6.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
1,8
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
1,8
KRANKENHAUS
B-6.10
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
QUALITÄTSSICHERUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
Haut- und Geschlechtskrankheiten
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Allergologie
Medikamentöse Tumortherapie
Palliativmedizin
Umweltmedizin
Ernährungsmedizin
B-6.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-6.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-6.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Dermatologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
74
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-7
FACHBEREICH ENDOKRINE CHIRURGIE (SCHILDDRÜSEN CHIRURGIE)
B-7.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Endokrine Chirurgie (Schilddrüsen Chirurgie)
Schlüssel:
Sonstige Fachabteilung (3700)
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. S. Saalabian
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 319
Telefax:
0611 / 577 - 255
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Wir über uns
Die Abteilung für Endokrine Chirurgie mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Schilddrüsen- und
Nebenschilddrüsenchirurgie betreibt eine hochspezialisierte Chirurgie in enger Zusammenarbeit und Einbindung der
Fachbereiche Endokrinologie, Nuklearmedizin, Nephrologie und Onkologie.
LEISTUNGSSPEKTRUM
Diagnostik:
Sonographie
Farbcodierte Duplex Sonographie – bösartige Schilddrüsenknoten sind häufig in ihrem Zentrum vermehrt durchblutet
Elastographie – bösartige Schilddrüsenknoten sind meist hart. Mittels Elastographie kann die Elastizität (Härte) eines
Knotens gemessen werden
Diagnostische Feinnadelpunktion - die beste Methode, eine mögliche Bösartigkeit eines Schilddrüsenknotens schon im
Vorfeld zu erkennen
Genetisches Screening bei familiärer endokriner Neoplasie – wenige bösartige Schilddrüsentumore sind genetisch
bedingt, mittels genetischem Screening können Familienmitglieder auf ihre Disposition zu Schilddrüsenkrebs getestet
werden
Operative Therapie
Knotenstruma - Behandlung gutartiger Schilddrüsentumore – es wird eine morphologie- und funktionsgerechte
Entfernung der Knotenstruma durchgeführt, um gesundes funktionsfähiges Gewebe zu erhalten
kalter Knoten – der kalte Knoten bedeutet stets Verdacht auf Bösartigkeit. Daraus ergibt sich eine Indikation zur
Operation. Die minimal-invasive Operationstechnik sorgt für eine schonende Operation und gute Kosmetik.
Intraoperative Schnellschnittdiagnostik kann unnötige Nachoperationen verhindern.
heißer Knoten – die Operation und Radiojodtherapie werden alternativ eingesetzt. Das Vorgehen wird interdisziplinär
besprochen.
Morbus Basedow – diese Erkrankung erfordert die komplette Entfernung der Schilddrüse unter besonderer Schonung der
Nebenschilddrüsen. Auch diese Operation kann minimal invasiv durchgeführt werden.
76
EINLEITUNG
Rezidivstruma – eine große operative Erfahrung ist bei Wiederholungseingriffen gutartiger Schilddrüsenerkrankungen
erforderlich. Moderne und präzise Operationstechnik sorgt für besonders niedrige Komplikationsraten.
Schilddrüsenkarzinom – die sorgfältige und vollständige Entfernung der Schilddrüse und der umgebenden Lymphknoten
ist notwendig. Es besteht besondere Erfahrung in der Radikaloperation der Schilddrüse und komplizierten
Wiederholungseingriffen.
Primärer Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenüberfunktion) – Erkrankung von in der Regel nur einer
Nebenschilddrüse. Diese wird operativ entfernt. Mittels intraoperativer Schnelldiagnostik (intraoperativer Parathormon
(PTH)-Schnellassay) kann die Diagnose und die Vollständigkeit der Operation geprüft werden. Dies ermöglicht die minimal
invasive Operation.
Sekundärer Hyperparathyreoidismus – subtotale Entfernung der Nebenschilddrüsen bei Dialysepatienten mit Belassen
eines kleinen Drüsenrestes. Routinemäßiges Einfrieren von Nebenschilddrüsengewebe (Kryopräservation). Möglichkeit
der späteren Autotransplantation von Nebenschilddrüsengewebe.
KRANKENHAUS
Familiärer Schilddrüsenkrebs – C-Zell Karzinom: eine seltene Tumorerkrankung, die familiär gehäuft auftreten kann und
bereits Kinder betreffen kann. Die genetische Untersuchung wird durchgeführt. Auch prophylaktische Operationen,
insbesondere bei Kindern zur Verhinderung der Krebsentstehung werden durchgeführt.
Unsere Ausstattung:
Diagnostik
- Präoperative Feinnadelpunktion
Operative Therapie
- Modernstes Instrumentarium
- Spezielle Instrumente für minimal invasive Operation
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
- Modernste Ultraschalldiagnostik – Elastographie
- Lupenvergrößerung und Stirnlampe
- Intraoperatives Neuromonitoring
- Intraoperativer Ultraschall
- Operation ohne Nahtmaterial mittels Ultraschallschere (Ultracision)
- Minimalinvasive Operation der Schilddrüse als auch der Nebenschilddrüse
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH CHIRURGIE
VC21
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Endokrine Chirurgie
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-7.2
QUALITÄTSSICHERUNG
- Intraoperativer Parathormon (PTH)-Schnellassay
B-7.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-7.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-7.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
73
0
Der Fachbereich wurde erst im dritten Quartal 2010 etabliert. Somit wäre hochgerechnet eine Fallzahl von 292
stationären Fällen für das gesamte Jahr zu erwarten gewesen.
Im Jahr 2010 wurden 35 Fälle ambulant behandelt.
B-7.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-7.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
E04
Sonstige Form einer Schilddrüsenvergrößerung ohne Überfunktion der
Schilddrüse
40
2–1
C73
Schilddrüsenkrebs
11
2–2
E05
Schilddrüsenüberfunktion
11
4
E21
Überfunktion bzw. sonstige Krankheit der Nebenschilddrüsen
8
5–1
D35
Gutartiger Tumor sonstiger bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneter
hormonproduzierender Drüsen
≤ 5
5–2
D86
Krankheit des Bindegewebes mit Knötchenbildung - Sarkoidose
≤ 5
B-7.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-7.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-7.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-069
Sonstige Operation an Schilddrüse bzw. Nebenschilddrüsen
83
2
5-063
Operative Entfernung der Schilddrüse
29
3
5-061
Operative Entfernung einer Schilddrüsenhälfte
23
4
5-067
Operative Entfernung einer oder mehrerer Nebenschilddrüsen
22
5
5-062
Sonstige teilweise Entfernung der Schilddrüse
11
6–1
5-402
Ausräumung mehrerer Lymphknoten einer Region [als selbstständige
Operation]
9
6–2
5-403
Komplette, operative Entfernung aller Halslymphknoten - Neck dissection
9
78
ANZAHL
OPS
BEZEICHNUNG
8–1
3-201
Computertomographie (CT) des Halses ohne Kontrastmittel
≤ 5
8–2
8-561
Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen
≤ 5
8–3
5-986
Operation mit kleinstmöglichem Einschnitt an der Haut und minimaler
Gewebeverletzung (minimalinvasiv)
≤ 5
B-7.7.2
ANZAHL
EINLEITUNG
RANG
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
KRANKENHAUS
B-7.8
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-7.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-7.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-7.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
0,6
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
0,6
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-7.10
¹ Anzahl der Vollkräfte
B-7.11.2
PFLEGEPERSONAL
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
25,0
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-7.11.3
QUALITÄTSSICHERUNG
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-7.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Dermatologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
80
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-8
FACHBEREICH ENDOKRINOLOGIE UND DIABETOLOGIE
B-8.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Endokrinologie und Diabetologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
PD Dr. med. C. Kirchmaier
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 611
Telefax:
0611 / 577 - 7616
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Endokrinologie der DKD Wiesbaden befasst sich schwerpunktmäßig mit den Themenfeldern
Hormonstörungen, Stoffwechselerkrankungen, Übergewicht und Diabetes (Typ 1 und 2 und Gestationsdiabetes). Weitere
Kernfelder des Fachbereichs sind Ernährungsberatung und Schulungen von Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck und
Übergewicht. Auch Hormontherapien im Alter, Hypophysenerkrankungen, Hypertonieschulungen,
Nebennierenerkrankungen, Osteoporose und Schilddrüsenerkrankungen nehmen einen wichtigen Raum ein.
Der Begriff Endokrinologie leitet sich von den griechischen Worten endon (innen) und krinein (abscheiden) ab.
Endokrinedrüsen sind Hormondrüsen, die ihre Produkte direkt ins Blut abgeben und keinen Ausführgang besitzen. Sie
werden von exokrinen Drüsen unterschieden, die ihre Produkte allesamt nach außen abscheiden. Die Endokrinologie
wird deshalb auch als "Lehre von den Hormonen" bezeichnet und ist als medizinische Disziplin ein Teilgebiet der Inneren
Medizin. Sie verfügt darüber hinaus über zahlreiche Berührungspunkte zu anderen Fachbereichen.
Alle endokrinologischen Krankheitsbilder können im Rahmen des interdisziplinären Arbeitskonzeptes der DKD
diagnostiziert und, von operativen neurochirurgischen Eingriffen abgesehen, behandelt werden.
82
n
Diabetes Tagesklinik
n
Osteoporose Diagnostik
n
Diagnostik von Fettstoffwechselstörungen
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI07
Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)
Behandlung primärer und sekundärer
Hypertonieformen
VI10
Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und
Stoffwechselkrankheiten
Diagnostik und Therapie des Diabetes
mellitus Typ 1 und Typ 2: In der
Diabetes-Tagesklinik werden Patienten
mit Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
entsprechend der Richtlinien der
Deutschen Diabetesgesellschaft (DDG)
strukturiert geschult und behandelt.
Hier erlernt der Patient zunächst
Stoffwechselselbstkontrollen
durchzuführen und die Ergebnisse
korrekt zu dokumentieren. Nach diesen
Aufzeichnungen und den
Gewohnheiten des Patienten richtet
sich die Therapie, wobei folgende
Therapieformen angeboten werden:
- Rein diätetisch beziehungsweise mit
oralen Antidiabetika (OAD)
- Konventionelle Insulintherapie (CT)
- Basal unterstützte orale Therapie
(BOT)
- Supplementäre Insulintherapie (SIT)
- Intensiviert-konventionelle
Insulintherapie (ICT)
- Diagnostik und Therapie des
Gestationsdiabetes
- Diagnostik, Therapie und
Verlaufskontrollen bei Erkrankungen
der Hypophyse, der Nebenniere, der
Schilddrüse und der Nebenschilddrüse
VI00
Multimodale intensivierte Adipositas-Gruppentherapie
Die steigende Prävalenz des Typ-2Diabetes ist eng mit der zunehmenden
Inaktivität und Leibesfülle der
Bevölkerung verknüpft. Unser Ziel ist,
durch ein multimodales
Betreuungskonzept mit wöchentlichen
Sitzungen das Essverhalten und die
körperliche Alltagsaktivität von
Menschen mit Adipositas grundlegend
zu verändern und somit
Erkrankungsrisiko und
Behandlungskosten zu reduzieren. Das
Programm beinhaltet eine
ernährungsmedizinische,
physiotherapeutische, psychologische
und internistische Betreuung und
verzichtet ausdrücklich auf so genannte
Abmagerungsmittel oder
Formuladiäten.
VI00
Sexualität im Alter
Dieses Thema gewinnt zunehmend an
Bedeutung, da die Nachfrage nach
kompetenter Betreuung groß ist.
B-8.3
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
NR.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
B-8.2
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-8.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
84
EINLEITUNG
B-8.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
15
561
DIAGNOSEN NACH ICD
B-8.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1–1
N18
Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust der Nierenfunktion
≤ 5
1–2
R10
Bauch- bzw. Beckenschmerzen
≤ 5
1–3
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
≤ 5
1–4
R55
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
≤ 5
1–5
G20
Parkinson-Krankheit
≤ 5
1–6
R42
Schwindel bzw. Taumel
≤ 5
1–7
J44
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der
Atemwege - COPD
≤ 5
1–8
E16
Sonstige Störung der Hormonproduktion der Bauchspeicheldrüse, außer bei
Zuckerkrankheit
≤ 5
1–9
E11
Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin behandelt werden muss Diabetes Typ-2
≤ 5
1 – 10
E10
Zuckerkrankheit, die von Anfang an mit Insulin behandelt werden muss Diabetes Typ-1
≤ 5
B-8.6.2
FALLZAHL
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-8.6
KRANKENHAUS
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 1.718 Fälle ambulant
behandelt (ambulante Operationen nicht mitgezählt).
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-8.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-8.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
(nur stationäre und teilstationäre Leistungen)
Entfällt.
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
3-993
Mengenmäßige Bestimmung bestimmter Werte wie Organfunktion oder
Blutflussgeschwindigkeit
150
2
3-05e
Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines Ultraschallgerätes in die
Gefäße
121
3
3-705
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
39
4
3-820
Kernspintomographie (MRT) des Schädels mit Kontrastmittel
36
5
3-990
Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-Auswertung
31
6–1
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
28
6–2
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
28
8
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
25
9
3-704
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Herzens mittels radioaktiver
Strahlung (Radionuklidventrikulographie)
22
10
3-804
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
16
B-8.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-8.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
ENDOKRINOLOGIE UND DIABETOLOGIE
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (Prof. Dr. med. K. Rett)
ANGEBOTENE LEISTUNG
Ernährungsberatung/Adipositas-Schulung
Bestimmung des HbA1c-Wertes mittels Schnellmethode
Qualitätsgesicherte Blutzuckerbestimmung (mittels Hämocue)
Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA; Messung der Gesamtfettmasse des Körpers)
Versorgung des diabetischen Fußsyndroms (Wundversorgung, Verbandswechsel)
Endokrinologische Funktions-Diagnostik
Diabetesschulung (individuell und in Gruppen)
Hypertonieschulung
Kontinuierliche Bestimmung des Zuckergehaltes (mittels eines CGMS-Geräts über 72 Stunden)
B-8.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
86
ANZAHL
¨
¨
þ
EINLEITUNG
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
B-8.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-8.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
5
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
4
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Weiterbildungsermächtigungen von Prof. Dr. med. K. Rett:
Endokrinologie (AQ25): ein Jahr
Innere Medizin: drei Jahre (gemeinsam mit PD Dr. med. R.
Schwerdtfeger,Blutstammzell- und
Knochenmarktransplantation, Prof. Dr. med. T. Wehrmann
und Prof. Dr. med. V. Eckardt, Gastroenterologie sowie Prof.
Dr. Dr. med. H. Lambertz, Kardiologie)
KRANKENHAUS
B-8.10
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Endokrinologie und Diabetologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Ernährungsmedizin
B-8.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-8.11.3
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-8.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche Einzelheiten zum Fachbereich Endokrinologie und Diabetologie, beispielsweise zum Team, zu den
angebotenen Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen
finden sich im Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
Auch Antworten auf häufige Fragen finden Sie dort, beispielsweise:
88
n
„Wie nehme ich am besten ab?“
n
„Welche Hormone haben einen Einfluss auf das Altern?“
n
„Sind Hormone für Frauen in den Wechseljahren schädlich?“
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-9
FACHBEREICH GASTROENTEROLOGIE
B-9.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Gastroenterologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Herr Prof. Dr. med. T. Wehrmann
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 212
Telefax:
0611 / 577 - 460
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
90
EINLEITUNG
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Der Fachbereich Gastroenterologie beschäftigt sich mit der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Speiseröhre,
des Magens, des Dünn- und Dickdarms sowie der Leber, der Gallenblase einschl. Gallenwege und der
Bauchspeicheldrüse. Die Patienten werden ambulant, teilstationär und vollstationär betreut. Besondere Schwerpunkte
der Abteilung sind die interventionelle Endoskopie und Endosonographie, die Ultraschalldiagnostik und die
gastroenterologische Funktionsdiagnostik (z.B. Druck- und pH-Messungen im gesamten Darmtrakt). In diesen Bereichen
werden nicht nur sämtliche Routinemethoden, sondern auch vielfältige Spezialverfahren angeboten und Studien
durchgeführt. Es werden Spezialsprechstunden für Patienten mit Schluckproblemen, chronisch-entzündlichen
Darmerkrankungen, Krebserkrankungen des Verdauungstrakts und der Bauchspeicheldrüse sowie von Leberkrankheiten
vorgehalten.
n
Speiseröhrenkarzinom
n
Sphinkter oddi-Dysfunktion (Verkrampfung des Gallenausgangsmuskels)
n
Achalasie (Störung im Bewegungsablauf der Speiseröhrenmuskulatur)
n
Intestinale Pseudoobstruktion
n
Akut-rezidivierende Pankreatitis
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI11
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-DarmTraktes (Gastroenterologie)
• Diagnostik und Therapie bei
Motilitätsstörungen des
Gastrointestinaltraktes oder
Schluckbeschwerden: Langzeit-pHWert-Messung in Speiseröhre und
Magen, Druckmessung in Speiseröhre,
Magen, Dünndarm und Beckenboden,
gastrointestinale Transitzeitmessungen,
Magenentleerungsuntersuchungen
(beispielhaft).
• Diagnostik und Therapie von
Obstipation und Stuhlinkontinenz:
Differentialdiagnostische
Untersuchungen bei chronischen
Durchfällen, Behandlung von chronisch
entzündlichen Darmerkrankungen
(beispielhaft).
• Endoskopische Diagnostik und
Therapie der Speiseröhre, des Magens,
des Dünndarms, Dickdarmspiegelung,
Abtragung von Polypen oder
erkranktem Gewebe,
Ultraschalluntersuchung mit
Spezialendoskop (Endosonographie),
Spiegelung der Gallengangs- und
Bauchspeicheldrüsenwege
(ERCP=Endoskopische retrograde
Cholangiopankreatikographie einschl.
Therapie, Enddarmspiegelung
(Proktoskopie) ggf. mit Eingriffen,
Fremdkörperentfernung und
Blutstillung im Magen-Darmtrakt
(beispielhaft).
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Pankreaskarzinom
QUALITÄTSSICHERUNG
B-9.2
n
QUALITÄTSMANAGEMENT
Schwerpunkte der Diagnostik und Therapie des Fachbereiches sind unter anderem:
KRANKENHAUS
Jährlich werden etwa 5000 endoskopische und 8000 sonographische Untersuchungen durchgeführt.
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI12
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Darmausgangs
Diagnostik und Therapie von
Obstipation und Stuhlinkontinenz:
Biofeedback-Behandlung von
Stuhlinkontinenz und rektaler
Obstipation,
Enddarmspiegelung (Proktoskopie) ggf.
mit Eingriffen wie Hämorrhoidenligatur,
-sklerosierung, Abtragung von
Condylomen und Fibromen
VI14
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle
und des Pankreas
Ultraschalluntersuchung mit
Spezialendoskop (Endosonographie),
Spiegelung der Gallengangs- und
Bauchspeicheldrüsenwege
(ERCP=Endoskopische retrograde
Cholangiopankreatikographie einschl.
Therapie (z. B. Drainageeinlage,
Papillotomie, Steinentfernung,
Dilatation)
VI27
Spezialsprechstunde
Spezialsprechstunde: Diagnostik und
Therapie bei Motilitätsstörungen des
Gastrointestinaltraktes oder
Schluckbeschwerden
Spezialsprechstunde: Diagnostik und
Therapie chronisch entzündlicher
Darmerkrankungen
Spezialsprechstunde:
Hepatologie/Hepatitis: Diagnostik von
Lebererkrankungen
(Laboruntersuchungen und
Bildgebung), Therapie von viralen,
autoimmunen und sonstigen
Lebererkrankungen (nutritiv-toxisch,
Fettleber,Speichererkrankungen),
Therapie von Dekompensationen bei
Leberzirrhosen (z. B. Aszitespunktion),
Vorbereitung zur Lebertransplantation,
Nachsorge von Lebertransplantierten
Spezialsprechstunde: Diagnostik und
Therapie von Tumoren des
Intestinaltraktes: Chemotherapien von
gastroenterologischen
Tumorerkrankungen, lokale Therapie
von Lebermetastasen, Nachsorge von
Patienten mit Tumorerkrankungen,
palliative und Ernährungstherapie
VI00
Ultraschall-Untersuchungen des Bauchraumes und
sonographische Interventionen
Ultraschall-gesteuerte Organpunktion,
Ultraschall des Bauchraumes einschl.
Kontrastmittelverstärkung,
Endosonographie der Speiseröhre und
des Magens, Endosonographie der
Analregion
B-9.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-9.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-9.5
92
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Die Mehrheit der Untersuchungen und Behandlungen des Fachbereichs Gastroenterologie erfolgte auch im Jahr 2010
ambulant. Im Jahr 2010 wurden 3487 Fälle ambulant behandelt.
QUALITÄTSSICHERUNG
196
839
QUALITÄTSMANAGEMENT
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
B-9.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-9.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
K22
Sonstige Krankheit der Speiseröhre
20
2
K83
Sonstige Krankheit der Gallenwege
11
3
K50
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Darms Morbus Crohn
10
4–1
K80
Gallensteinleiden
9
4–2
K92
Sonstige Krankheit des Verdauungstraktes
9
6–1
D12
Gutartiger Tumor des Dickdarms, des Darmausganges bzw. des Afters
6
6–2
K63
Sonstige Krankheit des Darms
6
8–1
K31
Sonstige Krankheit des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
≤ 5
8–2
C15
Speiseröhrenkrebs
≤ 5
8–3
D37
Tumor der Mundhöhle bzw. der Verdauungsorgane ohne Angabe, ob
gutartig oder bösartig
≤ 5
B-9.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-9.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-9.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-632
Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms
durch eine Spiegelung
785
2
1-650
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung - Koloskopie
378
3
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
226
4
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
225
5
1-444
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt
bei einer Spiegelung
163
6
3-804
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
127
7
1-671
Untersuchung des Gebärmuttermundes durch eine Spiegelung
110
8
1-651
Untersuchung des S-förmigen Abschnitts des Dickdarms durch eine
Spiegelung
77
9
3-993
Mengenmäßige Bestimmung bestimmter Werte wie Organfunktion oder
Blutflussgeschwindigkeit
71
10
1-313
Druckmessung der Speiseröhre - Ösophagusmanometrie
40
B-9.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-9.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
SPRECHSTUNDE FÜR MOTILITÄTSSTÖRUNGENUND SCHLUCKBESCHWERDEN
Art der Ambulanz:
94
Spezialambulanz
ANZAHL
Diagnostik und Therapie bei Motilitätsstörungen des Gastrointestinaltraktes und Schluckbeschwerden
EINLEITUNG
ANGEBOTENE LEISTUNG
SPRECHSTUNDE FÜR CHRONISCH ENTZÜNDLICHE DARMERKRANKUNGEN
Art der Ambulanz:
Spezialambulanz
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
SPRECHSTUNDE FÜR HEPATOLOGIE/HEPATITIS
Spezialambulanz
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie bei Hepatologie und Hepatitis
SPRECHSTUNDE FÜR TUMOREN DES INTESTINALTRAKTES
Art der Ambulanz:
KRANKENHAUS
Art der Ambulanz:
Spezialambulanz
ANGEBOTENE LEISTUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Diagnostik und Therapie bei Tumore des Intestinaltraktes
B-9.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Neben den unten aufgeführten ambulanten Operationen, wurden weitere 346 zusätzliche ambulante Leistungen
erbracht.
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-650
Untersuchung des Dickdarms durch eine Spiegelung - Koloskopie
371
2
1-444
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem unteren Verdauungstrakt bei
einer Spiegelung
105
3
5-452
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe des Dickdarms
78
B-9.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
96
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
ANZAHL
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-9.11.1
ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
EINLEITUNG
B-9.11
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
11,2
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Weiterbildungsbefugnis von Prof. Dr. med. Wehrmann:
Innere Medizin (AQ23): 3 Jahre (gemeinsam mit Prof. Dr.
med. Rett, Endokrinologie, Dr. med. Schwerdtfeger,KMT
und Prof. Dr. Dr. med. Lambertz, Kardiologie)
Schwerpunkt Gastroenterologie (AQ26): zwei Jahre
Es werden zusätzlich 2 Honorarärzte eingesetzt.
8
7 Gastroenterologen, 5 Weiterbildungsassistenten für
Gastroenterologie, 1 Infektiologe und Hämato-/Onkologe
KRANKENHAUS
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Gastroenterologie
Innere Medizin und SP Hämatologie und Onkologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Ernährungsmedizin
Infektiologie
Proktologie
Rettungsmedizin
B-9.11.2
PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut. Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-9.11.3
5
3 Jahre
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
QUALITÄTSSICHERUNG
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
AUSBILDUNGSDAUER
QUALITÄTSMANAGEMENT
ANZAHL
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-9.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Gastroenterologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
98
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-10
FACHBEREICH GYNÄKOLOGIE
B-10.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Gynäkologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr. med. H. Madjar
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 612
Telefax:
0611 / 577 - 580
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Gynäkologie der DKD ist mit 3 Fachärzten/innen ausgestattet. Die Abteilung behandelt einen sehr hohen
Anteil der Patientinnen mit unterschiedlichen gynäkologischen Problemen und Brusterkrankungen ambulant. Ergänzt
durch die stationäre Behandlung wird das gesamte Spektrum der konservativen, operativen und alternativen
gynäkologischen Diagnostik und Therapie, Onkologie, Urogynäkologie und Senologie (Lehre von den Erkrankungen der
weiblichen Brust) angeboten.
Besondere Expertise besteht in der Abklärung von unklaren und auffälligen Brustbefunden mittels Ultraschall. Der
Fachbereich betreibt Ultraschalldiagnostik auf dem Niveau der DEGUM Stufe III (höchster Leistungsstandard der
Ultraschalldiagnostik). Es werden transabdominale, endovaginale und Mamma-Sonographien durchgeführt. Unter Einsatz
modernster Technologien wie Sono-CT, 3D/4D, Farb-/Power-Doppler und Harmonic Imaging, gegebenenfalls unter
Einschluss von Ultraschallkontrastmittel,wird eine zuverlässige Tumor- und Tumorausschlussdiagnostik unter
interdisziplinären Gesichtspunkten durchgeführt. Der Fachbereichsleiter ist Ausbildungsleiter der DEGUM (Deutsche
Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin).
Im interdisziplinären Brustzentrum (zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie durch die Deutsche Krebsgesellschaft
und die deutsche Gesellschaft für Senologie) werden pro Jahr ca. 160 Patientinnen mit Mammakarzinom und gutartigen
Befunden (überwiegend Risikoläsionen) operiert.
Schwerpunkt des Fachbereiches sind daneben minimal invasive laparoskopische und hysteroskopische Operationen (wie
z.B. Myomentfernung, Endometriosebehandlung etc.) sowie die Therapie von Inkontinenz- und Beckenbodenproblemen
im Rahmen der interdisziplinären Behandlung mit anderen Fachbereichen der Klinik wie Urologie und Proktologie
innerhalb des Beckenbodenzentrums der DKD.
100
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VG01
Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse
Es ist uns ein besonderes Anliegen, alle
diagnostischen und therapeutischen
Probleme, mit denen die Patientinnen
zu uns kommen, unter besonderer
Berücksichtigung des aktuellen
wissenschaftlichen Standes der
Medizin und unter Einbeziehung von
möglichen psychosomatischen und
psychosozialen Aspekten ganzheitlich
zu lösen. Dem Gespräch mit unseren
Patientinnen räumen wir dafür viel Zeit
ein.
(a) Minimal invasive Abklärung:
Hochauflösender Ultraschall,
Ultraschall gesteuerte
Feinnadelpunktion, Zystenaspiration,
Stanzbiopsie und Vakuumbiopsie (2D,
3D, 4D).
(b) Operative Brusttherapie inklusive
Sentinel Lymphonodektomie:
Konservative, radikale und
rekonstruktive Operationen. (c)Weitere
Brusttherapie: Alle nach neuestem
Standard gängigen adjuvanten und
neoadjuvanten endokrinen
Behandlungen und Chemotherapien,
Strahlentherapie in Kooperation mit
dem Zentrum für Strahlentherapie
(RNS) in Wiesbaden sowie
Risikoberatung.
VG02
Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse
Zur Diagnostik stehen neben einem
modernen voll digitalisiertem
Mammographiegerät und der
dynischen MR Mammographie
mehrere hochauflösende
Ultraschallgeräte zur Verfügung (Sono
CT, Farbdoppler, 3D, 4D und
Elastographie).
VG03
Diagnostik und Therapie von sonstigen Erkrankungen der
Brustdrüse
Bei unklaren oder bösartigen
Veränderungen werden alle gängigen
minimal invasiven Methoden zur
Abklärung angeboten. Bei gutartigen
Tumoren, die dennoch einer
Behandlung bedürfen, können minimal
invasive Resektionsmethoden
eingesetzt werden.
VG04
Kosmetische / Plastische Mammachirurgie
In Zusammenarbeit mit der Praxis für
Plastische Chirurgie
VG00
Spezialsprechstunde: Senologie, Urogynäkologie
VG05
Endoskopische Operationen
Unser Ziel ist es, bei uterinen und
Adnexbefunden eine möglichst
minimal invasive und schonende
Diagnostik und Therapie anzubieten.
Hysteroskopische Operationen bei
Uteruspolypen und anderen
Schleimhautveränderungen sowie
submukösen Myomen, laparoskopische
diagnostische und operative Eingriffe
bei gynäkologischen Veränderungen
am Uterus und den Adnexen, bei
Ovarialtumoren, Uterusmyomen,
entzündlichen und anderen
Adnexbefunden und
Endometrioseherden.
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-10.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VG06
Gynäkologische Chirurgie
Bei allen krankhaften Veränderungen
(beispielsweise Neubildungen,
Senkungszustände), die nicht vaginal
oder laparoskopisch behandelt werden
können, werden abdominale operative
Eingriffe durchgeführt.
VG07
Inkontinenzchirurgie
In Kooperation mit der Fachabteilung
Urologie und der Fachabteilung
Proktologie werden vaginal und
abdominal, konventionelle
Standardoperationen sowie
minimalinvasive Band- und
Netzplastiken angeboten.
VG08
Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren
Modernste Ultraschallgeräte mit
Vaginalsonden, 2D und 3D sowie
Farbdoppler. Daneben digitale
Röntgendiagnostik sowie CT und MRT.
Falls nötig invasive Abklärung und
Therapie durch laparoskopische bzw.
hysteroskopische Eingriffe.
VG13
Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der
weiblichen Beckenorgane
Einschließlich HPV-Diagnostik,
Präventionsberatung und Impfungen
VG14
Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des
weiblichen Genitaltraktes
Dysplasie, Atrophie, unklare
Schmerzzustände im kleinen Becken
VG16
Urogynäkologie
In Kooperation mit den Fachbereichen
Neurologie, Proktologie und Urologie
B-10.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-10.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-10.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
279
30
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 2.007 Fälle ambulant
behandelt (ambulante Operationen nicht mitgezählt).
B-10.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-10.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
C50
Brustkrebs
121
2
D25
Gutartiger Tumor der Gebärmuttermuskulatur
34
3
N84
Gutartige Schleimhautwucherung (Polyp) im Bereich der weiblichen
Geschlechtsorgane
17
102
FALLZAHL
BEZEICHNUNG
4
D24
Gutartiger Brustdrüsentumor
13
5
D48
Tumor an sonstigen bzw. vom Arzt nicht näher bezeichneten
Körperregionen ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig
11
6–1
D27
Gutartiger Eierstocktumor
8
6–2
N85
Sonstige nichtentzündliche Krankheit der Gebärmutter, ausgenommen des
Gebärmutterhalses
8
8–1
N80
Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der
Gebärmutter
≤ 5
8–2
D39
Tumor der weiblichen Geschlechtsorgane ohne Angabe, ob gutartig oder
bösartig
≤ 5
8–3
N81
Vorfall der Scheide bzw. der Gebärmutter
≤ 5
Bezeichnung
N70
Eileiterentzündung bzw. Eierstockentzündung
N83
Nichtentzündliche Krankheit des Eierstocks, des Eileiters bzw. der Gebärmutterbänder
D06
Örtlich begrenzter Tumor (Carcinoma in situ) des Gebärmutterhalses
N97
Unfruchtbarkeit der Frau
N87
Zell- und Gewebeveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses
N60
Gutartige Zell- und Gewebeveränderungen der Brustdrüse
N61
Entzündung der Brustdrüse
N62
Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse
B-10.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-10.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-870
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
95
2
3-709
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Lymphsystems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
70
3–1
3-705
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
68
3–2
5-401
Operative Entfernung einzelner Lymphknoten bzw. Lymphgefäße
68
5
5-683
Vollständige operative Entfernung der Gebärmutter
57
6
5-651
Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe des Eierstocks
40
7–1
5-681
Operative Entfernung und Zerstörung von erkranktem Gewebe der
Gebärmutter
38
7–2
5-657
Operatives Lösen von Verwachsungen an Eierstock und Eileitern ohne
Zuhilfenahme von Geräten zur optischen Vergrößerung
38
9
1-471
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Gebärmutterschleimhaut
ohne operativen Einschnitt
36
10
5-653
Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter
29
B-10.7.2
ANZAHL
QUALITÄTSSICHERUNG
ICD
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Operative Entfernung des Wächterlymphknotens bei Brustkrebs
5-872 Operative Entfernung der Brustdrüse ohne Entfernung von Achsellymphkoten
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-10.6.2
FALLZAHL
EINLEITUNG
ICD
KRANKENHAUS
RANG
5-873 Operative Entfernung der Brustdrüse mit Entfernung von Achsellymphknoten
5-885 Wiederherstellende Operation an der Brustdrüse mit Haut und Muskelverpflanzung (Transplantation)
5-883 Operative Brustvergrößerung
5-884 Operative Brustverkleinerung
1-694 Untersuchung des Bauchraums bzw. seiner Organe durch eine Spiegelung
5-653 Operative Entfernung des Eierstocks und der Eileiter
5-663 Operative (r) Verschluss des Eileiters- Sterilisationsopration bei der Frau
1-472 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem Gebärmutterhals ohne operativen Einschnitt
1-571 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Gebärmutter bzw. Gebärmutterhals durch operativen Einschnitt
5-690 Operative Zerstörung des oberen Anteils der Gebärmutterschleimhaut - Ausschabung
5-702 Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe der Scheide bzw. des Raumes zwischen
Gebärmutter und Dickdarm (Douglasraum) mit Zugang durch die Scheide
104
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
GYNÄKOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
EINLEITUNG
B-10.8
KV-Ermächtigung (Prof. Dr. med. H. Madjar)
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie von bösartigen Tumoren der Brustdrüse
Diagnostik und Therapie von gutartigen Tumoren der Brustdrüse
Endoskopische Operationen
Diagnostik und Therapie von entzündlichen Krankheiten der weiblichen Beckenorgane
n
Privat-Check-Untersuchungen
n
Schwangerschaftsdiagnostik
n
Abklärung von unklaren gynäkologischen Beschwerden, Deszensus- und Inkontinenzbeschwerden
n
Abklärung von Mammatumoren, gynäkologische Tumordiagnostik
n
Ultraschall, Farbdoppler, 3D; ultraschallgezielte Interventionen, Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie,
Vakuumbiopsie
Der Fachbereichsleiter Prof. Dr. med. H. Madjar hat eine KV-Ermächtigung für:
n
Konsiliarische Beratung auf Überweisung durch Fachärzte für Gynäkologie
n
Punktion Lymphknoten
n
Punktion der Mamma
n
Mammasonographie
n
Infiltrations- oder Leitungsanästhesie
n
Weiterführende Diagnostik zu bereits erhobenen Befunden
n
Untersuchung und Behandlung von Dialyse- oder Transplantationspatientenauf Überweisung durch
Fachärzte für Nephrologie
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Gynäkologische Vor- und Nachsorge
QUALITÄTSSICHERUNG
n
QUALITÄTSMANAGEMENT
Spezialsprechstunde
KRANKENHAUS
Diagnostik und Therapie von nichtentzündlichen Krankheiten des weiblichen Genitaltraktes
B-10.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Bei Ausschabung der Gebärmutter (Abrasio) wurde stets gleichzeitig eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)
vorgenommen.
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-870
Operative brusterhaltende Entfernung von Brustdrüsengewebe ohne
Entfernung von Achsellymphknoten
53
2
1-471
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus der Gebärmutterschleimhaut
ohne operativen Einschnitt
27
3–1
5-492
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im Bereich des
Darmausganges
8
3–2
5-671
Operative Entnahme einer kegelförmigen Gewebeprobe aus dem
Gebärmutterhals
8
3–3
1-672
Untersuchung der Gebärmutter durch eine Spiegelung
8
6–1
5-691
Entfernung eines Fremdkörpers aus der Gebärmutter
≤ 5
6–2
5-681
Operative Entfernung und Zerstörung von erkranktem Gewebe der
Gebärmutter
≤ 5
6–3
5-690
Operative Zerstörung des oberen Anteils der Gebärmutterschleimhaut Ausschabung
≤ 5
B-10.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-10.11
ANZAHL
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-10.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
3,1
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
3,1
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Frauenheilkunde und Geburtshilfe, SP Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
SP operative Gynäkologie
106
EINLEITUNG
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Urogynäkologie
Senologie
Operative Gynäkologie
B-10.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
KRANKENHAUS
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-10.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
QUALITÄTSSICHERUNG
B-11.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Gynäkologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
25,0
B-11
FACHBEREICH FÜR HALS-, NASEN- UND OHRENHEILKUNDE
B-11.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. Mohamed-Y. Abdel-Aziz
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 231
Telefax:
0611 / 577 - 728
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich beschäftigt sich mit Diagnostik, operativer und konservativer Therapie der Erkrankungen von Hals, Nase
und Ohr.
Diagnostische Schwerpunkte liegen neben den endoskopischen und mikroskopischen Untersuchungen von Hals, Nase
und Ohr sowie ton- und sprachaudiometrischen Untersuchungen auf der oto-neurologischen Diagnostik und der
Diagnostik von Stimm- und Sprachstörungen.
Therapeutische Schwerpunkte sind die operative Behandlung von Erkrankungen der Nase und der Nasennebenhöhlen
(endoskopisch und mikroskopisch) und des Mittelohres. Einen weiteren Versorgungsschwerpunkt stellt die Tonsillektomie
dar.
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgt ambulant in der Praxis.
B-11.2
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH HNO
VH04
Ohr: Mittelohrchirurgie
VH09
Nase: Sonstige Krankheiten der oberen Atemwege
VH10
Nase: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen
B-11.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-11.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
108
EINLEITUNG
B-11.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
545
17
In der DKD angeschlossen Praxis wurden ca. 8.000 Fälle ambulant behandelt.
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
J35
Anhaltende (chronische) Krankheit der Gaumen- bzw. Rachenmandeln
229
2
J34
Sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen
208
3
J33
Nasenpolyp
35
4
J32
Anhaltende (chronische) Nasennebenhöhlenentzündung
21
5
H72
Trommelfellriss, die nicht durch Verletzung verursacht ist
11
6
G47
Schlafstörung
10
7
T81
Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen
8
8–1
H71
Eitrige Entzündung des Mittelohrs mit Zerstörung von Knochen und
fortschreitender Schwerhörigkeit - Cholesteatom
≤ 5
8–2
J38
Krankheit der Stimmlippen bzw. des Kehlkopfes
≤ 5
8–3
H91
Sonstiger Hörverlust
≤ 5
B-11.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-11.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-11.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-215
Operation an der unteren Nasenmuschel
266
2
5-214
Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
221
3
5-281
Operative Entfernung der Gaumenmandeln (ohne Entfernung der
Rachenmandel) - Tonsillektomie ohne Adenotomie
114
4
5-224
Operation an mehreren Nasennebenhöhlen
113
5
5-282
Operative Entfernung von Gaumen- und Rachenmandeln
107
6
5-984
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z.B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
76
7
5-200
Operativer Einschnitt in das Trommelfell
50
8–1
5-221
Operation an der Kieferhöhle
18
8–2
5-285
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen (ohne
Entfernung der Gaumenmandeln)
18
10
5-194
Operativer Verschluss des Trommelfells (Typ I)
15
B-11.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
KRANKENHAUS
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-11.6.1
ANZAHL
QUALITÄTSSICHERUNG
DIAGNOSEN NACH ICD
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-11.6
B-11.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
HALS-, NASEN-, UND OHRENHEILKUNDE
Art der Ambulanz:
B-11.9
Ambulanz in der Praxis
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1–1
5-285
Operative Entfernung der Rachenmandeln bzw. ihrer Wucherungen (ohne
Entfernung der Gaumenmandeln)
≤ 5
1–2
5-250
Operativer Einschnitt, Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe
der Zunge
≤ 5
B-11.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
110
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
ANZAHL
EINLEITUNG
B-11.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-11.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
2
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
2
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
KRANKENHAUS
FACHARZTBEZEICHNUNG
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut. Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-11.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
B-11.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
25,0
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut. Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-10.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, beispielsweise zum Team,
zu den angebotenen Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu
Publikationen finden sich im Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
QUALITÄTSSICHERUNG
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-12
FACHBEREICH KARDIOLOGIE
B-12.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Kardiologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr. Dr. med. H. Lambertz
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 624
Telefax:
0611 / 577 - 325
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Kardiologie beschäftigt sich mit dem gesamten Spektrum der Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
und der großen herznahen Gefäße. Im Fachbereich sind 11 Ärzte/-innen (im Rahmen von 8,5 Vollzeitstellen davon 5
Fachärzte/-innen für Kardiologie) sowie 20 nichtärztliche Mitarbeiterinnen (15,9 Vollzeitstellen) tätig.
Neben der kardiologisch-internistischen Routinediagnostik ist der Fachbereich in zahlreiche Forschungsprojekte speziell
auf dem Gebiet der Echokardiographie eingebunden. Der Fachbereich ist durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
(DGK) als Ausbildungszentrum für transösophageale Echokardiographie und durch die Deutsche Gesellschaft für
Ultraschall in der Medizin (DEGUM) als Ausbildungszentrum für Stressechokardiographie akkreditiert.
Im Rahmen der kardiologischen Sprechstunde für Kassen- und Privatpatienten wurden in 1.369 Patienten im Jahr 2010
ambulant behandelt. Besondere Schwerpunkte bilden auch folgende Leistungen:
112
n
Perkutane Transluminale Coronare Angioplastie (PTCA): 536 (ops 8-837.) , in ca. 80 % Einbringung einer
Stent-Prothese in ein Blutgefäß
n
TransthorakaleEchokardiographie: 6.495
n
Transösopharyngeale Echokardiographie: 283
n
Ambulante Herzkatheter: 372 (ops 1.275-1.275.5)
n
Duplex der Halsgefäße: 3111
n
Stressecho: 437
n
Coronare Flußreserve mittels Ultraschall: 24
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI01
Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten
Herzinfarkt und Angina Pectoris sind
die häufigsten Erkrankungen in der
Kardiologie. Erkrankungen des Herzens
sind nicht selten die Folge eines
unachtsamen Umgangs mit dem
eigenen Körper. Besondere
Risikofaktoren für Herzerkrankungen
sind Übergewicht, Diabetes,
Bluthochdruck, Drogen, Rauchen,
erhöhte Blutfette, Bewegungsmangel,
Stress.
VI02
Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von
Krankheiten des Lungenkreislaufes
VI03
Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der
Herzkrankheit
VI04
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien,
Arteriolen und Kapillaren
VI07
Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)
VI20
Intensivmedizin
VI31
Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen
VI00
Herzklappenerkrankungen
Die Krankheitsbilder, die im
Fachbereich Kardiologie behandelt
werden, sind vielfältig. Zu den
bedeutendsten Erkrankungen nach
Herzinfarkt und Angina Pectoris
gehören Endokarditis,
Herzmuskelerkrankungen (Myokarditis
und Kardiomyopathien),
Herzbeutelentzündungen,
Herzinsuffizienz,
Herzrhythmusstörungen sowie
angeborene Herzkrankheiten wie
Herzvitien. Als Teilgebiet der Inneren
Medizin hat die Kardiologie zahlreiche
Berührungspunkte mit anderen
Fachbereichen und arbeitet klinikintern
eng mit diesen zusammen.
Auch hier ergeben sich zahlreiche
Berührungspunkte mit anderen
Fachbereichen. Die enge
interdisziplinäre Zusammenarbeit mit
einer Vielzahl anderer Fachbereiche
zeichnet die Kardiologie der DKD aus.
Im Jahr 2010 wurden über 1354 Fälle
verschiedener Formen von
Hochdruckkrankheit betreut.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf
Herzklappenerkrankungen. Mit
zunehmender Lebenserwartung wird
im höheren Alter die
Aortenklappenerkrankung immer
häufiger. Richtungsweisend für die
weitere Behandlung ist vor allem der
Ultraschallbefund der Herzklappe.
Besteht die Notwendigkeit zu einem
prothetischen Herzklappenersatz, so
erfolgt in aller Regel zuvor eine
Herzkatheteruntersuchung zur
Erfassung der Situation der
Herzkranzgefäße. Ca. 140 Fälle von
Herzklappenerkrankungen wurden
2010 bei uns untersucht und
behandelt.
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-12.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH PÄDIATRIE
VK01
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Herzerkrankungen
VK03
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Gefäßerkrankungen
B-12.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-12.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-12.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
318
107
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 1569 Fälle ambulant
behandelt (ambulante Operationen nicht mitgezählt). Es wurden 644 Langzeit EKGs durchgeführt.
B-12.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-12.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
I25
Herzkrankheit durch anhaltende (chronische) Durchblutungsstörungen des
Herzens
204
2
I48
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
37
3
I20
Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust - Angina pectoris
29
4
R55
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
6
5–1
I21
Akuter Herzinfarkt
≤ 5
5–2
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
≤ 5
5–3
I50
Herzschwäche
≤ 5
5–4
I35
Krankheit der Aortenklappe, nicht als Folge einer bakteriellen Krankheit
durch Streptokokken verursacht
≤ 5
5–5
I34
Krankheit der linken Vorhofklappe, nicht als Folge einer bakteriellen
Krankheit durch Streptokokken verursacht
≤ 5
5–6
I49
Sonstige Herzrhythmusstörung
≤ 5
B-12.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
ICD
BEZEICHNUNG
I11
Bluthochdruck mit Herzkrankheit
≤ 5
I42
Krankheit der Herzmuskulatur (Kardiomyopathie) ohne andere Ursache
≤ 5
R00
Störung des Herzschlages
≤ 5
114
ANZAHL
B-12.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
EINLEITUNG
PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
3-05g
Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines Ultraschallgerätes in die
Gefäße
2
1-275
Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die Schlagader ins Herz
gelegten Schlauch (Katheter)
281
3
8-837
Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen mit Zugang über einen
Schlauch (Katheter) entlang der Blutgefäße
275
4
3-052
Ultraschall des Herzens (Echokardiographie) von der Speiseröhre aus - TEE
124
5
8-83b
Zusatzinformationen zu Materialien
90
6
3-05e
Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines Ultraschallgerätes in die
Gefäße
85
7
3-993
Mengenmäßige Bestimmung bestimmter Werte wie Organfunktion oder
Blutflussgeschwindigkeit
84
8
8-640
Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Stromstößen - Defibrillation
64
9
1-273
Untersuchung der rechten Herzhälfte mit einem über die Vene ins Herz
gelegten Schlauch (Katheter)
27
10
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
8
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
OPS
BEZEICHNUNG
3-704
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Herzens mittels radioaktiver Strahlung
(Radionuklidventrikulographie)
5-377
Einsetzen eines Herzschrittmachers bzw. eines Impulsgebers (Defibrillator)
B-12.8
1.359
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
ANZAHL
7
≤ 5
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-12.7.2
ANZAHL
KRANKENHAUS
B-12.7
KARDIOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (Prof. Dr. med. H. Lambertz)
ANGEBOTENE LEISTUNG
TEE Transösophageale Echokardiographie
Stress-Echokardiographie
Kipptischuntersuchung bei unklarer Synkope
Kardiologische Untersuchung und Behandlung von Dialyse- und Transplantationspatienten
Echokardiographische Bestimmung der koronaren Flussreserve
QUALITÄTSSICHERUNG
Zweidimensionale Echokardiographie
Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten
Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von Krankheiten des Lungenkreislaufes
Diagnostik und Therapie von sonstigen Formen der Herzkrankheit
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien, Arteriolen und Kapillaren
QUALITÄTSMANAGEMENT
Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen
B-12.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-275
Untersuchung der linken Herzhälfte mit einem über die Schlagader ins Herz
gelegten Schlauch (Katheter)
B-12.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
116
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
ANZAHL
98
EINLEITUNG
B-12.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-12.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
10,6
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
Weiterbildungsbefugnisse:
Prof. Dr. Dr. med. H. Lambertz:
Innere Medizin (AQ23): drei Jahre (gemeinsam mit Prof. Dr.
med. K. Rett, Endokrinologie, Prof. Dr. med. R.
Schwerdtfeger,Bluttstammzell- und
Knochenmarktranspantation und Prof. Dr. T. Wehrmann
sowie Prof. Dr. med. V. Eckardt, Gastroenterologie),
Kardiologie (AQ28): volle Weiterbildungsbefugnis für zwei
Jahre.
6
KRANKENHAUS
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Kardiologie
B-12.11.2 PFLEGEPERSONAL
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut. Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
AUSBILDUNGSDAUER
5,0
3 Jahre
B-12.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP43
Medizinisch-technischer Assistent und Medizinisch-technische Assistentin / Funktionspersonal
1,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
QUALITÄTSSICHERUNG
ANZAHL
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-11.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
QUALITÄTSMANAGEMENT
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Kardiologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
B-13
FACHBEREICH NEPHROLOGIE
B-13.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Nephrologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr. med. B. Krumme
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 595
Telefax:
0611 / 577 - 188
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Nephrologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Niere und bietet das gesamte Repertoire an
nephrologischen Untersuchungen an.
In Zusammenarbeit mit Spezialisten anderer Fachgebiete bietet der Fachbereich Nephrologie der DKD eine umfassende
internistische Diagnostik. Die räumliche Nähe der Behandlungsräume zur Gemeinschaftspraxis für Nephrologie im Hause
erlaubt die nahtlose Verbindung von ambulanter und stationärer Betreuung und vermeidet Doppeluntersuchungen oder
Informationsverlust durch wechselnde Ärzte.
Bei Bluthochdruck- oder Nierenerkrankungen kann frühe und gezielte Behandlung schwere Organschäden verhindern
und eine drohende Dialysebehandlung oft für längere Zeit vermeiden.
Für Patienten mit langer Anreise ist eine gute zeitliche Planung entscheidend. Eine Terminvereinbarung ist sehr wichtig,
damit Ihr Arzt sich Zeit für Sie nehmen kann. Unsere Mitarbeiterinnen nehmen Ihren Anruf gerne entgegen, vereinbaren
mit Ihnen einen Termin und stehen auch für sonstige organisatorische Belange zur Verfügung.
Behandlungsschwerpunkte der Abteilung:
118
n
Nieren- und Hochdruckerkrankungen
n
Ultraschalldiagnostik der Nieren
n
Behandlung mit sämtlichen Dialyseformen incl. Bauchfelldialyse
n
Betreuung nach Nierentransplantation
n
Diagnostik und Behandlung von Patienten mit chronischem Juckreiz bei Inneren Erkrankungen
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI07
Diagnostik und Therapie der Hypertonie (Hochdruckkrankheit)
Diagnostik zur Klärung auch seltener
Ursachen des Bluthochdrucks:
Farbduplexsonographie der
Nierenarterien (Ultraschallmethode
zum Ausschluss einer
Nierenarterienverengung),
Nebennierendiagnostik und
Schilddrüsendiagnostik bei
hormonellen Ursachen des
Bluthochdrucks, MESAM-Diagnostik
(bei Schlafapnoe-Syndrom), 24Stunden-Blutdruckmessung, Ruhe- und
Belastungs-EKG, Echokardiographie,
Messung der Sympathikusaktivität
VI08
Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen
(a) Diagnostik und
Progressionsverzögerung von
Nierenerkrankungen: Die wichtigste
Aufgabe des Nierenarztes ist es, ein
Nierenversagen zu vermeiden. Deshalb
bieten wir eine Spezialsprechstunde
zum Schutz der Nierenfunktion an.
(b) Sämtliche Behandlungsarten bei
Nierenversagen: Dialyse für aktive
Menschen, die Selbständigkeit und
freie Zeiteinteilung schätzen,
Peritonealdialyse (kontinuierliche
ambulante peritoneale Dialyse (CAPD)
und Bauchdialyse),
Nachtdialyse, besonders für
Berufstätige,
Heim-Hämodialyse,
Feriendialyse
VI21
Betreuung von Patienten und Patientinnen vor und nach
Transplantation
Die enge, systematische und
dauerhafte Führung von Patienten vor
und nach Nierentransplantation ist für
den anhaltenden Erfolg der
Transplantation mindestens so wichtig
wie die gut durchgeführte Operation
selbst. Hierzu gehört in der Phase vor
der Transplantation zum Beispiel die
Behandlung von Begleiterkrankungen,
die körperlich und psychisch gute
Vorbereitung des Patienten und die
Wahl des geeigneten
Transplantationszeitpunkts,
in der Phase nach der Transplantation
regelmäßige Nachuntersuchungen,
Erkennung und Beherrschung von
Komplikationen, die Dauermedikation
und die Beratung zur Lebensführung.
VI27
Spezialsprechstunde
Spezialsprechstunde zum Schutz der
Nierenfunktion: Einzelheiten siehe
"Diagnostik und Therapie von
Nierenerkrankungen"
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH SONSTIGE MEDIZINISCHE BEREICHE
VX00
CAPD-Katheter Implantationszentrum
VX00
Duplexdiagnostik
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-13.2
B-13.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
120
EINLEITUNG
B-13.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
201
382
KRANKENHAUS
Ein Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant, ein weiterer konsiliarisch. Somit werden die tatsächlich
erbrachten Leistungen des Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt.
Im Jahr 2010 wurden 47 Fälle ambulant behandelt. 382 Dialysen wurden teilstationär erbracht.
B-13.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-13.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
N18
Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust der Nierenfunktion
37
2
N17
Akutes Nierenversagen
13
3
T86
Versagen bzw. Abstoßung von verpflanzten Organen bzw. Geweben
11
4
I50
Herzschwäche
8
5
J18
Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet
7
6–1
T82
Komplikationen durch eingepflanzte Fremdteile wie Herzklappen oder
Herzschrittmacher oder durch Verpflanzung von Gewebe im Herzen bzw. in
den Blutgefäßen
6
6–2
N05
Vom Arzt nicht näher bezeichnete Nierenentzündung
6
8–1
I10
Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
≤ 5
8–2
I48
Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
≤ 5
8–3
K29
Schleimhautentzündung des Magens bzw. des Zwölffingerdarms
≤ 5
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
QUALITÄTSSICHERUNG
B-13.6.2
FALLZAHL
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-13.5
B-13.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-13.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
8-854
Verfahren zur Blutwäsche außerhalb des Körpers mit Entfernen der
Giftstoffe über ein Konzentrationsgefälle - Dialyse
2–1
1-465
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Niere, Harnwegen bzw.
männlichen Geschlechtsorganen durch die Haut mit Steuerung durch
bildgebende Verfahren, z.B. Ultraschall
25
2–2
8-800
Übertragung (Transfusion) von Blut, roten Blutkörperchen bzw.
Blutplättchen eines Spenders auf einen Empfänger
25
4–1
8-857
Blutreinigungsverfahren, bei dem die Entgiftung über das Bauchfell
(Peritoneum) stattfindet - Peritonealdialyse
18
4–2
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
18
6–1
8-831
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist
14
6–2
5-399
Sonstige Operation an Blutgefäßen
14
8
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
10
9–1
3-804
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
6
9–2
3-05e
Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines Ultraschallgerätes in die
Gefäße
6
B-13.7.2
ANZAHL
2.130
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-13.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
NEPHROLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
B-13.9
Nephrologische Ambulanz in der Praxis
n
Betreuung der teilstationären Dialysen mit kompletter medizinischer Versorgung einschließlich
Wundversorgung bei diabetischem Fuß
n
Nephrologische Konsile bei ambulanten und tagesklinischen Patienten mit folgenden Fragestellungen:
Abklärung einer arteriellen Hypertonie; Behandlung von Nierenerkrankungen aller Art; Abklärung einer
Niereninsuffizienz
n
Farbkodierte Duplexsonographie der Nierenarterien und Nebennieren als Konsiliarleistung für die bei
den Schwerpunkten genannten Patienten
n
Ambulante 24-Stunden-Blutdruck-Messung für die bei den Schwerpunkten genannten Patienten
n
Renin/Aldosteron-Bestimmung für die bei den Schwerpunkten genannten Patienten.
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Entfällt.
B-13.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
122
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
EINLEITUNG
B-13.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-13.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
6
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
6
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Weiterbildungsbefugnisse: Prof. Dr. med. J. Böhler und
Prof. Dr. med. T. Mettang: SP Nephrologie (AQ29) 2 Jahre
¹ Anzahl der Vollkräfte
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Die Abteilung ist mit 2 Assistenzärzten ausgestattet.
QUALITÄTSSICHERUNG
Innere Medizin und SP Nephrologie
QUALITÄTSMANAGEMENT
FACHARZTBEZEICHNUNG
KRANKENHAUS
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
B-13.11.2 PFLEGEPERSONAL
Das Pflegepersonal hat eine spezielle Fachweiterbildung Nephrologie
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
ANZAHL
AUSBILDUNGSDAUER
19
3 Jahre
B-13.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-12.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen Untersuchungen
und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im Internet-Auftritt
der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
124
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-14
FACHBEREICH NEUROLOGIE
B-14.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Neurologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr. med. W. Jost
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 321
Telefax:
0611 / 577 - 311
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Neurologie ist auf die ambulante beziehungsweise tagesklinische Diagnostik neurologischer Problemfälle
spezialisiert. Dies wird ermöglicht durch die Zusammenarbeit von neurologischen Fachärzten, Assistenzärzten,
medizinisch-technischen Assistenten sowie Physiotherapeuten und Psychologen, die gemeinsam an einer für den
einzelnen Patienten optimalen tagesklinischen Diagnostik- und Therapiestrategie arbeiten. Fachübergreifendes Denken
gehört ebenso zu diesem Konzept wie die Einbindung von diagnostischen Einrichtungen (zum Beispiel von universitären
Speziallabors) außerhalb der DKD.
126
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VN01
Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Erkrankungen
Vor- und Nachsorge bei
Schlaganfall/Hirninfarkt: In
Zusammenarbeit mit zuweisenden
Kollegen werden sowohl Patienten mit
einem erhöhten kardiovaskulären
Risiko als auch Patienten nach einem
stattgehabten Schlaganfall untersucht
und behandelt. Bei Bedarf werden
weitere Untersuchungen
fächerübergreifend in unserer
Tagesklinik und Ambulanz
durchgeführt, um die Ursache des
Schlaganfalls zu klären und die weitere
medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlung
(Krankengymnastik, Neuropsychologie
etc.) zu optimieren.
VN03
Diagnostik und Therapie von entzündlichen ZNS-Erkrankungen
Insbesondere Diagnostik und Therapie
von Patienten mit Multiple Sklerose:
Die Multiple Sklerose ist die häufigste
entzündliche Erkrankung des zentralen
Nervensystems bei Erwachsenen. Sie
verursacht eine Vielzahl von
unterschiedlichen Beschwerden.
VN05
Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden
VN11
Diagnostik und Therapie von extrapyramidalen Krankheiten und
Bewegungsstörungen
VN13
Diagnostik und Therapie von demyelinisierenden Krankheiten
des Zentralnervensystems
VN15
Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen
Krankheiten des peripheren Nervensystems
Parkinson-Erkrankung: Diese ist eine
Bewegungsstörung, die zumeist im
höheren Lebensalter auftritt, selten
auch bei jüngeren Menschen.
Vorherrschende Symptome sind
Verlangsamung und Abnahme der
Beweglichkeit (Bradykinese),
allgemeine Steifigkeit (Rigor) und
Zittern (Tremor), die durch einen
Mangel von Dopamin im Gehirn
hervorgerufen werden. Die Erkrankung
ist in aller Regel gut behandelbar, aber
nicht heilbar. Es gibt mehrere Formen
der Parkinson-Erkrankung. Unser
Spektrum: Diagnostik und Abgrenzung
zu anderen Bewegungsstörungen.
Begleitende Zusatzuntersuchungen wie
Kernspintomographie,
Elektrophysiologie, Sonographie und
nuklearmedizinische
Untersuchungsverfahren. Dies führt zu
individuell auf den Patienten
abgestimmten Behandlungskonzepten.
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
NEUROLOGIE
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-14.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
NEUROLOGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VN16
Diagnostik und Therapie von Krankheiten im Bereich der
neuromuskulären Synapse und des Muskels
Im klinisch-neurologischen Alltag
spielen muskuläre Schwäche und/oder
Sensibilitätsstörungen als häufige
Symptome eine wichtige Rolle. In enger
Zusammenarbeit mit den zuweisenden
Kollegen erfolgt eine sorgfältige
teilstationäre diagnostische Einordnung
von Erkrankungen wie
Polyneuropathien, NervenKompressionssyndromen, Plexo-und
Radikulopathien, neuromuskuläre
Überleitungsstörungen, MotoneuronErkrankungen und
Muskelerkrankungen, um eine
möglichst spezifische Therapie
einzuleiten.
VN20
Spezialsprechstunde
Behandlung von Bewegungsstörungen
mit Botulinumtoxin: Im Fachbereich
Neurologie werden ambulant zirka 500
Patienten regelmäßig wegen
Bewegungsstörungen mit
Botulinumtoxin behandelt. Prof. Jost
besitzt die Zertifizierung des
Arbeitskreises Botulinumtoxin
(AkBoNT) der Deutschen Gesellschaft
für Neurologie für diese Therapie.
VN00
Diagnostik und Therapie von Patienten mit chronischen
Schmerzen
In der Tagesklinik Schmerz wird eine
interdisziplinäre Diagnostik bei
Patienten mit chronischen
Schmerzsyndromen unterschiedlicher
Genese auf der Grundlage eines biopsycho-sozialen Schmerzverständnisses
durchgeführt. Eine individuell
ausgerichtete mutimodale
Schmerztherapie erfolgt in
Zusammenarbeit mit der
Schmerzpsychologie und der
Physiotherapie.
B-14.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-14.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-14.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
142
2.074
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 3.096 Fälle ambulant
behandelt.
B-14.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-14.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
128
BEZEICHNUNG
FALLZAHL
1
G20
Parkinson-Krankheit
23
2
H81
Störung des Gleichgewichtsorgans
19
3
G35
Chronisch entzündliche Krankheit des Nervensystems - Multiple Sklerose
9
4
G40
Anfallsleiden - Epilepsie
7
5
G60
Funktionsstörung von Nerven, erblich bedingt oder ohne bekannte Ursache
6
6–1
G70
Krankheit mit gestörter Übermittlung der Botenstoffe zwischen Nerv und
Muskel, z.B. Myasthenie
≤ 5
6–2
R55
Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
≤ 5
6–3
G12
Rückbildung von Muskeln (Muskelatrophie) durch Ausfall zugehöriger
Nerven bzw. verwandte Störung
≤ 5
6–4
M54
Rückenschmerzen
≤ 5
6–5
G91
Wasserkopf
≤ 5
Die Abteilung erbringt die Behandlung der Mehrzahl der aufgeführten stationären Hauptdiagnosen in Form einer
teilstationären Behandlung.
B-14.6.2
EINLEITUNG
ICD
KRANKENHAUS
RANG
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
PROZEDUREN NACH OPS
B-14.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-208
Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize ausgelöst werden
(evozierte Potentiale)
2
1-205
Messung der elektrischen Aktivität der Muskulatur - EMG
450
3
3-802
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark ohne
Kontrastmittel
358
4
1-204
Untersuchung der Hirnwasserräume
249
5
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
241
6
3-806
Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-Systems ohne
Kontrastmittel
207
7
1-207
Messung der Gehirnströme - EEG
171
8
3-820
Kernspintomographie (MRT) des Schädels mit Kontrastmittel
98
9
3-990
Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-Auswertung
86
10
3-805
Kernspintomographie (MRT) des Beckens ohne Kontrastmittel
49
B-14.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
ANZAHL
1.358
QUALITÄTSSICHERUNG
B-14.7
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-14.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
NEUROLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
KV-Ermächtigung (Prof. Dr. med. W. Jost)
QUALITÄTSMANAGEMENT
Neurologische Untersuchung auf Zuweisung durch Nervenärzte
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von sonstigen neurovaskulären Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von entzündlichen ZNS-Erkrankungen
Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Nerven, der Nervenwurzeln und des Nervenplexus
Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und sonstigen Krankheiten des peripheren Nervensystems
Spezialsprechstunde
Schmerztherapie
Botulinumtoxinbehandlung
Anale Elektromyographie Pudendus SSEP („Somatosensibel evozierte Potentiale“: Untersuchung zur Diagnostik von
Kontinenzstörungen)
ENG (Elektro-Neurographie: Untersuchung der Nervenleitung. an peripheren Nerven)
Doppleruntersuchung der hirnzuführenden Gefäße
B-14.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-14.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-14.11
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-14.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
7,9
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
7
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Weiterbildungsermächtigung: Prof. Dr. med. W. Jost:
Neurologie (AQ42) zwei Jahre.
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Neurologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Spezielle Schmerztherapie
Prof. Dr. med. W. Jost
B-14.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
130
EINLEITUNG
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-14.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP22
Podologe und Podologin / Fußpfleger und Fußpflegerin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
KRANKENHAUS
25,0
siehe Auflistung unter A-14.
B-14.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Neurologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de.
n
Werden am Fachbereich Neurologie auch psychiatrische Patienten behandelt?
QUALITÄTSSICHERUNG
Kann man im Fachbereich Neurologie auch ambulant untersucht und behandelt werden?
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Auch interessante Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie dort, beispielsweise:
B-15
FACHBEREICH PÄDIATRIE
B-15.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Pädiatrie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr. med. K.-M. Keller
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 238
Telefax:
0611 / 577 - 557
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Pädiatrie bietet eine Tagesklinik für Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren mit ambulantem
und teilstationärem Angebot. Teilstationär bedeutet, dass die personelle, apparative, räumliche und organisatorische
Infrastruktur tagsüber genutzt werden kann, um vollstationäre Aufenthalte zu vermeiden. Die Kinder können wie
gewohnt zuhause schlafen. Als zertifiziertes Behandlungszentrum für Diabetes mellitus, Mukoviszidose,
Gastroenterologie im Kindes- und Jugendalter sowie für pädiatrische Ultraschalldiagnostik der Stufe II und die
Behandlung neuromuskulärer Erkrankungen sind wir die einzige Klinik in Deutschland, die Kinder und Jugendliche mit
Diabetes mellitus, Mukoviszidose und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen ausschließlich tagesklinisch behandelt
.
Schwerpunkte der Abteilung sind insbesondere die pädiatrische Gastroenterologie, Pneumologie, Allergologie,
Diabetologie und Nephrologie sowie die Neuropädiatrie. Es besteht spezielle Expertise zur Behandlung neurospastischer
Zustände und in der Diagnostik der Zöliakie.
Neben der diagnostischen Abklärung komplexer Krankheitsbilder steht die Betreuung chronisch kranker Kinder- und
Jugendlicher sowie deren Familien im Vordergrund.
B-15.2
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH PÄDIATRIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VK04
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) pädiatrischen
Nierenerkrankungen
Abklärung und Behandlung von
angeborenen Fehlbildungen der
ableitenden Harnwege, Abklärung und
Schulung bei Kindern mit Enuresis
VK05
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der
endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere,
Diabetes)
Diagnostik, tagesklinische
Ersteinstellung und Langzeittherapie
sowie –überwachung inklusive
Pumpeneinstellung und Schulung von
Kindern und Jugendlichen mit Diabetes
mellitus Typ 1 bis 3.
132
VK06
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des
Magen-Darm-Traktes
Pädiatrische Gastroenterologie,
Hepatologie und Ernährung:
(a) Diagnostische Abklärung von
gastrointestinalen Beschwerden wie
Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen,
Ernährungsstörungen, unklares Fieber,
unklar erhöhte Leberfunktionsproben
(b) Langzeitbehandlung chronisch
Kranker,beispielsweise bei chronisch
entzündlichen Darmerkrankungen,
Zöliakie, gastroösophagealem Reflux,
Dysphagie, Mukoviszidose,
gastrointestinalen Motilitätsstörungen,
Autoimmunerkrankungen des Darms
und der Leber.
(c) Stoffwechselerkrankungen wie M.
Wilson, alpha-1-Antitrypsinmangel,
Enzymdefekte, Kurzdarm und
Adipositas. Leistungszahlen hierzu
finden Sie in Kapitel B-13.5.
VK08
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der
Atemwege und der Lunge
Pädiatrische Allergologie und
Pneumologie:
(a) Abklärung und Behandlung
allergologischer Erkrankungen der Haut
und der Atemwege
(b) Nahrungsmittelallergien mit
Überlappung zum Schwerpunkt
pädiatrische Gastroenterologie
inklusive gastroösophagealem Reflux
(c) alle allergologischen Testverfahren
inklusive Bronchoskopie
(d) Schlafstörungen im Kindesalter
VK09
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) rheumatischen
Erkrankungen
VK16
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) neurologischen
Erkrankungen
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-15.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
B-15.3
(a) Abklärung von Kopfschmerzen,
Migräne, Epilepsien, Neuropathien,
Myopathien sowie spastischen
Lähmungen
(b) Infantile Zerebralparese (inklusive
Botulinumtoxin-Injektionen)
(c) Stoffwechselerkrankungen und
degenerative Krankheiten der
Neuropädiatrie
(d) Diagnostik und Behandlung dieser
Erkrankungen
EINLEITUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH PÄDIATRIE
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
27
2.225
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 779 Fälle ambulant
behandelt (ambulante Operationen nicht mitgezählt).
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-15.5
Durch einen Facharzt der Pädiatrie wurden ca. 100 Gastroskopien, 40 Koloskopien, 9 Rektoskopien, 8 Leberbiopsien und
in 16 Fällen eine pH-Metrie durchgeführt. Die Eingriffe fanden mit Sedierung statt.
Es wurden 106 Kinder mit Typ 1 Diabetes, davon 62,5 % mit Insulinpumpe behandelt.
B-15.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-15.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
K50
Anhaltende (chronische) oder wiederkehrende Entzündung des Darms Morbus Crohn
16
2–1
K85
Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse
≤ 5
2–2
K56
Darmverschluss (Ileus) ohne Eingeweidebruch
≤ 5
2–3
E84
Erbliche Stoffwechselkrankheit mit Störung der Absonderung bestimmter
Körperflüssigkeiten wie Schweiß oder Schleim - Mukoviszidose
≤ 5
2–4
N39
Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
≤ 5
2–5
K63
Sonstige Krankheit des Darms
≤ 5
2–6
K92
Sonstige Krankheit des Verdauungstraktes
≤ 5
2–7
K59
Sonstige Störung der Darmfunktion, z.B. Verstopfung oder Durchfall
≤ 5
B-15.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-15.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-15.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
8-020
Behandlung durch Einspritzen von Medikamenten in Organe bzw. Gewebe
oder Entfernung von Ergüssen z.B. aus Gelenken
397
2
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
90
3
1-207
Messung der Gehirnströme - EEG
69
4
1-206
Untersuchung der Nervenleitung - ENG
40
5
1-208
Messung von Gehirnströmen, die durch gezielte Reize ausgelöst werden
(evozierte Potentiale)
31
6
3-706
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Nieren mittels radioaktiver
Strahlung (Szintigraphie)
30
7
3-802
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark ohne
Kontrastmittel
27
8
3-804
Kernspintomographie (MRT) des Bauchraumes ohne Kontrastmittel
24
9
3-806
Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-Systems ohne
Kontrastmittel
17
10
6-001
Gabe von Medikamenten gemäß Liste 1 des Prozedurenkatalogs
14
B-15.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
134
ANZAHL
EINLEITUNG
B-15.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
ZERTIFIZIERTE MUKOVISZIDOSEAMBULANZ
Art der Ambulanz:
KV Ermächtigung (Prof. Dr.J. Gierich) zur Mukoviszidosediagnostik auf Zuweisung von
Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin
ANGEBOTENE LEISTUNG
Schweißiontophorese mit Schweißsammlung und Bestimmung des Chloridgehalts im Schweiß
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-15.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-15.11
KRANKENHAUS
B-15.9
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
ANZAHL¹
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
5,7
Die Abteilung hat 2 Jahre Weiterbildungsbefugnis zum
Facharzt
Kinder- und Jugendmedizin (AQ32);
Kinder-Pneumologie (ZF20);
Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie (ZF16);
Kinder-Gastroenterologe (ZF17)
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
5,7
8 Fachärztinnen/-ärzte.
Folgende Konsiliarärzte:
Kinderorthopäde
Kinderkardiologe
Kinderhepatologe
werden bei Bedarf eingebunden.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-15.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Kinder- und Jugendmedizin
Kinder- und Jugendmedizin, SP Neonatologie
Kinder- und Jugendmedizin, SP Neuropädiatrie
QUALITÄTSSICHERUNG
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Kinder-Gastroenterologie
Kinder-Diabetologie
Neuopädiatrie
QUALITÄTSMANAGEMENT
Kinder-Pneumologie
Im Fachbereich sind 3 Kinderdiabetologen tätig, es erfolgt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fachbereichen
Gastroenterologie, Allergologie, Neurologie.
Der Fachbereich ist Weiterbildungszentrum für gastroenterologische Pädiatrie.
B-15.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
Dem Fachbereich sind 5 Vollzeit- und 2 Teilzeit-Kinderkrankenschwestern zugeordnet.
B-15.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und
Diabetesassistentin / Diabetesberater und
Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und
Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft
Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater
und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und
Wundbeauftragte
2,0
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
25,0
Kinderpsychologie
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-15.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Pädiatrie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
136
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-16
FACHBEREICH PLASTISCHE CHIRURGIE
B-16.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Plastische Chirurgie
Schlüssel:
Sonstige Fachabteilung (3700)
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. Nuri Alamuti
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. Dietmar Scholz
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Postfach:
2149
PLZ / Ort:
65011 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 14403
Telefax:
0611 / 577
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
B-16.2
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH CHIRURGIE
VC25
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Transplantationschirurgie
VC57
Allgemein: Plastisch-rekonstruktive Eingriffe
VC60
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Adipositaschirurgie
VC64
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie: Ästhetische Chirurgie / Plastische Chirurgie
VC68
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Mammachirurgie
B-16.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-16.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-16.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
55
0
B-16.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-16.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
138
BEZEICHNUNG
1
E65
Fettpolster
18
2
N62
Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse
13
3
J34
Sonstige Krankheit der Nase bzw. der Nasennebenhöhlen
9
4–1
L82
Alterswarzen
≤ 5
4–2
K43
Bauchwandbruch (Hernie)
≤ 5
4–3
C50
Brustkrebs
≤ 5
4–4
T85
Komplikationen durch sonstige eingepflanzte Fremdteile (z.B. künstliche
Augenlinsen, Brustimplantate) oder Verpflanzung von Gewebe im
Körperinneren
≤ 5
4–5
C00
Lippenkrebs
≤ 5
4–6
N64
Sonstige Krankheit der Brustdrüse
≤ 5
4–7
K66
Sonstige Krankheit des Bauchfells (Peritoneum)
≤ 5
B-16.6.2
FALLZAHL
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
EINLEITUNG
ICD
KRANKENHAUS
RANG
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-16.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-911
Operation zur Straffung der Haut bzw. Unterhaut und Entfernung von
Fettgewebe, außer im Gesicht
20
2
5-884
Operative Brustverkleinerung
13
3
5-218
Operative Korrektur der inneren bzw. äußeren Nase
8
4
5-546
Wiederherstellende Operation an der Bauchwand bzw. des Bauchfells
(Peritoneum)
6
5–1
5-895
Ausgedehnte operative Entfernung von erkranktem Gewebe an Haut bzw.
Unterhaut
≤ 5
5–2
5-215
Operation an der unteren Nasenmuschel
≤ 5
5–3
5-876
Operative Entfernung des Brustdrüsenkörpers ohne Haut, Brustwarze und
Warzenvorhof
≤ 5
5–4
5-893
Operative Entfernung von abgestorbenem Gewebe im Bereich einer Wunde
bzw. von erkranktem Gewebe an Haut oder Unterhaut
≤ 5
5–5
5-889
Sonstige Operation an der Brustdrüse
≤ 5
5–6
5-885
Wiederherstellende Operation an der Brustdrüse mit Haut- und
Muskelverpflanzung (Transplantation)
≤ 5
B-16.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
ANZAHL
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
PROZEDUREN NACH OPS
QUALITÄTSSICHERUNG
B-16.7
5-906 Kombinierte wiederherstellende Operation an Haut bzw. Unterhaut
5-886 Sonstige wiederherstellende Operation an der Brustdrüse
5-903 Hautverpfanzung aus dem der Wunde benachbarten Hautareal
5-883 Operative Brustvergrößerung
5-214 Operative Entfernung bzw. Wiederherstellung der Nasenscheidewand
QUALITÄTSMANAGEMENT
5-882 Operation an der Brustwarze
B-16.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-16.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-16.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-16.11
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-16.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
2
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
2
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
0
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
B-16.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-16.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-16.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Pädiatrie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
140
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
B-17
FACHBEREICH PNEUMOLOGIE
B-17.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Pneumologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
PD Dr. Dr. med. T.O. Hirche
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 639
Telefax:
0611 / 577 - 7639
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Im Fachbereich Pneumologie der DKD Wiesbaden werden alle akuten und chronischen Erkrankungen der Lunge, der
Atemwege (Bronchien), sowie des Rippenfells (Pleura) diagnostiziert und therapiert. Weitere Schwerpunkte liegen in der
Behandlung von Schlafstörungen, des chronischen Versagens der Atmung, sowie allergischen Erkrankungen der
Atemwege.
Je nach Indikation werden die Behandlungen ambulant, tagesklinisch oder vollstationär durchgeführt.
Schwerpunkt Pneumologie
Die Lungenheilkunde oder Pneumologie befasst sich mit den Erkrankungen der Lunge. Zu den häufigsten
Krankheitsbildern zählen Asthma bronchiale, die Akute- und Chronische Bronchitis, die „Chronic Obstructive Pulmonary
Disease“ (COPD) sowie das Bronchialkarzinom (Lungenkrebs). Typische Krankheiten sind darüber hinaus das
Lungenemphysem, Pleuritis, Lungenentzündung, Lungentuberkulose, Mukoviszidose und Lungenfibrose. Die wichtigsten
Untersuchungsmethoden sind neben der Anamneseerhebung und den klassischen bildgebenden Verfahren (Röntgen, CT
und Ultraschall) vor allem die Auskultation von Herz und Lunge, die Bronchoskopie, die Blutgasanalyse, die Spirometrie,
die Spiroergometrie, die Pleurapunktion sowie das Lungenszintigramm. Außerdem werden der Lungenfunktions- und
Allergietests durchgeführt.
Schwerpunkt Schlafmedizin
Die Schlafmedizin befasst sich mit Schlafstörungen aller Art. Die beiden wichtigsten Gruppen von Schlafkrankheiten sind
dabei Parasomnien wie Schlafwandeln oder Schlafepilepsie sowie Dyssomnien wie Schlafapnoe oder das Restless Legs
Syndrom. Schlafstörungen haben häufig eine körperlich Ursache, weshalb eine eingehende körperliche Untersuchung bei
Personen, die über Schlafstörungen klagen, hilfreich sein kann. Zur Anwendung kommt dabei vor allem die Untersuchung
im Schlaflabor. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig und reichen von Hektik, Stress und Depressionen bis hin
zu schweren körperlichen Schäden wie Herz-Kreislauferkrankungen oder chronische Schmerzzustände.
Dem Fachbereich Pneumologie stehen modernste Funktionsuntersuchungen und bildgebende Verfahren zur Verfügung
(eigenes Allergie- und Lungenfunktionslabor, kardio-pulmonale Leistungsdiagnostik (Spiroergometrie), leistungsfähige
Endoskopie mit diagnostischer und interventioneller Videobronchoskopie, akkreditiertes Schlaflabor (DGSM) mit vier
Polysomnographie-Messplätzen, Einleitung von Überdruckbeatmungen mittels CPAP,BIPAP S/T, adaptiver
Servoventilation, sowie nichtinvasiver Heimbeatmung).
142
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI15
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und
der Lunge
• Asthma Bronchiale und sonstige
pulmonale Erkrankungen, zum Beispiel
tumoröse und infektiöse
Lungenerkrankungen
• Chronische Bronchitis - Chronisch
obstruktive Lungenkrankheit
Lungenfunktionslabor: Unser
Lungenfunktionslabor bietet alle für die
pneumologische Diagnostik
notwendigen Geräte und
Einrichtungen.
Belastungsprüfungen: Liegend- und
Sitzendergometer (Blutgasanalysen
unter Belastung). Die
Fahrradspiroergometrie dient der
Ermittlung aller Herz-, Kreislauf-,
Atmungs- und Gasaustauschdaten in
Ruhe und unter Last. Hierbei erfolgt
gegebenenfalls eine
Lactatbestimmung.
EINLEITUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
KRANKENHAUS
B-17.2
Anpassung einer nichtinvasiven
Maskenbeatmung mit BilevelAtemtherapiegeräten (BiPAP) bei
Patienten mit Versagen der
Atempumpe. Hierbei handelt es sich
überwiegend in Zusammenarbeit mit
dem Fachbereich Neurologie um
Patienten mit Muskel- und
Motoneuronerkrankungen (ALS). 2010
wurden 5 Heimbeatmungen
eingeleitet.
VI00
Sarkoidose
Fachübergreifende Diagnostik und
Therapie dieser granulomatösen
Multiorganerkrankung. Durchführung
der Diagnostik mit bronchoskopischer
Gewebeentnahme und
bronchoalveolärer Lavage (BAL) bis zur
Diagnostik weiterer
Organbeteiligungen z. B. Kardio-MRT,
Rheumatologie. Therapeutische
Betreuung und Überwachung
antientzündlicher und ggf.
immunsuppressiver
Therapiemaßnahmen. Der Fachbereich
verfügt auf diesem Gebiet über sehr
große Erfahrung.
QUALITÄTSSICHERUNG
Heimbeatmung
QUALITÄTSMANAGEMENT
VI00
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
1.100 Ganzkörperplethysmo-graphien
zur Bestimmung der Atemwegsweite
und der absoluten Lungenvolumina
wurden 2010 durchgeführt.
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI00
Schlafstörungen (beispielsweise schlafbedingte Atemstörungen),
sonstige Schlafstörungen wie Narkolepsie, traumschlafbedingte
Verhaltensstörungen
Im Schlaflabor (vier Betten) wird das
gesamte Spektrum der Schlafstörungen
diagnostiziert und behandelt. Die
größte Gruppe ist die der Patienten mit
schlafbedingten Atemstörungen
(Schlafapnoe oder Schnarchkrankheit).
Sehr häufig sind aber auch die
Schlafstörungen (primäre und
sekundäre Insomnien), wobei
sekundäre diejenigen Schlafstörungen
sind, die nach anderen Krankheiten,
zum Beispiel internistischen
(Schilddrüsenüberfunktion,
Schmerzzuständen) oder
psychiatrischen (Depression,
Angststörungen, Schizophrenie)
eintreten. Organisch bedingte
selbständige Schlafstörungen sind auch
die Narkolepsie und das Syndrom der
ruhelosen Arme und Beine („Restless
Limbs Syndrom“,RLS). Eine wichtige
Gruppe ist auch die der Parasomnien,
zu denen das Schlafwandeln ebenso
gehört wie die
Traumschlafverhaltensstörung und das
nächtliche Zähneknirschen
(Bruxismus). 828 Fälle von
Schlafstörungen wurden 2010
behandelt, 523 Polysomnographien
durchgeführt.
B-17.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-17.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-17.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
642
155
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 534 Fälle ambulant
behandelt.
Es wurden 828 Fälle mit schlafdiagnostisch relevanten Diagnosen behandelt. Eine Ganzkörperplethysmographie erfolgte
in 597 Fällen ambulant und in 292 Fällen teilstationär.
B-17.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-17.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
G47
Schlafstörung
472
2
R06
Atemstörung
25
144
FALLZAHL
BEZEICHNUNG
3
J96
Störung der Atmung mit ungenügender Aufnahme von Sauerstoff ins Blut
24
4
G12
Rückbildung von Muskeln (Muskelatrophie) durch Ausfall zugehöriger
Nerven bzw. verwandte Störung
23
5–1
J45
Asthma
12
5–2
C34
Bronchialkrebs bzw. Lungenkrebs
12
7–1
J44
Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der
Atemwege - COPD
9
7–2
D38
Tumor des Mittelohres, der Atmungsorgane bzw. von Organen im Brustkorb
ohne Angabe, ob gutartig oder bösartig
9
9
J84
Sonstige Krankheit des Bindegewebes in der Lunge
6
10
J90
Erguss zwischen Lunge und Rippen
≤ 5
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
D86
Krankheit des Bindegewebes mit Knötchenbildung - Sarkoidose
≤ 5
F51
Schlafstörung, die keine körperliche Ursache hat
≤ 5
J43
Lungenüberblähung - Emphysem
≤ 5
B-17.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-17.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
ANZAHL
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-710
Messung der Lungenfunktion in einer luftdichten Kabine Ganzkörperplethysmographie
2
1-790
Untersuchung von Hirn-, Herz-, Muskel- bzw. Atmungsvorgängen während
des Schlafes
898
3
1-711
Bestimmung der Menge von Kohlenmonoxid, die durch die Lunge
aufgenommen und abgegeben wird
697
4
1-714
Messung der Reaktion der Atemwege auf einen Reiz
473
5
8-717
Einrichtung und Anpassung des Beatmungsgeräts zur Behandlung von
Atemstörungen während des Schlafes
433
6
1-791
Untersuchung von Herz- und Lungenvorgängen während des Schlafes
385
7
1-620
Untersuchung der Luftröhre und der Bronchien durch eine Spiegelung
175
8
1-430
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus den Atemwegen bei einer
Spiegelung
62
9
1-712
Messung der Zusammensetzung der Atemluft in Ruhe und unter
körperlicher Belastung
60
10
8-716
Einrichtung und Anpassung einer häuslichen künstlichen Beatmung
46
B-17.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
B-17.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
PNEUMOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
n
Problemfalldiagnostik durch Facharztüberweisung, Privatsprechstunde
Medizinisches Vorsorgeprogramm
ANZAHL
1.004
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
BEZEICHNUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
ICD
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-17.6.2
FALLZAHL
EINLEITUNG
ICD
KRANKENHAUS
RANG
B-17.9
n
Provokationstest nasal und pulmonal
n
Polygraphie
n
Bodyplethysmographie
n
Bronchospasmolyse
n
Blutgase-Säurebasenhaushalt (in Ruhe)
n
Ergometrie
n
CO-Diffusion
n
Spiroergometrie
n
Inhalationstherapie
n
Bronchoskopie
n
Pleura-Sonographie
n
Diagnostische Aspiration aus dem Bronchus
n
Allergietest
n
Rhinomanometrie
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-17.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-17.11
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-17.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
2,7
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
2,7
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
0
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
146
EINLEITUNG
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Pneumologie
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - ZUSATZ-WEITERBILDUNGEN
ZUSATZ-WEITERBILDUNG
Allergologie
Ernährungsmedizin
Notfallmedizin
KRANKENHAUS
Schlafmedizin
Umweltmedizin
B-17.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-17.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-17.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Pneumologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
QUALITÄTSSICHERUNG
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-18
FACHBEREICH RADIOLOGIE/NUKLEARMEDIZIN
B-18.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Radiologie/Nuklearmedizin
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. R. Maier
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. C. Müller
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. C. Landtvogt
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 519
Telefax:
0611 / 577 - 587
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-21 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
148
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VD03
Diagnostik und Therapie von Hauttumoren
PET/CT bei malignem Melanom
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
GYNÄKOLOGIE UND GEBURTSHILFE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VG00
PET/CT
bei gynäkolgischen Malignomen
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH HNO
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VH15
Mund / Hals: Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der
Kopfspeicheldrüsen
Sonographie und Szintgraphie der
Speicheldrüsen
VH18
Onkologie: Diagnostik und Therapie von Tumoren im Kopf-HalsBereich
PET/CT
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI01
Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten
Myokardszintigraphie
VI02
Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit und von
Krankheiten des Lungenkreislaufes
Lungenszintigraphie
VI05
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Venen, der
Lymphgefäße und der Lymphknoten
Lymphszintigraphie
VI08
Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen
Nierenszintigraphie
VI11
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-DarmTraktes (Gastroenterologie)
Szintigraphie Ösophagus/Magen
VI14
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber, der Galle
und des Pankreas
Leberszintigraphie, PET/CT
VI15
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege und
der Lunge
PET/CT
VI16
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura
PET/CT
VI17
Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen
Knochenszintigraphie
VI18
Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen
PET/CT
VI30
Diagnostik und Therapie von Autoimmunerkrankungen
Schilddrüsenabklärung
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
NEUROLOGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VN05
Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden
PET/CT
VN06
Diagnostik und Therapie von malignen Erkrankungen des Gehirns
PET/CT
VN11
Diagnostik und Therapie von extrapyramidalen Krankheiten und
Bewegungsstörungen
Hirn-SPECT
VN12
Diagnostik und Therapie von degenerativen Krankheiten des
Nervensystems
PET/CT
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
ORTHOPÄDIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VO01
Diagnostik und Therapie von Arthropathien
Knochenszintigraphie
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH PÄDIATRIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VK04
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) pädiatrischen
Nierenerkrankungen
Nierenszintigraphie
EINLEITUNG
KRANKENHAUS
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
DERMATOLOGIE
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
NR.
QUALITÄTSSICHERUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-18.2
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH PÄDIATRIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VK05
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der
endokrinen Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere,
Diabetes)
Sonographie/Szintigraphie
VK06
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen des
Magen-Darm-Traktes
Szintigraphie
VK07
Diagnostik und Therapie von (angeborenen) Erkrankungen der
Leber, der Galle und des Pankreas
Szintigraphie
VK10
Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen bei
Kindern und Jugendlichen
PET/CT
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
PSYCHIATRIE, PSYCHOSOMATIK
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VP10
Diagnostik und Therapie von gerontopsychiatrischen Störungen
PET/CT
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
RADIOLOGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VR02
Ultraschalluntersuchungen: Native Sonographie
VR03
Ultraschalluntersuchungen: Eindimensionale
Dopplersonographie
VR04
Ultraschalluntersuchungen: Duplexsonographie
VR05
Ultraschalluntersuchungen: Sonographie mit Kontrastmittel
VR06
Ultraschalluntersuchungen: Endosonographie
VR08
Projektionsradiographie: Fluoroskopie / Durchleuchtung als
selbständige Leistung
VR09
Projektionsradiographie: Projektionsradiographie mit
Kontrastmittelverfahren
VR10
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT), nativ
VR11
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT) mit
Kontrastmittel
VR12
Computertomographie (CT): Computertomographie (CT),
Spezialverfahren
VR18
Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Szintigraphie
VR19
Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren: Single-PhotonEmissionscomputertomographie (SPECT)
VR21
Nuklearmedizinische diagnostische Verfahren:
Sondenmessungen und Inkorporationsmessungen
VR38
Nuklearmedizinische Therapie: Therapie mit offenen
Radionukliden
VR39
Nuklearmedizinische Therapie: Radiojodtherapie
Diagnostik und Therapie von
Schilddrüsenerkrankungen: Inklusive
Radiojodtherapie von gut- und
bösartigen Schilddrüsenerkrankungen
VR40
Allgemein: Spezialsprechstunde
Spezialsprechstunde für
Schilddrüsenerkrankungen
VR00
Nuklearkardiologie
Myokardszintigraphie-Untersuchungen
VR00
Nuklearmedizinische Skelett-Diagnostik und -Therapie
Untersuchung und Behandlung
entzündlicher, degenerativer und
neoplastischer Skeletterkrankungen
VR00
PET/CT
insbesondere zur Diagnostik und
Therapie von onkologischen
Erkrankungen
regulär immer PET mit CT
immer Ganzkörperuntersuchung
150
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VU04
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere
und des Ureters
Nierenszintigraphie
VU05
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des
Harnsystems
Nierenszintigraphie
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
ZAHNHEILKUNDE, MUND-KIEFER-GESICHTSCHIRURGIE
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VZ07
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der
Kopfspeicheldrüsen
Sonographie/Szintigraphie
B-18.3
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-18.4
EINLEITUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
UROLOGIE, NEPHROLOGIE
KRANKENHAUS
NR.
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-18.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
525
0
Ein großer Teil der Leistungen wird in Zusammenarbeit mit der an der DKD tätigen Nuklearmedizinischen Praxis ambulant
erbracht.
B-18.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-18.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
E05
Schilddrüsenüberfunktion
463
2
C73
Schilddrüsenkrebs
51
3
E04
Sonstige Form einer Schilddrüsenvergrößerung ohne Überfunktion der
Schilddrüse
11
B-18.6.2
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
152
FALLZAHL
B-18.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
EINLEITUNG
PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
8-531
Strahlenbehandlung von Schilddrüsenkrankheiten mit radioaktivem Jod
524
2
3-202
Computertomographie (CT) des Brustkorbes ohne Kontrastmittel
404
3
3-200
Computertomographie (CT) des Schädels ohne Kontrastmittel
216
4
3-225
Computertomographie (CT) des Bauches mit Kontrastmittel
121
5
3-207
Computertomographie (CT) des Bauches ohne Kontrastmittel
106
6
3-222
Computertomographie (CT) des Brustkorbes mit Kontrastmittel
69
7
3-20x
Sonstige Computertomographie (CT) ohne Kontrastmittel
64
8
3-208
Computertomographie (CT) der Blutgefäße ohne Kontrastmittel
54
9
3-206
Computertomographie (CT) des Beckens ohne Kontrastmittel
31
10
3-752
Darstellung der Stoffwechselvorgänge des Körperstammes mit radioaktiv
markierten Substanzen und Computertomographie (PET/CT)
24
B-18.7.2
ANZAHL
KRANKENHAUS
B-18.7
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-18.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
NUKLEARMEDIZINISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
B-18.9
Der Fachbereich bietet ambulante Leistungen auf dem Gesamtgebiet der Nuklearmedizin
zusammen mit der an der DKD tätigen Nuklearmedizinischen Praxis an.
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-18.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-18.11
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-18.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer
Belegärzte)
4
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
3
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB
V)
0
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Weiterbildungsermächtigung für Nuklearmedizin 3 Jahre.
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin
Nuklearmedizin
B-18.11.2 PFLEGEPERSONAL
Stationäre Patienten werden vom iPersonal auf Station B2 betreut.
ANZAHL
AUSBILDUNGSDAUER
15
3 Jahre
Gesundheits- und Krankenpfleger/ -innen
B-18.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und
Diabetesassistentin / Diabetesberater und
Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und
Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft
Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
154
ANZAHL
25,0
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
EINLEITUNG
NR.
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
B-16.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Nuklearmedizin, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD http://www.dkd-wiesbaden.de oder auf der Hompage der Praxis http://www.praxisnukearmedizin.de. Hier finden Sie auch nähere Informationen zu den Untersuchungen und dem Ablauf insbesondere
auch zum Thema PET/CT
B-19
FACHBEREICH RHEUMATOLOGIE
B-19.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Rheumatologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
PD Dr. med. C. Kirchmaier
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 672
Telefax:
0611 / 577 - 7614
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Im Fachbereich werden schwerpunktmäßig Patienten mit entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen
(Gelenkerkrankungen, Spondyloarthropathien, Kollagenosen, Vaskulitiden) sowie mit Osteoporose untersucht und
behandelt. Die Diagnostik erfolgt unter Einbeziehung bildgebender und labortechnischer Verfahren. Ganz besonders
Patientinnen und Patienten mit einer rheumatologischen Erkrankung profitieren von den speziellen Organisationsformen
der DKD (siehe Kapitel A-8): Gerade für diese Patienten sind die ausgeprägte Interdisziplinarität sowie die Behandlung
„mit EINER ärztlichen Kontaktperson“ essentiell, um das Ausmaß der rheumatischen Systemerkrankung richtig
einschätzen zu können und eine optimierte, stadienadaptierte Therapie beginnen zu können.
B-19.2
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH INNERE
MEDIZIN
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
VI17
Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen
Entzündlich-rheumatische
Gelenkerkrankungen: Wichtigster
Vertreter ist die rheumatoide Arthritis,
die dem klassischen Gelenkrheuma
entspricht. Weichteilrheumatische
Beschwerden: Wichtigster Vertreter ist
die Fibromyalgie.
VI00
Entzündliche Wirbelsäulenerkrankungen
Wichtigste Vertreter sind die
Spondylitis ankylosans, die PsoriasisArthritis und enteropathische
Spondyloarthropathien.
VI00
Kollagenosen und Vaskulitiden
Wichtigste Vertreter sind SLE,
Sklerodermie, Myositis, Polymyalgia
rheumatica und ANCA-assoziierte
Vaskulitiden.
156
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
EINLEITUNG
B-19.3
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
B-19.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
KRANKENHAUS
B-19.5
1
320
B-19.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-19.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
M25
Sonstige Gelenkkrankheit
B-19.6.2
FALLZAHL
≤ 5
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-19.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-19.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 885 Fälle ambulant
behandelt.
Schwerpunktmäßig nur teilstationäre Leistungen entfällt daher.
BEZEICHNUNG
ANZAHL
1–1
3-705
Bildgebendes Verfahren zur Darstellung des Muskel-Skelett-Systems mittels
radioaktiver Strahlung (Szintigraphie)
85
1–2
3-802
Kernspintomographie (MRT) von Wirbelsäule und Rückenmark ohne
Kontrastmittel
85
3
3-993
Mengenmäßige Bestimmung bestimmter Werte wie Organfunktion oder
Blutflussgeschwindigkeit
65
4
3-806
Kernspintomographie (MRT) des Muskel-Skelett-Systems ohne
Kontrastmittel
59
5
3-805
Kernspintomographie (MRT) des Beckens ohne Kontrastmittel
37
6
3-800
Kernspintomographie (MRT) des Schädels ohne Kontrastmittel
30
7
3-05e
Ultraschall der Blutgefäße durch Einführen eines Ultraschallgerätes in die
Gefäße
18
8
1-440
Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus dem oberem Verdauungstrakt,
den Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse bei einer Spiegelung
14
9–1
3-990
Computergestützte Analyse von Bilddaten mit 3D-Auswertung
11
QUALITÄTSSICHERUNG
OPS
QUALITÄTSMANAGEMENT
RANG
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
9–2
1-653
Untersuchung des Enddarms durch eine Spiegelung
B-19.7.2
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-19.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
RHEUMATOLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
sonstige
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie aller entzündlich-rheumatischer Erkrankungen
Diagnostik und Therapie degenerativer Gelenkerkrankungen und weichteilrheumatischer Erkrankungen
Osteoporosediagnostik und -therapie
B-19.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-19.10
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
158
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
ANZAHL
11
EINLEITUNG
B-19.11
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-19.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
1,6
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
1,6
¹ Anzahl der Vollkräfte
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
KRANKENHAUS
FACHARZTBEZEICHNUNG
Innere Medizin und SP Rheumatologie
B-19.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen.
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-19.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
B-19.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Rheumatologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
QUALITÄTSSICHERUNG
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
n
„Habe ich Rheuma?“
n
„Werde ich im Rollstuhl landen?“
n
„Woher kommen meine Schmerzen?“
QUALITÄTSMANAGEMENT
Auch interessante Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie dort, beispielsweise:
B-20
FACHBEREICH SHUNTCHIRURGIE (GEFÄSSCHIRURGIE)
B-20.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Shuntchirurgie (Gefäßchirurgie)
Schlüssel:
Sonstige (3700)
Leitung des Fachbereiches:
Prof. Dr.med. G. Krönung
Dr. med. F. Fritzen
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Postfach:
2149
PLZ / Ort:
65011 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 7080
Telefax:
0611 / 577 - 577
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Leistungsspektrum
Wir bieten in unserem Fachbereich in Kooperation mit den Abteilungen Nephrologie, Anästhesie, Radiologie, Kardiologie
etc. das gesamte Spektrum der operativen und interventionellen Dialyseshuntchirurgie mit allen begleitenden
diagnostischen (einschließlich der wichtigen CO²-Phlebo/Shuntographie) und therapeutischen Maßnahmen an.
Dies gilt für alle Shunts mit patienteneigenen Gefäßen genauso wie für alle sogenannten „Prothesenshunts“
einschließlich aller im Einzelfall unter Umständen notwendigen seltenen Varianten und für zentralvenöse Dialysekatheter.
Wir bieten grundsätzlich alle Shuntvarianten an und legen besonderen Wert auf den möglichst sparsamen Einsatz von
Prothesenmaterial. Durch verschiedene, speziell für den Dialyseshunt mit patienteneigenen Gefäßen entwickelte
Techniken bei der Shuntanlage und bei der Shuntrevision liegt in unserem Patientenkollektiv der Anteil an
„Prothesenshunts“ deutlich unter den in der Literatur angegebenen Prozentzahlen.
Das therapeutische und pflegerische Team unserer Abteilung sorgt für eine aufmerksame und fachlich hoch qualifizierte
Betreuung unserer Shuntpatienten.
Während des stationären Aufenthaltes ist eine kompetente nephrologische Betreung, einschließlich der Dialysetherapie
durch die Nephrologie, in unserem Hause gewährleistet.
Ausstattung
Alle für diese umfassende Shuntchirurgie notwendigen diagnostischen und therapeutischen Vorraussetzungen sind in der
Abteilung oder in Kooperation (z.B. CO2- Phlebo/Shuntographie) verfügbar. Wir setzen ein speziell für die Shuntchirurgie
entwickeltes OP-Instrumentarium ein und bieten die regelmäßige Vermittlung und Anleitung aller Patienten zum
präoperativen Venentraining bzw. postoperativen Shuntvenentraining an.
Sekretariat
Frau Pamela Bess
Telefon: +49 (0)611 577-7080
Telefax: +49 (0)611 577-7089
E-Mail: [email protected]
160
Unabhängig von der Versicherungsart (gesetzlichversichert, privatversichert, Selbstzahler) können alle Patienten
grundsätzlich stationär, teilstationär oder ambulant behandelt werden. Weitere Informationen über das individuelle
notwendige Vorgehen im Behandlungsfall erhalten sie bei der telefonischen Terminabsprache in unserem Sekretariat.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
NR.
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH CHIRURGIE
VC17
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Offen chirurgische und endovaskuläre Behandlung von Gefäßerkrankungen
VC18
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Konservative Behandlung von arteriellen Gefäßerkrankungen
VC19
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen und Folgeerkrankungen
VC61
Gefäßchirurgie / Viszeralchirurgie: Dialyseshuntchirurgie
B-20.3
KRANKENHAUS
B-20.2
EINLEITUNG
Terminvereinbarung
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-20.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
615
0
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
B-20.4
DIAGNOSEN NACH ICD
B-20.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
FALLZAHL
1
T82
Komplikationen durch eingepflanzte Fremdteile wie Herzklappen oder
Herzschrittmacher oder durch Verpflanzung von Gewebe im Herzen bzw. in
den Blutgefäßen
370
2
N18
Anhaltende (chronische) Verschlechterung bzw. Verlust der Nierenfunktion
216
3
I82
Sonstiger Verschluss bzw. Bildung von Blutgerinnseln in den Venen
22
4–1
T81
Komplikationen bei ärztlichen Eingriffen
≤ 5
4–2
T85
Komplikationen durch sonstige eingepflanzte Fremdteile (z.B. künstliche
Augenlinsen, Brustimplantate) oder Verpflanzung von Gewebe im
Körperinneren
≤ 5
4–3
I72
Sonstige Aussackung (Aneurysma) bzw. Aufspaltung der Wandschichten
eines Blutgefäßes oder einer Herzkammer
≤ 5
4–4
E78
Störung des Fettstoffwechsels bzw. sonstige Erhöhung der Blutfettwerte
≤ 5
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-20.6
QUALITÄTSSICHERUNG
Im Jahr 2010 wurden 61 Fälle ambulant behandelt.
B-20.6.2
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-20.7
PROZEDUREN NACH OPS
B-20.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-984
Operation unter Verwendung optischer Vergrößerungshilfen, z.B.
Lupenbrille, Operationsmikroskop
568
2
5-394
Erneute Operation nach einer Gefäßoperation
389
3
5-392
Anlegen einer Verbindung (Shunt) zwischen einer Schlagader und einer
Vene
284
4
5-380
Operative Eröffnung von Blutgefäßen bzw. Entfernung eines Blutgerinnsels
124
5
5-382
Operative Entfernung von Blutgefäßen mit Verbindung der zwei Enden
88
6
5-395
Operativer Verschluss einer Lücke in der Gefäßwand mit einem Haut- oder
Kunststofflappen
56
7
3-613
Röntgendarstellung der Venen einer Gliedmaße mit Kontrastmittel
54
8
3-614
Röntgendarstellung der Venen einer Gliedmaße mit Kontrastmittel sowie
Darstellung des Abflussbereiches
46
9
5-397
Sonstige wiederherstellende Operation an Blutgefäßen
44
10
5-399
Sonstige Operation an Blutgefäßen
41
B-20.7.2
ANZAHL
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-20.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
B-20.9
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-399
Sonstige Operation an Blutgefäßen
B-20.10
11
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-20.11
ANZAHL
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-20.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
ANZAHL¹
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
2
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
2
162
Belegärztinnen/ -ärzte (nach § 121 SGB V)
0
EINLEITUNG
ANZAHL¹
¹ Bei den Belegärztinnen/ -ärzten ist die Anzahl der Personen, sonst die Anzahl der Vollkräfte angegeben
B-20.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-20.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Pädiatrie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
QUALITÄTSSICHERUNG
NR.
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-20.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
KRANKENHAUS
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-21
FACHBEREICH UROLOGIE
B-21.1
NAME ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Name:
Fachbereich Urologie
Art:
Hauptabteilung
Leitung des Fachbereiches:
Dr. med. W. Merkle/Dr. med. A. Oertl
Straße:
Aukammallee 33
PLZ / Ort:
65191 Wiesbaden
Telefon:
0611 / 577 - 621
Telefax:
0611 / 577 - 7621
E-Mail:
[email protected]
Internet:
http://www.dkd-wiesbaden.de
Die Fachbereiche B-2 bis B-18 bilden zusammen die Hauptabteilung „Interdisziplinäre Fachabteilung“.
Medizinisches Leistungsspektrum
Der Fachbereich Urologie beschäftigt sich mit der Diagnostik zu den Krankheiten von Nieren, Blase, Harnröhre,
Nebenniere und dem männlichen Genitale einschließlich der Prostata und der Samenblasen.
Schwerpunkt des Behandlungsspektrums ist unter anderem die operative Behandlung der Inkontinenz nach neuesten
Konzepten mit der Implantation individuell geeigneter Bänder und Netzkonzepte oder auch der sakralen
Neurostimmulation (operativer Einsatz von Elektroden, mit deren Hilfe Nerven stimuliert und somit Blasen- und
Darmentleerungsstörungen beeinflußt werden können).
Senkungszustände der Gebärmutter werden in interdisziplinären Operationen in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich
Gynäkologie behandelt. Konzepte wie Netzplastiken -eine innovative Methode zur Behandlung eines Blasenvorfalls
(Zystozele)- und Burch Operationen (Kolposuspension) werden angeboten.
Die Prostatabehandlung reicht von der transuretralen Entfernung gutartiger Prostatavergrößerungen bis hin zur
vollständigen Entfernung der Prostata.
Im Rahmen der Tumorchirurgie erfolgen Eingriffe wie Nephrektomie und Nierenteilresektionen, die Operation von
Blasentumoren mit Blasenentfernung, Harnblasenersatzverfahren und Ureterplastiken.
Wir sind zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
164
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE IM BEREICH
UROLOGIE, NEPHROLOGIE
VG16
Urogynäkologie
VG16
Urogynäkologie
VU03
Diagnostik und Therapie von Urolithiasis
VU04
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere
und des Ureters
VU05
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des
Harnsystems
VU06
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen
Genitalorgane
VU07
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des
Urogenitalsystems
VU09
Neuro-Urologie
VU10
Plastisch-rekonstruktive Eingriffe an Niere, Harnwegen und
Harnblase
VU13
Tumorchirurgie
VU14
Spezialsprechstunde
VU19
Urodynamik / Urologische Funktionsdiagnostik
VU00
Chronischer Beckenbodenschmerz
Individuelles interdisziplinäres
Vorgehen in Diagnostik und Therapie
mit den Fachbereichen Anästhesie,
Gynäkologie, Neurologie
(Schmerztherapie) und
Chirurgie/Proktologie. Normalisierung
der begleitenden dyskoordinanten
Miktion unter Therapie mit dem Ziel
der Schmerzfreiheit am Ende der
Therapie.
VU00
Interdisziplinäre Beckenbodenchirurgie
Die interdisziplinäre
Beckenbodenchirurgie, gemeinsam
angeboten mit Proktologie und
Gynäkologie, hat sich einen
hervorragenden Ruf erworben. Auch
über weite Entfernungen kommen
Patienten gezielt zu entsprechenden
Eingriffen in die DKD. 46 derartige
interdisziplinäre Eingriffe am
Beckenboden wurden 2008
durchgeführt, teils mit der Proktologie,
teils mit der Gynäkologie zusammen.
B-21.3
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
Tumorfrüherkennung einschließlich
dreidimensionaler farbcodierter
Sonographie. Transrektaler Ultraschall
(3D-FCDS-TRUS) zur Früherkennung
von Prostatatumoren.
Photodynamische Diagnostik (PDD) zur
Früherkennung von Blasentumoren.
KRANKENHAUS
NR.
EINLEITUNG
VERSORGUNGSSCHWERPUNKTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
QUALITÄTSSICHERUNG
CPPS (chronischer
Beckenbodenschmerz) VG1 (im
Rahmen des Beckenbodenzentrums)
und Sprechstunde zu Erkankungen des
Beckenbodens.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Harninkontinenz und neurogene
Blasenfunktionsstörung: Feststellung
der korrekten Differentialdiagnose.
MEDIZINISCH-PFLEGERISCHE LEISTUNGSANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die fachübergreifenden medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche
in Anspruch genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-9.
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-21.2
B-21.4
NICHT-MEDIZINISCHE SERVICEANGEBOTE ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Die allgemeinen, nicht-medizinischen Serviceangebote der DKD können von Patienten aller Fachbereiche in Anspruch
genommen werden. Sie sind dargestellt in Kapitel A-10.
B-21.5
FALLZAHLEN ORGANISATIONSEINHEIT / FACHABTEILUNG
Vollstationäre Fallzahl:
TeilstationäreFallzahl:
248
424
Ein großer Teil der Diagnostik und Therapie erfolgte ambulant. Somit werden die tatsächlich erbrachten Leistungen des
Fachbereichs mittels ICD- und OPS-Tabellen nicht angemessen dargestellt. Im Jahr 2010 wurden 1.062 Fälle ambulant
behandelt (ambulante Operationen nicht mitgezählt). Es erfolgten in 2010 166 Punktionen der Prostata.
B-21.6
DIAGNOSEN NACH ICD
B-21.6.1
HAUPTDIAGNOSEN NACH ICD
RANG
ICD
BEZEICHNUNG
1
N40
Gutartige Vergrößerung der Prostata
43
2
N13
Harnstau aufgrund einer Abflussbehinderung bzw. Harnrückfluss in Richtung
Niere
25
3
C67
Harnblasenkrebs
23
4
D41
Tumor der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase ohne Angabe, ob
gutartig oder bösartig
16
5
C61
Prostatakrebs
15
6
N81
Vorfall der Scheide bzw. der Gebärmutter
14
7–1
N32
Sonstige Krankheit der Harnblase
11
7–2
N39
Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
11
9
N43
Flüssigkeitsansammlung in den Hodenhüllen bzw. mit spermienhaltiger
Flüssigkeit gefülltes Nebenhodenbläschen
10
10
D40
Tumor der männlichen Geschlechtsorgane ohne Angabe, ob gutartig oder
bösartig
8
B-21.6.2
WEITERE KOMPETENZDIAGNOSEN
Trifft nicht zu bzw. entfällt.
166
FALLZAHL
B-21.7.1
DURCHGEFÜHRTE PROZEDUREN NACH OPS
EINLEITUNG
PROZEDUREN NACH OPS
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
1-334
Untersuchung von Harntransport und Harnentleerung
789
2
1-661
Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch eine Spiegelung
438
3
1-335
Messung des Harnröhrendrucks
158
4
1-336
Messung der Harnröhrenweite
78
5
8-132
Spülung oder Gabe von Medikamenten in die Harnblase
66
6
5-601
Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe der Prostata durch die
Harnröhre
43
7
5-573
Operative(r) Einschnitt, Entfernung oder Zerstörung von erkranktem
Gewebe der Harnblase mit Zugang durch die Harnröhre
38
8
8-137
Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer Harnleiterschiene
23
9
8-561
Funktionsorientierte körperliche Übungen und Anwendungen
21
10
8-831
Legen bzw. Wechsel eines Schlauches (Katheter), der in den großen Venen
platziert ist
15
B-21.7.2
ANZAHL
KRANKENHAUS
B-21.7
WEITERE KOMPETENZPROZEDUREN
3-13f Röntgendarstellung der Harnblase, Niere und Harnwege mit Kontrastmittel
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
8-133 Wechsel bzw. Entfernung eines Harnblasenschlauchs (Katheter) über die Bauchdecke
5-601 Operative Entfernung oder Zerstörung von Gewebe der Prostata durch die Harnröhre
5-597 Eingriff in Zusammenhang mit einem künstlichen Harnblasenschließmuskel
5-572 Operatives Anlegen einer Verbindung zwischen Harnblase und Bauchhaut zur künstlichen Harnableitung
5-631 Operatives Entfernen von Gewebe im Bereich der Nebenhoden
B-21.8
AMBULANTE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN
QUALITÄTSSICHERUNG
Diagnostik der Krankheiten von Nieren, Blase, Harnröhre, Nebenniere und männlichem Genitale einschließlich der
Prostata und der Samenblase.
UROLOGISCHE AMBULANZ
Art der Ambulanz:
Problemfalldiagnostik durch Facharztüberweisung
ANGEBOTENE LEISTUNG
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten der Niere und des Ureters
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Harnsystems
Diagnostik und Therapie von Krankheiten der männlichen Genitalorgane
Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des Urogenitalsystems
AMBULANTE OPERATIONEN NACH § 115B SGB V
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
1
5-640
Operation an der Vorhaut des Penis
ANZAHL
15
QUALITÄTSMANAGEMENT
B-21.9
RANG
OPS
BEZEICHNUNG
2–1
8-137
Einlegen, Wechsel bzw. Entfernung einer Harnleiterschiene
≤ 5
2–2
5-582
Operative Entfernung oder Zerstörung von (erkranktem) Gewebe der
Harnröhre
≤ 5
2–3
5-492
Operative Entfernung oder Zerstörung von erkranktem Gewebe im Bereich des
Darmausganges
≤ 5
2–4
5-581
Operative Erweiterung des Harnröhrenausganges
≤ 5
2–5
5-635
Operative Öffnung oder Durchtrennung des Samenleiters
≤ 5
2–6
5-636
Operative(r) Zerstörung, Verschluss oder Entfernung des Samenleiters Sterilisationsoperation beim Mann
≤ 5
2–7
5-585
Operativer Einschnitt in erkranktes Gewebe der Harnröhre mit Zugang durch
die Harnröhre
≤ 5
2–8
5-631
Operatives Entfernen von Gewebe im Bereich der Nebenhoden
≤ 5
2–9
1-661
Untersuchung der Harnröhre und der Harnblase durch eine Spiegelung
≤ 5
168
ANZAHL
ZULASSUNG ZUM DURCHGANGS-ARZTVERFAHREN DER BERUFSGENOSSENSCHAFT
¨
¨
þ
B-21.11
EINLEITUNG
B-21.10
Arzt oder Ärztin mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden
stationäre BG-Zulassung
nicht vorhanden
PERSONELLE AUSSTATTUNG
B-21.11.1 ÄRZTE UND ÄRZTINNEN
Ärztinnen/ Ärzte insgesamt (außer Belegärzte)
2
Davon Fachärztinnen/ -ärzte
2
¹ Anzahl der Vollkräfte
KRANKENHAUS
ANZAHL¹
ÄRZTLICHE FACHEXPERTISE DER ABTEILUNG - FACHARZTBEZEICHNUNGEN
FACHARZTBEZEICHNUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Urologie
B-21.11.2 PFLEGEPERSONAL
Pflegekräfte kann der Fachbereich nach Bedarf in Anspruch nehmen:
Relativ häufig wird die Tagesklinik in Anspruch genommen. Tagesklinik Patienten werden anteilig von Pflegekräften der
Tagesklinik betreut.
Stationäre Patienten werden vom interdisziplinären Personal auf Station B2 oder D2 betreut.
B-21.11.3 SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
NR.
SPEZIELLES THERAPEUTISCHES PERSONAL
ANZAHL
SP02
Arzthelfer und Arzthelferin
SP35
Diabetologe und Diabetologin / Diabetesassistent und Diabetesassistentin / Diabetesberater
und Diabetesberaterin / Diabetesbeauftragter und Diabetesbeauftragte / Wundassistent und
Wundassistentin DDG / Diabetesfachkraft Wundmanagement
4,0
SP21
Physiotherapeut und Physiotherapeutin
4,0
SP23
Psychologe und Psychologin
2,0
SP25
Sozialarbeiter und Sozialarbeiterin
1,0
SP27
Stomatherapeut und Stomatherapeutin
1,0
SP28
Wundmanager und Wundmanagerin / Wundberater und Wundberaterin / Wundexperte und
Wundexpertin / Wundbeauftragter und Wundbeauftragte
2,0
25,0
Spezielles therapeutisches Personal gemäß Tabelle A14.3 für gesamte Klinik
B-21.12 Interessantes im Internet-Auftritt der DKD
Zahlreiche interessante Einzelheiten zum Fachbereich Urologie, beispielsweise zum Team, zu den angebotenen
Untersuchungen und Behandlungen, zur Ausstattung, zu Forschungs-Schwerpunkten und zu Publikationen finden sich im
Internet-Auftritt der DKD unter http://www.dkd-wiesbaden.de.
170
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
C
Qualitätssicherung
172
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
BERICHTSTEIL C
Qualitätssicherung
C-1
TEILNAHME AN DER EXTERNEN VERGLEICHENDEN QUALITÄTSSICHERUNGNACH § 137 SGB V
Die Informationen für den Berichtsabschnitt "C-1" für dieses Berichtsjahr liegen noch nicht vor.
C-2
EXTERNE QUALITÄTSSICHERUNGNACH LANDESRECHT GEMÄSS § 112 SGB V
LEISTUNGSBEREICH
Gynäkologische Operationen: Operationen des Uterus myomatosus, die nicht vom bundesweit verpflichtenden
Leistungsbereich erfasst sind
174
QUALITÄTSSICHERUNGBEI TEILNAHME AN DISEASE-MANAGEMENT-PROGRAMMEN (DMP)
NACH § 137F SGB V
EINLEITUNG
C-3
Die Diagnostik und Behandlung des Diabetes mellitus in
der DKD entspricht den gesetzlich festgelegten
Qualitätskriterien des DMP. Sie erfolgt teilstationär und
vollstationär.Die DKD wird den Anforderungen an die
strukturierten Behandlungsprogramme gerecht. Die hohe
individuelle und sozioökonomische Belastung durch
Diabetes mellitus kann durch Investitionen in die
Prävention und durch eine verbesserte Behandlung
deutlich reduziert werden. Ein strukturiertes
Behandlungsprogramm leistet hierzu einen Beitrag, indem
es die Versorgung dieser Patienten verbessert. Folgende
Merkmale bestimmen das DMP Diabetes mellitus Typ 1
und Typ 2: Qualitätsorientierte und patientenbezogene
Betreuung, interdisziplinäre, berufs- und
sektorenübergreifende Behandlung, standardisierte
Dokumentation des Behandlungsverlaufs.
Diabetes mellitus Typ 2
Die Diagnostik und Behandlung des Diabetes mellitus in
der DKD entspricht den gesetzlich festgelegten
Qualitätskriterien des DMP. Sie erfolgt teilstationär und
vollstationär.Die DKD wird den Anforderungen an die
strukturierten Behandlungsprogramme gerecht. Die hohe
individuelle und sozioökonomische Belastung durch
Diabetes mellitus kann durch Investitionen in die
Prävention und durch eine verbesserte Behandlung
deutlich reduziert werden. Ein strukturiertes
Behandlungsprogramm leistet hierzu einen Beitrag, indem
es die Versorgung dieser Patienten verbessert. Folgende
Merkmale bestimmen das DMP Diabetes mellitus Typ 1
und Typ 2: Qualitätsorientierte und patientenbezogene
Betreuung, interdisziplinäre, berufs- und
sektorenübergreifende Behandlung, standardisierte
Dokumentation des Behandlungsverlaufs.
Brustkrebs
Die jahrelange Einbindung in ein Brustzentrum mit
Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie Onkozert
bedingt ein Qualitätsmanagement, welches weit über die
gesetzlich festgelegten Qualitätskriterien des DMP
hinausgeht (Details in Kapitel A-8)
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Diabetes mellitus Typ 1
QUALITÄTSSICHERUNG
KOMMENTAR / ERLÄUTERUNG
QUALITÄTSMANAGEMENT
LEISTUNGSBEREICH
KRANKENHAUS
Ein Disease-Management-Programm (DMP) ist ein strukturiertes Behandlungsprogramm.
C-4
TEILNAHME AN SONSTIGEN VERFAHREN DER EXTERNEN VERGLEICHENDEN QUALITÄTSSICHERUNG
C-4.1 SYSTEMATISCHE ABLEITUNG VON QUALITÄTSINDIKATOREN
Wie in den vergangenen Jahren hat sich die DKD an der konzerninternen, systematischen Ausleitung fachübergreifender
und fachspezifischer Qualitätsindikatoren beteiligt. Seit Anfang des Jahres 2006 werden bereits routinemäßig Indikatoren
quartalsweise ausgewertet. Im Jahr 2008 wurde dazu eine neue Software eingeführt. Aktuell werden somit bis zu 1.345
Indikatoren quartalsweise berechnet. In den regelmäßigen Fachbereichsleiterbesprechungen und Qualitätszirkeln werden
zusammen mit der Stabsstelle QM diese Ergebnisse innerhalb der DKD mit den leitenden Ärzten sowie weiterführend
auch mit den gesamten Behandlungsteams in Gruppenarbeit analysiert. Dabei werden Hinweise auf
Dokumentationsfehler und -problematiken gegeben, Trainings- zur sachgerechten Dokumentation durchgeführt und
Problemfälle analysiert. Zielsetzung ist die permanente Optimierung interner Abläufe zur ständigen Verbesserung der
Diagnose- und Behandlungsqualität und der sachgerechten Leistungsdarlegung. Zielgerichtet werden
Verbesserungsmöglichkeiten ermittelt, die zeitnah bearbeitet und umgesetzt werden.
Die ausgewählten Qualitätsindikatoren decken das gesamte Spektrum der externen Qualitätssicherung nach §137 SGB V
(GQH-Verfahren) ab. Die Daten dazu werden aus Abrechnungsdaten der Krankenhausverwaltung ermittelt.
Es handelt sich hierbei um Kennzahlen verschiedenster Herkunft (z. B. RHÖN-KLINIKUM AG, Verband der
Universitätsklinika Deutschlands, Patientensicherheits-Indikatoren). Ein neues Spektrum von Indikatoren überprüft auch
die Datenqualität. So können Kodier- und Dokumentationsfehler zeitnah erkannt und abgestellt werden. In der Folge
führt dies wiederum zu einer verbesserten Aussagekraft der Klinikkennzahlen.
Die für die Veröffentlichung geeigneten Indikatoren nach dem System der GQH werden in den Kapiteln C-1 und C-2 sowie
im Internet der RHÖN-KLINIKUM AG dargestellt.
Nachfolgend veröffentlichen wir weitere Indikatoren aus dem RHÖN-KLINIKUM-Benchmarking. Die Logik für Nenner
(Grundgesamtheit) und Zähler (auffällige Fälle), Zielwert der RKA-Indikatoren ist im Internet unter http://www.rhoenklinikum-ag.com/rka/cms/rka_2/deu/33344.html) dargestellt.
Mit der Teilnahme am Internetportal 4QD www.qualitaetskliniken.de nimmt die DKD zusätzlich seit 2010 an einem
bundesweiten Benchmarking teil. Derzeit werden in diesem Portal ca. 340 Indikatoren zur medizinischen
Ergebnisqualität, 21 Indikatoren zur Patientensicherheit und je ca. 10 Parameter zur Patienten- und
Einweiserzufriedenheit abgebildet. Es werden daneben Informationen über Qualitätszertifikate, Patientenzahlen,
Versorgungs- und Serviceangebote sowie die technische Ausstattung präsentiert. Die DKD liegt bei allen 4 repräsentierten
Qualitätsdimension im oberen Referenzbereich. Bestätigt und kontrolliert wurden diese Ergebnisse durch externe Audits
und unabhängige Umfrageinstitute.
Die ermittelten Daten sind für jederman transparent über die Webseite der Qualitätskliniken www.qualitaetskliniken.de
abrufbar.
176
Ergebnis
2010 in
%
Ziel
RHÖNKLINIKUMdurchschnitt in %
Mortalität während des
Krankenhaus-aufenthaltes bei
Patienten mit PCCL 0 bis 2
gemäß DRG-Systematik
4.026
3
0,1
<=2,0%
0,33
Notwendigkeit eines
Zweiteingriffs (Revision) nach
Kolonoperation (einschließlich
Rektum)
340
12
3,5
<=15,0%
5,53
Perforation nach Koloskopie
176
2
1,1
<= 0,5%
0,52
Notwendigkeit eines
Zweiteingriffs (Revision) nach
Kolonresktion (einschließlich
Rektum)
12
2
16,7
<= 12%
6,21
Behandlungspflichtige
Nachblutungen nach
Tonsillektomie
218
1
0,5
selten
4,18
Wiederaufnahmen und
andere Wiederkehrer
innerhalb der oberen
Grenzverweildauer bei
Infektionen der
Atmungsorgane
15
0
0
selten
0,51
Wiederaufnahmen und
andere Wiederkehrer
innerhalb der oberen
Grenzverweildauer bei
Herzinsuffizienz
13
0
0
selten
1,13
Postpunktionelles Syndrom
29
0
0
<= 20%
4,09
Bluttransfusionsrate bei
transurethraler
Prostataresektion
42
0
0
<= 2%
0,00
Rate an revisionspflichtigen
Nachblutungen innerhalb des
stationären Aufenthaltes bei
nicht muskelinvasiven
Tumoren
34
0
0
nicht
bestimmt
1,15
EINLEITUNG
Zähler
KRANKENHAUS
Nenner
(Grundgesamtheit)
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Qualitätsindikator
C-4.2 WEITERE FACHSPEZIFISCHE KLINIKÜBERGREIFENDE VERFAHREN DER EXTERNEN QUALITÄTSSICHERUNG
C-4.3 WEITERE, KLINIKSPEZIFISCH ERHOBENE QUALITÄTSRELEVANTEMESSDATEN ERGEBNISSE DER
PATIENTENBEFRAGUNG
A) Persönliche mündliche Befragung durch die Pflegedienstleitung (stationäre Patienten, insbesondere Langlieger):
n
Ergebnisse bezüglich der allgemeinen Zufriedenheit in ca. 98 % sehr gut bis gut (nach Schulnoten).
QUALITÄTSSICHERUNG
Die fachspezifischen Maßnamen des Qualitätsmanagements und der Qualitätssicherung sind unter Anderem in Kapitel D6 integriert.
B) Befragung mittels Fragebogen (ambulante, teilstationäre und stationäre Patienten):
Ergebnisse bezüglich der allgemeinen Zufriedenheit sehr gut bis gut (nach Schulnoten).
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
C-5
UMSETZUNG DER MINDESTMENGENVEREINBARUNG NACH § 137 SGB V
LEISTUNGSBEREICH
Stammzelltransplantation
C-6
MINDESTMENGE (IM
BERICHTSJAHR 2010)
ERBRACHTE MENGE (IM
BERICHTSJAHR 2010)
25
86
UMSETZUNG VON BESCHLÜSSEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNGNACH § 137 ABS. 1 SATZ 1 NR. 2 SGB V
("STRUKTURQUALITÄTSVEREINBARUNG")
NR.
VEREINBARUNG BZW. RICHTLINIE
CQ02
Vereinbarung über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung von Kindern und
Jugendlichen mit hämato-onkologischen Krankheiten
C-7
UMSETZUNG DER REGELUNGEN ZUR FORTBILDUNG IM KRANKENHAUS NACH § 137 SGB V
ANZAHL³
1.
Fachärztinnen und Fachärzte, psychologische Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten
sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten, die der
Fortbildungspflicht¹ unterliegen
71
2.
Anzahl derjenigen Fachärztinnen und Fachärzte aus Nr. 1, die einen Fünfjahreszeitraum der
Fortbildung abgeschlossen haben und damit der Nachweispflicht unterliegen
68
3.
Anzahl derjenigen Personen aus Nr. 2, die den Fortbildungsnachweis gemäß § 3 der G-BARegelungen erbracht haben²
68
¹ nach den „Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Fortbildung der Fachärztinnen und Fachärzte, der
Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und
-psychotherapeuten im Krankenhaus“ in der Fassung vom 19.03.2009 (siehe www.g-ba.de)
² Hat eine fortbildungsverpflichtete Person zum Ende des für sie maßgeblichen Fünfjahreszeitraums ein Fortbildungszertifikat
nicht vorgelegt, kann sie die gebotene Fortbildung binnen eines folgenden Zeitraumes von höchstens zwei Jahren nachholen.
³ Anzahl der Personen
178
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
D
Qualitätsmanagement
180
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
EINLEITUNG
BERICHTSTEIL D
Qualitätsmanagement
D-1
QUALITÄTSPOLITIK
Wo kommen wir her?
Seit ihrer Gründung hat die DKD durch die Kombination aus hoher medizinischer Kompetenz, moderner Medizintechnik
und interdisziplinärer Organisationsform Maßstäbe in der Qualität medizinischer Versorgung gesetzt. Die DKD hat
regional, national und international daher einen hohen Bekanntheitsgrad für gezielte Diagnostik nach internationalen
wissenschaftlich fundierten Standards und das breite Angebot neuester verfügbarer Behandlungsmöglichkeiten.
Der Ruf der Klinik ist in den 40 Jahren seit ihrer Gründung durch ein innovatives interdisziplinäres medizinisches Konzept,
durch hierzulande neuartige Organisationsformen und vor allen Dingen durch das Engagement der Mitarbeiter erarbeitet
und gefestigt worden. Wir ruhen uns jedoch darauf nicht aus, sondern entwickeln uns über den laufenden Prozess der
kontinuierlichen Verbesserung ständig weiter.
Wofür stehen wir?
Wir stehen für gebündelte ärztliche Expertise unter einem Dach, für eine patientenorientierte Ablauforganisation und
hohe diagnostische und therapeutische Erfolgsraten bei komplexen medizinischen Problemen. Unser Auftrag ist es,
Diagnostik, Therapie, Versorgungsformen und Dienstleistung am Patienten und am Kunden kontinuierlich zu verbessern.
Was ist für uns wichtig?
182
n
Wir behandeln unsere Patienten so, wie wir selbst gerne behandelt werden würden. Nach dem
Grundsatz: "Tue nichts, was Du nicht willst, dass es Dir angetan werde, und unterlasse nichts, was Du
wünschst, dass es Dir angetan würde".
n
Unsere Verantwortung entspringt der traditionellen ärztlichen und pflegerischen Grundhaltung, die
sich das Leiden des Patienten und seiner Angehörigen zu Eigen macht.
n
Trotz finanziellem Druck im Gesundheitswesen, trotz des wissenschaftlichen und technischen
Fortschritts und trotz zunehmender Fremdsteuerung diagnostischer und therapeutischer Prozesse
durch Managementsysteme legen wir Wert auf das traditionelle fürsorgliche zwischenmenschliche
Verhältnis zwischen Patient und Arzt sowie Patient und Pflegender. Das Herzstück in diesem Verhältnis
besteht in der „Übernahme von Verantwortung für den Anderen“ – im „Stellung beziehen für den
Anderen“ (Emmanuel Lévinas). Unser oberstes Ziel ist das Wohl des Patienten und der messbare
Nutzen für den Patienten.
n
Wir betreiben seriöse beweisgestützte Medizin. Wir ersetzen den „persönlichen Arzt“ nicht durch den
„Gesundheitsdienstleister“ und den Patienten nicht durch den „Gesundheits-DienstleistungsKonsumenten“ oder „Kunden“.
QUALITÄTSZIELE
EINLEITUNG
D-2
Unser Bestreben ist es, unseren regionalen, nationalen und internationalen Patienten eine bestmögliche interdisziplinäre,
medizinische und pflegerische Versorgung anzubieten, welche die neuesten internationalen wissenschaftlichen Maßstäbe
erfüllt.
Es ist für uns selbstverständlich, dabei die Erwartungshaltung unserer Patienten als informierte, in den
Behandlungsprozess und die Entscheidungsfindung eingebundene Partner zu berücksichtigen.
Der unmittelbare interdisziplinäre Austausch von Fachspezialisten in unserer Klinik mit kurzen Entscheidungswegen und
rascher Diagnosefindung hat sich als zielführend erwiesen. Durch die Vielzahl der durch unsere Ärzte wahrgenommenen
und durchgeführten Qualitätszirkel sowie die Teilnahme und Entwicklung von Expertenstandards drückt sich das
Bestreben zur ständigen Verbesserung aus.
KRANKENHAUS
Zu unserem Bemühen zur ständigen Verbesserung gehört es, die medizinische, pflegerische, patienten- und
serviceorientierte Leistung über alle Bereiche der Klinik kontinuierlich weiterzuentwickeln, zu optimieren und
Transparenz in unsere Behandlungsabläufe zu bringen.
Wir führen daneben einen engen Informationsaustausch mit niedergelassenen Kollegen und anderen Kliniken zum
Therapieerfolg des Patienten.
Für unser Qualitätsmanagementsystem sind wir bestrebt, die Kriterien nach DIN EN ISO 9001:2008 zu erfüllen.
Qualität lebt vom Miteinander und von der Bewertung. Nur durch kritische Betrachtung und Feedback können wir im
Team den maximalen Behandlungserfolg erreichen.
Anregungen zur ständigen Verbesserung greifen wir daher sowohl von intern als auch extern gerne auf.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Zahlreiche fachspezifische international und national anerkannte Zertifizierungsprojekte sind bereits etabliert und
werden weiterhin ausgebaut und fortgeführt. Der Behandlungsablauf an unserer Klinik erfolgt nach international gültigen
Expertenstandards der jeweiligen Fachdisziplinen.
Kontakt:
Dr. B. Euteneuer
E-mail: [email protected]
DGQ-Auditorin Qualität® (TGA) - DGQ Qualitätsmanagerin® im Gesundheitswesen - EOQ Quality Auditor - EOQ Quality
Systems Manager in Healthcare
D-3
QUALITÄTSSICHERUNG
- Stabsstelle Qualitätsmanagement - Prozessmanagement - Medizincontrolling -
AUFBAU DES EINRICHTUNGSINTERNEN QUALITÄTSMANAGEMENTS
n
Frau Beate Jörißen, Geschäftsführerin
n
Dr. med. Harald Engelke, Geschäftsführer
n
PD. Dr. med. Carl Kirchmaier, Ärztlicher Direktor, Mitglied der Geschäftsleitung
n
Dr. Birgit Euteneuer, Stabsstelle: Qualitätsmanagement/Prozessmanagement/Medizincontrolling
QUALITÄTSMANAGEMENT
Verantwortlich für das Qualitätsmanagement der DKD sind:
n
184
Frau Rosita Ashauer-Hanke, Pflegedienstleiterin
INSTRUMENTE DES QUALITÄTSMANAGEMENTS
EINLEITUNG
D-4
Das Qualitätsmanagementsystem der DKD wird im Rahmen des PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) umgesetzt. Die
Planung, Ausführung und Kontrolle von Abläufen wird durch die Anwendung folgender Instrumente unterstützt:
Interdisziplinäre Konferenzen
Herausragende Bedeutung haben die interdisziplinären Konferenzen in der DKD. Beispiele finden Sie in den Kapiteln der
meisten Fachbereiche.
Hierzu finden Sie Informationen in Kapitel C und in den Kapiteln der einzelnen Fachbereiche.
Prozessbeschreibungen zur Standardisierung von Arbeitsabläufen
KRANKENHAUS
Systematische Ergebnismessung
Mit klaren Ablaufdarstellungen und Prozessbeschreibungen wird präventiv und transparent fachbereichsbezogen und
interdisziplinär der Arbeitsablauf dargelegt und fixiert. Dies ermöglicht allen Prozessbeteiligten jederzeit Einblick in den
vorgegebenen strukturierten Handlungsablauf und stellt den ordnungsgemäßen Ablauf sicher. In vielfachen
Teambesprechungen werden die Prozesse regelmäßig hinterfragt und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Die
regelmäßige Überprüfung durch interne und externe Audits erfolgt um eventuelle Schwachstellen zu erkennen.
Die Ärzte der DKD sind in zahlreichen Fachrichtungen und interdisziplinär stark engagiert. Es findet ein regelmäßiger
Austausch auch auf Konzernebene in Qualitätszirkeln statt um innovative Entwicklungen rasch umsetzten zu können. Eine
große Anzahl unserer Ärzte ist aktiv tätig in der Erstellung von Leitlinien und Behandlungsstandards. Näheres dazu finden
Sie auch in den einzelnen Fachbereichen.
Mit dem Ziel der inneren und äußeren Transparenz wird der Qualitätsbericht regelmäßig erstellt und publiziert.
Transparenz ist uns ein besonderes Anliegen. Sie fördert die Eigenverantwortlichkeit und ermöglicht auch
Verbesserungspotential zu erkennen. Mit der Teilnahme am Portal der 4 QD Qualitätsklinken unterwerfen wir uns einem
öffentlichen Benchmarking mit Transparenz für die Öffentlichkeit. Hier wird zeitnah der aktuelle Qualitätsstandard
dargelegt. Die gesamte Klinik stellt sich hier einer ständigen externen Begutachtung und Auditierung.
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Arbeit in fachspezifischen Qualitätszirkeln der DKD und der Region sowie Beteiligung an Leitlinienkommissionen
Patientenbefragung
Beschwerdemanagement
Es existiert ein strukturiertes Beschwerdemanagement unter unmittelbarer Einbindung der Geschäftsführung.
Morbiditätskonferenz
QUALITÄTSSICHERUNG
Eine kontinuierliche Patientenbefragung wird durchgeführt und monatlich sowie jährlich ausgewertet und bewertet. In
klinikinternen Konferenzen wird darüber berichtet, Maßnahmen werden abgeleitet, umgesetzt und nachgehalten.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Morbiditäts- und Mortalitätsbesprechungen finden in den Fachabteilungen und Fachbereichen regelmäßig statt.
Hygienemanagement
Regelmäßige Hygienebegehungen, Projekte und Qualitätszirkel stellen hier die Qualität sicher um sowohl präventive als
auch - falls es notwendig sein sollte - aktive Maßnahmen unmittelbar einleiten zu können.
Ärztliche Expertenstandards
Ärztliche fachspezifische Expertenstandards, Empfehlungen, und Leitlinien sowie allgemeine Standards zur
Dekubitusprophylaxe und zum Schmerzmanagement, Standards zur Sturzprophylaxe und zur Förderung der Stuhl- und
Harnkontinenz werden umgesetzt.
Information und Aufklärung für Patienten
Der DKD ist Serviceorientierung ein hohes Anliegen. Daher bietet sie zahlreiche Möglichkeiten zur Information und
Aufklärung von der Diagnostik und Behandlung bis hin zur Therapie an. Dies erfolgt im Rahmen von Broschüren und
Patientenforen zu bestimmten gesundheitlichen Fragen und aktuellen Themen sowie auch durch Vorträge bei und
Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Patienteninitiativen. Die DKD beteiligt sich mit Engagement an der
Information und Zusammenarbeit mit externen Stellen. Die internationale Internet-Präsenz bietet Wissenswertes zu
Krankheitsbildern zu Diagnostik und Behandlung und ermöglicht auch eine problemlose Kontaktaufnahme zwecks
Terminvergabe.
Der DKD ist Serviceorientierung ein Anliegen.
186
QUALITÄTSMANAGEMENT-PROJEKTE
EINLEITUNG
D-5
Befragungen zur Patienten- und Zuweiserzufriedenheit wurden über ein externes Institut (Mecon) in
2010 realisiert. Die Klinik erreicht aktuell in allen Bereichen eine Bewertung im oberen Referenzbereich
(Patientensicherheit 94 Patientenzufriedenheit 83 Einweiserzufriedenheit 79) der Skala der
Bewertungen publiziert im Portal der Qualitätskliniken www.qualitaetskliniken.de
n
Die Etablierung von Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen hat neben der bereits schon seit vielen
Jahren realisierten Teilnahme an fachgruppenspezifischen externen Veranstaltungen zu diesem
Themengebiet - für die gesamte DKD zu einem noch stärkeren interdisziplinären fachlichen Austausch
innerhalb des Hauses geführt. Daneben wurden hierdurch verschiedene Verbesserungsprojekte zur
Patientensicherheit initiiert. Es ist geplant in 2011- nach Verabschiedung durch den Konzernbetriebsrat
- die Umsetzung des CIRS (Critical Incident Reporting System; Meldesystem für Beinahe-Fehler)
voranzutreiben.
n
Eine Zertifizierung weiterer Bereiche der Klinik wird in 2011 angestrebt. Der Erhalt vorliegender
Zertifikate durch Rezertifizierung wie z. B. des Referenzzentrums für chirurgische Koloproktologie ist
vorgesehen.
n
2010 wurde sowohl für die Sprechstunde von Erwachsenen als auch für Kinder und Jugendliche die
Zertifizierung der Epilepsieambulanz Neurologie und Neuropädiatrie der Deutschen Gesellschaft für
Epileptologie erreicht.
n
Der Fachbereich Urologie erhielt am 22.11.2010 das Zertifikat als Beratungsstelle der Deutschen
Kontinenzgesellschaft e.v.
n
Die Stammzelltransplantationseinheit der DKD hat am 25.08.2010 das Zertifikat als NMDP-Center
(National Marrow Donor Programm) erhalten. Bereits in 2009 hatte sich die Einheit dem JACIEAkkreditierungsverfahren durch das Joint Accreditation Committee der European Group for Blood and
Marrow Transplantation (ISCT-EBMT) unterzogen, welches bis zum 27.09.2013 erteilt wurde.
n
Am 15.11.2010 wurde die Genehmigung zur Herstellung des Arzneimittels "Knochenmark allogen
(HPC, Marrow-DKD) gemäß § 21a Abs.1 AMG PEI.G.03844.01.1 erteilt. Zielsetzung des Fachbereiches
ist der geregelte Austausch, Ablauf sowie die Förderung und Weiterentwicklung von
Grundlagenforschung, innovativen klinischen Forschungsprojekten, Weiterbildungskonzepten und
standardisierten Kontrollmechanismen für die Transplantation.
n
Das Brustzentrum hat bereits langjährig ein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Das
Qualitäts-Zertifikat nach ISO DIN 9001:2008 wurde nach dem Rezertifizierungsaudit am 15.03.2010
durch BSI Management Systems erteilt. Außerdem wurde im Rahmen des externen
Rezertifizierungaudits am 21.6.2010 und 22.06.2010 durch einen Fachexperten von OnkoZert, der
Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die
Erfüllung der Anforderungen an ein zertifiziertes Brustzentrum erneut gründlich geprüft und der Erhalt
des Zertifikats weiterhin bestätigt.
n
Die erfolgreiche Qualitätszirkelarbeit z. B. im Brustzentrum mit Beteiligung niedergelassener Kollegen
hat nicht nur zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Zuweiserverhaltens geführt, sondern auch die
Untersuchungsqualität in den Praxen gesteigert. Dies zeigt sich unter Anderem auch durch die
gemeinsame Publikation zur ultraschallunterstützten Brustkrebsfrüherkennung mit dem Brustzentrum
der DKD, sowie umfassende Presseaktivitäten, die auch vom Berufsverband für Frauenärzte sehr
positiv aufgenommen wurden. Somit wurde hier die Vernetzung zum ambulanten Bereich weiter
ausgebaut und stabilisiert.
n
Darüber hinaus werden zur Komplikationsvermeidung und des Komplikationsmanagements sowie
Fehler- und Risikomanagements verbindliche Prozessabläufe weiterentwickelt und dokumentiert (z. B.
präoperatives Risikoassessment).
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
n
QUALITÄTSSICHERUNG
Seit 31.5. 2010 ist die DKD Mitglied bei 4 QD Qualitätsklinken. Zur Erfüllung der Parameter wurden
mehrfache interne Audits zur Patientensicherheit durchgeführt. Externe Audits zur Patientensicherheit
fanden statt am 9.3.2010 und 15. und 16.6.2010.
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
KRANKENHAUS
Im Berichtsjahr konnten -weiterführend zu den Projekten der Vorjahre- folgende Projekte erfolgreich abgeschlossen
werden:
Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht der aktuell gültigen Zertifizierungs- und QM Nachweise:
188
n
JACIE Akkeditierung Zentrum für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation (Autologous &
Allogeneic Transplantation in Adult Patients Collection of HPC, Marrow Collection of HPC, Apheresis)
n
Zertifikat als NMDP (National Marrow Donor Programm)
n
Genehmigung des Arzneimittels "Knochenmark allogen (HPC, Marrow-DKD) gemäß § 21a Abs.1 AMG
(PEI.G.03844.01.1)
n
Zertifiziertes Brustzentrum durch DKG (Deutsche Krebsgesellschaft e. V.) und Deutsche Gesellschaft für
Senologie e. V.
n
Brustzentrum nach DIN EN ISO 9001:2008
n
Behandlungseinrichtung für Typ 1 und 2 Diabetiker (Stufe 1) entsprechend der Richtlinien der
Deutsche Diabetesgesellschaft
n
Schlafmedizinisches Zentrum Akkreditiert durch die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung
und Schlafmedizin
n
Epilepsieanfallsambulanz
n
Zertifiziertes Neuromuskuläres Zentrum Rhein - Main der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.
V. - DGM
n
Anerkanntes MS-Zentrum, MS Akutklinik nach Richtlinien der Deutschen Multiple Sklerose
Gesellschaft, Bundesverband e. V.
n
Epilepsieanfallsambulanz
n
Zertifiziertes Neuromuskuläres Zentrum Rhein - Main der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.
V. - DGM
n
Teilnahme am APV -Benchmarking pädiatrischer Adipositastherapie
n
Referenzzentrum für chirurgische Koloproktologie
anerkannt
anerkannt
durch
durch
die
die
deutsche
deutsche
Gesellschaft
Gesellschaft
für
für
Epileptologie
Epileptologie
BEWERTUNG DES QUALITÄTSMANAGEMENTS
EINLEITUNG
D-6
Internes System-Audit und Management-Review in der Gynäkologie
n
Externes Audit zu den 4 QD Parametern
n
Bewertung der Abteilung für Blutstammzell- und Knochenmarktransplantation (KMT) durch den
„Wissenschaftlichen Fachbeirat der DKD“
n
Inspektion der KMT nach den GMP-Richtlinien durch das Regierungspräsidium
n
Überprüfung der KMT durch das NMDP zur Bestätigung der Akkreditierung als
Transplantationszentrum für ein weiteres Jahr durch das NMDP (National Marrow Donor Programm;
USA)
n
Risikobewertung der DKD: Konzernweit findet eine regelmäßige umfassende Risikobewertung statt, in
die auch potenzielle medizinische Risiken in erheblichem Umfang eingehen.
n
Re-Evaluation des Schlaflabores des Schlafmedizinischen Zentrums durch die (DGSM) Deutsche
Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
n
Als Kompetenz- und Referenz-Zentrum für chirurgische Koloproktologie durch die Deutsche
Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC), die Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie (DGK) und die
Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Coloproktologie (CACP)
n
Externes Audit zum Zertifizierten Neuromuskulären Zentrum der Deutschen Gesellschaft für
Muskelkranke mit Gütesiegel der DGM
n
Zertifizierte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V.
n
Zertifizierte Mukoviszidoseambulanz
n
Teilnahme und Gestaltung des Qualitätszirkels Hämostaseologie Rhein/Main
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
n
QUALITÄTSSICHERUNG
Externes Rezertifizierungsaudit des zertifizierten Brustzentrums durch OnkoZert nach den
Fachkriterien der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie sowie
jährliches externes Audit des Managementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
KRANKENHAUS
Das Qualitätsmanagementsystem in der DKD wurde im Berichtsjahr durch folgende Verfahren bewertet:
D-7
HYGIENE
Zielsetzung des Hygienebereiches ist die Verbesserung und Sicherung der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention.
Die gültigen Hygieneregime der DKD werden den medizinischen, pflegerischen und technischen Entwicklungen ständig
angepasst.
Daneben ist es Aufgabe des Hygienebereichs, das Hygienebewusstsein der Mitarbeiter permanent aufrecht zu erhalten
und zu verbessern.
Die Kriterien der für die DKD zutreffenden Hygienevorschriften werden durch eine Hygienefachkraft sichergestellt. Diese
ist verpflichtet erkannte Hygienemängel und neue Vorkommnisse mit Handlungsbedarf unverzüglich an die Stabsstelle
Qualitätsmanagement den ärztlichen Direktor und die Geschäftsführung zu berichten. Die Wahrnehmung der Aufgaben
der Fachkraft für Hygiene erfolgt nach Absprache und im Einvernehmen mit dem Ärztlichen Direktor, dem beratenden
leitenden Krankenhaushygieniker der RHÖN-KLINIKUM AG und dem hygienebeauftragten Arzt. Somit wird sicher gestellt,
das Krankenhausinfektionen vermieden und Problemsituationen mit Aktionsbedarf unmittelbar erkannt werden können.
Sowohl für Patienten als auch für die Mitarbeiter soll eine Gefährdung durch infektiöse Erreger auf das kleinst möglichste
Risiko minmiert werden.
Hygienemanagement in den Abteilungen
n
Festlegung des Hygienestandards der Klinik für Bettenstationen, Funktionsbereiche, Ver- und
Entsorgungsbereiche und andere krankenhausinterne Dienstleistungsbereiche
n
Erstellung und Fortschreibung von Hygieneplänen und Hygiene relevanten Arbeitsvorschriften
n
Verantwortlichkeit für die Veranlassung oder Durchführung von:
n
190
n
Epidemiologische Ermittlungen
n
Mikrobiologische Kontrollen
n
Sonstige Untersuchungen
Regelmäßige Hygienevisiten mindestens einmal innerhalb von 2 Monaten in jedem Bereich der Klinik:
n
Überprüfung des Hygienestatus
n
Überprüfung der Pflegetechniken und Arbeitsabläufe im medizinischen und
pflegerischen Bereich
n
Praktische Demonstration von Hygienemaßnahmen
n
Schulung der Mitarbeiter
n
Überwachung der Sterilisations- und Desinfektionsmaßnahmen
n
Überwachung der Krankenhausreinigung, Speisenverteilung, Wäscheverteilung,
sonstigen Ver- und Entsorgung
n
Mitwirkung bei der Bekämpfung und Verhütung von Krankenhausinfektionen durch allgemeine und
bereichsspezifische Beratung
n
Dokumentation der Daten bzgl. Krankenhausinfektionen nach Häufigkeit, Art der Erkrankung, Erreger,
Resistenzspektrum und Lokalisation mittels KISS-Statistiken (Krankenhaus-Infektions-SurveillanceSystem des Nationalen Referenzzentrum für Krankenhaushygiene)
n
Teilnahme am ONKO-KISS Projekt zur Infektionserfassung bei leukopenischen Patienten im Fachbereich
KMT. Jährlicher Erfahrungsaustausch mit den Projektteilnehmern in der Universität Freiburg.
n
Revalidierung der Stammzellentnahme für Transplantationen
n
Sicherstellung der sachgerechten MRSA-Diagnostik auf molekularbiologischer Basis zur frühzeitigen
Detektion von MRSA-Trägern
n
Dokumentation und Bewertung von antibiotikaresistenten Krankheitserregern nach § 6,7 und § 23
Infektionsschutzgesetz (IfSG)
n
1/4 jährliche Kontrollen der Trinkwasserqualität im gesamten Klinikbereich
n
Überprüfung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten zur Sicherstellung der Aufbereitungsqualität
n
Unverzügliche Unterrichtung der Verantwortlichen bei Auftreten von Infektionen
epidemiologischen Geschehen und Beratung hinsichtlich erforderlicher Isolationsmaßnahmen
oder
n
Thematische Vorbereitung der
hygienespezifischen Besprechungen
allen
n
Fachbezogene Fortbildungen für das Pflegepersonal und andere Mitarbeiter des Hauses
n
Kommunikation mit externen Stellen:
Hygienekommissionssitzungen
und
n
Leitender Krankenhaushygieniker der RHÖN-KLINIKUM AG
n
Institut für Mikrobiologie
n
Gesundheitsamt Wiesbaden
n
Medizinaltechnisches Untersuchungsamt Darmstadt
n
RKI
n
Betreuung der Abteilung ZSVA in allen Fragen der Aufbereitung
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Validierung der Aufbereitungsprozesse in der Abteilung ZSVA
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Beratung des Catering in der Umsetzung des HACCP-Konzeptes
Teilnahme
an
EINLEITUNG
Mikrobiologische Umgebungsuntersuchungen bei speziellen infektiologischen Fragestellungen
KRANKENHAUS
n
n
Kooperation mit den verantwortlichen Mitarbeitern der verschiedenen Klinikdienste bei der
Sicherstellung der Krankenhaushygiene
n
Verantwortliche Mitwirkung bei der Entscheidung über Einsatz/Einkauf von Desinfektionsmitteln,
medizinisch-pflegerischen Einmalartikeln und medizinischen Geräten, sofern diese von
krankenhaushygienischer Relevanz sind
n
Mitwirken bei Bauvorhaben und technischen Einrichtungen im Rahmen der Hygienekommission.
Veranlassung von Sicherungsmaßnahmen zur Vermeidung von baubedingten Infektionsgefahren
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
Zusammenarbeit mit anderen Bereichen in der Klinik
Teilnahme und Beratung im Arbeitssicherheitsausschuss
Mitglied der Projektgruppen Hygiene und ZSVA der RHÖN-KLINIKUM AG
n
Mitglied der Arbeitsgruppe Hygiene im Gesundheitsamt Wiesbaden
n
Teilnahme im Pandemiestab der Stadt Wiesbaden
QUALITÄTSMANAGEMENT
n
QUALITÄTSSICHERUNG
Zusammenarbeit mit externen Bereichen
D-8
SEKTORÜBERGREIFENDE VERSORGUNG, KOOPERATIONEN, PARTNERSCHAFTEN
Medizinisches Versorgungszentrum an der DKD:
Die Fachabteilungen Chirurgie, Gynäkologie und Transfusionsmedizin bilden derzeit das Medizinische
Versorgungszentrum an der DKD Wiesbaden. In den Fachabteilungen können Patienten aller Kostenträger ambulant
behandelt werden.
Fachabteilung Chirurgie im MVZ
Das Leistungsspektrum der Abteilung Chirurgie hat neben einer allgemeinchirurgischen Ausrichtung eine deutliche
unfallchirurgische Prägung. Die leitende Ärztin Frau Tintrup- Klein besitzt die H-Arzt-Zulassung und ist damit zur
Behandlung von Arbeitsunfällen berechtigt. In Zusammenarbeit mit der an der DKD ansässigen Röntgenpraxis von Dres.
med. Kemmer und Grebe können Patienten nach Unfallverletzungen rasch bildgebend untersucht werden. Des weiteren
steht durch eine enge Zusammenarbeit mit der Abteilung für Chirurgie und Koloproktologie der DKD das gesamte
Spektrum koloproktologischer Diagnostik und Therapie zur Verfügung. Durch den Kontakt der ebenfalls an der DKD sich
befindenden Praxis für Hämatologie und Onkologie von Dres. med. Josten und Klein werden in der Chirurgie des MVZ
häufig onkologische Patienten behandelt (Implantation von Portkathetern zur Chemotherapie, Exzisionsbiopsien zur
Diagnostik). Die drei in der Chirurgie des MVZ am häufigsten durchgeführten Operationen sind: Implantation von
Portkathetersystemen, Operation von Nabel- und Leistenhernien, Exzisionsbiopsien.
Fachabteilung Transfusionsmedizin im MVZ
Die Transfusionsmedizin an der DKD stellt transfusionsmedizinische Dienstleistungen und -Produkte für alle
zugewiesenen Patienten und weitere Kooperationspartner zur Verfügung. Die Patienten der DKD Wiesbaden werden von
der Praxis konsiliarisch mit der immunhämatologischen Labordiagnostik und Blutprodukten versorgt.
Besonderen Wert legen wir auf eine enge Kooperation und einen kurzfristigen Informationsaustausch mit den
behandelnden Ärzten der von uns mitbetreuten Patienten.
Ein Schwerpunkt der Praxis ist die transfusionsmedizinische Versorgung von Patienten mit hämatologischen
Erkrankungen. Hierbei ist die enge räumliche und inhaltliche Nähe mit einer hämatologisch/onkologischen Praxis und
dem Zentrum für Knochenmarktransplantation an der DKD von besonderem Vorteil für unsere Patienten.
Bei Blutstammzellspendern werden unter der Regie der Praxis die gesamten Checkuntersuchen durchgeführt. Auch hier
bewährt sich wieder die Kooperation mit den vielen Spezialabteilungen der DKD: ein schneller Untersuchungsdurchgang
auf allerhöchstem medizinischen Niveau ist Standard. Die Stammzellentnahmen werden dann in der Praxis durchgeführt.
Selbstverständlich können auch alle transfusionsmedizinischen Routinedienstleistungen wie Eigenblutentnahmen,
Blutgruppenbestimmungen und Antikörpersuchtests von uns erbracht werden.
Das Leistungsspektrum des Fachbereichs Transfusionsmedizin umfasst folgende Schwerpunkte:
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Entnahme, Aufbereitung und Lagerung von Blutkonserven: Vollblut und Eigenblut.
n
Bestrahlung von Blutprodukten.
n
Blutdepot für Erythrozytenkonzentrate,Gefrorenes Frischplasma, Thrombozytapheresekonzentrate.
n
Therapeutischer Aderlass (z.B. für Patienten mit Hämochromatose)
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Präparative Zellapheresen: Blutstammzellen, Lymphozyten.
n
Therapeutische Apheresen: Plasmapheresen, Leukapheresen, Thrombapheresen, Photopheresen
n
Lagerung von Blutprodukten im Kryolager (flüssigem/gasförmigem Stickstoff bei minus 194°C).
n
Immunhämatologische
Verträglichkeitsproben.
n
Infektserologische Diagnostik: z.B. Tests zum Nachweis einer Hepatitis- oder HIV-Infektion.
Fachabteilung Gynäkologie im MVZ
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Diagnostik:
z.B.
Blutgruppenbestimmung,
Antikörpersuchtest
und
Die unmittelbare Nähe zum Fachbereich Gynäkologie der DKD unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Helmut Madjar erlaubt
die Sicherstellung einer raschen stationären Versorgung sowie die schnelle Abklärung von Problem- und Spezialfällen
mittels der umfassenden Infrastuktur und Expertise der DKD.
EINLEITUNG
Der Fachbereich des MVZ steht unter der Leitung von Frau Dr. med. Daniela Wunderlich und Frau Dr. med Ingrid Lohnes.
QUALITÄTSMANAGEMENT
QUALITÄTSSICHERUNG
FACHABTEILUNGEN /
ORGANISATIONSEINHEITEN
KRANKENHAUS
Diese enge Kooperation gewährleistet die Verzahnung des ambulanten zum hochspezialisierten stationären und
teilstationären Bereich analog den Konzepte der integrierten Versorgung.
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