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 Grundlagen der BWL Lerneinheit 2 BWL als wissenscha5liche Disziplin 2.1 Wissenscha5 und wissenscha5licher Erkenntnisfortschri? Begriff der Wissenscha5 Wissenscha5 als TäEgkeit SystemaEsche Gewinnung von Erkenntnissen über einen besEmmten For-­‐
schungssachverhalt bzw. über ein Erkenntnisobjekt Realität ... -­‐  beobachten -­‐  beschreiben -­‐  Begriffe bilden -­‐  klassifizieren, ordnen Wissenscha5 als Ergebnis er TäEgkeit Summe der gdewonnenen Erkenntnisse über einen Gegenstandsbereich (Er-­‐
kenntnisobjekt). Wissen-­‐
scha5 als systemaEsch geordnetes Gefüge von Aussagen (Sätzen). -­‐  Modelle -­‐  Theorien Wissenscha5 als Summe dInsEtuEon er Menschen und Einrichtungen, die mit dem Prozess der systemaEschen und planvollen Erkenntnis-­‐
gewinnung beschä5igt sind. -­‐  Hochschulen -­‐  öffentliche Forschungs-­‐
einrichtungen -­‐  private Forschungsein-­‐ richtungen -­‐  analysieren, erklären -­‐  Ergebnisse prognosEzieren -­‐  Gestaltungsempfehlungen ableiten 2 © Diedrich Prozess der Erkenntnisgewinnung Die drei Grundfragen wissenscha5licher Erkenntnisgewinnung: (1) Wie gelangt man zu Theorien (Entdeckungszusammenhang)? Ergebnis der ersten Phase des Forschungsprozesses ist ein gedankliches Konstrukt, das wir als Problemlösungs-­‐
hypothese, gegebenenfalls als Theorie bezeichnen können und das empirisch noch nicht überprü5 ist. (2) Wie kann die Bewährung bzw. die RichEgkeit von Theorien überprü5 werden (Begründungszusammenhang)? Die Theorieüberprüfung umfasst zwei Ansatzpunkte, die Überprüfung der logischen Konsistenz und die Kon-­‐ frontaEon mit der Realität. (3) Wozu werden Theorien benöEgt bzw. verwendet (Verwendungszusammenhang)? Theorien können hierbei drei Aufgaben erfüllen: a) Mit Hilfe von Theorien können Sachverhalte aus der Realität erklärt werden (ErklärungsfunkEon). b) Theorien erlauben die Vorhersage (PrognosefunkEon) von Ereignissen. c) Theorien ermöglichen schließlich Aussagen darüber, welche Maßnahmen geeignet sind, um besEmmte Ziele zu erreichen (technologische FunkEon, Handlungsempfehlungen). 3 © Diedrich 4 • Handlungsempfehlung
• Gestaltung
theoreEsches Wissenscha5sziel • Erklärung (UrsacheWirkung)
• Prognose/Vorhersage
deskripEves Wissenscha5sziel • Begriffsbildung/
Definitionen
• Klassifikation
• Beschreibung
Theorie pragmaEsches Wissenscha5sziel Techno-­‐
logie Forschungsziele der Wissenscha5 © Diedrich Vorgehensweise – Methoden der Erkenntnisgewinnung indukEves Vorgehen dedukEves Vorgehen 5 ü  Ableitung von (scheinbar) allgemeingülEgen Erklärungen der Wirklichkeit (Gesetzmäßigkeiten) aus beobachtbaren Sachverhalten (Einzelfällen). ü  Schluss vom Besonderen (Einzelfall) auf das Allgemeine ü  insbesondere Methode zur Erkenntnisgewinnung im Entdeckungszusammenhang ü  empirisch-­‐realisEsche /empirisch-­‐staEsEsche Theorien ü  Erkennen von funkEonalen Abhängigkeiten und logischer Grundprinzipien durch AbstrakEon der konkreten Realität. ü  Sie bezeichnet das Schließen von bereits vorhandenem Wissen (Prämisse und Vorannahmen), vom Allgemeinen auf das Einzelne. ü  Die DedukEon bildet damit die Grundlage der exakten, insbes. der mathemaEschen Beweisführung. ü  exakte Theorie © Diedrich Modelle – Theorien als Ergebnis wissenscha5licher Forschung Differenzierungs-­‐
merkmal 6 Ausprägungen FunkEon Beschreibungsmodelle Erklärungsmodelle Entscheidungsmodelle zeitlicher Bezug staEsche Modelle komparaEv-­‐staEsche Modelle dynamische Modelle Risiko determinisEsche Modelle stochasEsche Modelle spieltheoreEsche Modelle Darstellungsform verbale Modelle grafische Modelle mathemaEsche Modelle Modellbezug ParEalmodelle Totalmodelle © Diedrich Werturteile in der BWL • „Werturteile im Basisbereich sind eine Voraussetzung für jede ForschertäEgkeit. Sie entstehen beispielsweise durch das ausgesprochene oder prakEzierte Bekenntnis zu wissenscha5stheoreEschen Auffassungen und durch die Auswahl der Forschungsprobleme. • Bei Werturteilen im Objektbereich geht es um wissenscha5liche Aussagen über Werte, z.B. um Analysen von We?bewerbsnormen oder Untersuchungen der Zielsysteme von Unternehmungen. Werte sind hier Objekte wissenscha5licher Untersuchungen. • Bei Werturteilen im Aussagenbereich geht es dagegen um Wertungen im Rahmen wissenscha5licher Aussagen über Objekte. Es wird gefragt, ob wissenscha5liche Aussagen werkrei sein müssen. Dieses Problem ist gemeint, wenn über das Werturteilsproblem in der BWL disku:ert wird.“*) Vgl. Behrens, G.: Wissenscha5stheorie und Betriebswirtscha5slehre, in: Wi?mann, W.; Kern, W.; u.a. (hrsg.): Handwörterbuch der Betriebswirtscha5slehre, Bd. 3, 5. Aufl. Stu?gart 1993, Sp. 4763 7 © Diedrich Werkreie versus wertende Betriebswirtscha5slehre Werturteile im Aussagebereich prakEsch-­‐normaEve Richtung normaEv-­‐wertende Richtung 8 Auf Werturteile im Aussagebereich wird bewusst verzichtet. Es ist nicht Aufgabe des Wissenscha5lers, die von Unternehmen/Unternehmern verfolgten Ziele ethisch-­‐sozial zu bewerten. Die Ziele/Zielsetzungen müssen empirisch festgestellt (idenEfiziert) werden und dürfen nicht aus Normen abgeleitet werden. Werturteile im Aussagebereich werden bewusst ge-­‐ fordert, obwohl sie sich einer wissenscha5lichen Be-­‐ weisführung entziehen. Übergeordnete Wertvor-­‐ stellungen (des Forschers) gehen als „Normen“, als Sollvorstellungen in die Forschungsaussagen ein. © Diedrich Erfahrungs-­‐ und Erkenntnisobjekt einer Wissenscha5 Erfahrungsobjekt Was, welche realen Erschei-­‐
dungen, welcher Realitäts-­‐
ausschni? soll erforscht/ untersucht werden? Erkenntnisobjekt Aus welcher (Erkenntnis-­‐)Per-­‐ spekEve soll das Erfahrungs-­‐ objekt betrachtet werden? Was interessiert den Forscher? 9 Das Forschungsobjekt/Erfahrungsobjekt einer Wissenscha5 umschreibt den Bereich der Wirklichkeit (Realitätsausschni?), der in der wissenscha5lichen Arbeit der Disziplin untersucht werden soll. Das Erkenntnisinteresse einer Wissenscha5 ist der Teil des Erfahrungs-­‐
objektes, welcher mit Hilfe eines Auswahl-­‐/ Abgrenzungskriteriums von dem gesamten Erfahrungsobjekt abgespalten wird und auf das sich das spezielle Interesse (Denkobjekt) der Fachwissenscha5 bezieht. Das Erkenntnisobjekt (Forschungsinteresse) gibt der Fachdisziplin somit ihre IdenEtät (IdenEtätsprinzip). © Diedrich Grundlagen der BWL Lerneinheit 2 BWL als wissenscha5liche Disziplin 2.2 Einordnung der BWL in das System der Wissenscha5en Einordnung der BWL in das System der Wissenscha5en Philosophie Metaphysische Wissenscha5en Wissenscha5en Real-­‐/ Erfahrungs-­‐
wissenscha5en Nichtmeta-­‐
physische Wissenscha5en Kunst Wirtscha5s-­‐
wissenscha5en Geistes-­‐
wissenscha5en Sozial-­‐ wissenscha5en Soziologie Naturwissen-­‐
scha5en Recht Politologie BWL Ökotro-­‐ phologie Logik Ideal-­‐/Formal-­‐ wissenscha5en MathemaEk 11 VWL Theologie In Anlehnung an Raffée, H.(1974) Grundprobleme der Betriebswirtscha5slehre, Göungen S. 23 © Diedrich Grundlagen der BWL Lerneinheit 2 BWL als wissenscha5liche Disziplin 2.3 Erfahrungs-­‐ und Erkenntnisobjekt der BWL beobachtbare Realität beobachtbare Realität Universal-­‐ versus Einzelwissenscha5en 13 Realität als Erfahrungsobjekt einer Universalwissenscha> Universalwissenscha> (Einheitswissenscha5) abgrenzbarer Teilbereich der Realität als Erfahrungsobjekt einer Einzelwissenscha> Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 1 Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 2 ... Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 n Einzelwissenscha>en (Prinzip wissenscha5licher Arbeitsteilung und Spezialisierung) © Diedrich abgrenzbarer Teilbereich der Realität als Erfahrungsobjekt einer Einzelwissenscha> Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 2 Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 1 ... Einzel-­‐
wissen-­‐
scha5 BWL Betrachteter Teilbereich der Realität beobachtbare Realität Erfahrungsobjekt der Einzelwissenscha5 „Betriebswirtscha5slehre“ „Ein Betrieb ist eine ökonomische, technische, soziale und umweltbezogene Einheit mit der Aufgabe der Bedarfsdeckung, mit selbständigen Entscheidungen und eigenen Risiken“. (vgl. Schweizer, M. Gegenstand und Methoden der Betriebswirtscha5slehre, in: Bea, Friedl, Schweizer: Allgemeine Betriebswirtscha5slehre, Bd. 1, Stu?gart 2004) Betriebe Mit welchem abgrenzbaren RealitätsausschniC beschä5igt sich die Betriebswirtscha5slehre? Was ist das Erfahrungsobjekt der BWL? 14 © Diedrich Erkenntnisinteresse der Einzelwissenscha5 „Betriebswirtscha5slehre“ Abgrenzbarer Realitätsausschni? der BWL Betriebe Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Betriebswirtscha>slehre BetrachtungsperspekEve: „Wirtscha5en“ à planvolle Verteilung knapper Ressourcen auf gegebene Bedürfnisse „Ein Betrieb ist eine ökonomische, technische, soziale und umweltbezogene Einheit mit der Aufgabe der Bedarfsdeckung, mit selbständigen Entscheidungen und eigenen Risiken“. (vgl. Schweizer, M. Gegenstand und Methoden der Betriebswirtscha5slehre, in: Bea, Friedl, Schweizer: Allgemeine Betriebswirtscha5slehre, Bd. 1, Stu?gart 2004) Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Ingenieurswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Soziologie Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Rechtswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der ... 15 © Diedrich Konzept der Betriebswirtscha5slehre als „enge“, sauber abgegrenzte Einzelwissenscha5 (Ökonomisches Basiskonzept) Abgrenzbarer Realitätsausschni? der BWL Betriebe Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Betriebswirtscha>slehre BetrachtungsperspekEve: „Wirtscha5en“ à planvolle Verteilung knapper Ressourcen auf gegebene Bedürfnisse §  BWL = eigenständige autonome Disziplin „Als Betrieb bezeichnet man eine Wirtscha5seinheit, in der ProdukEonsfaktoren kombiniert werden, um Güter oder Dienstleistungen abzusetzen.“ (vgl. Wöhe, G.; Döring, U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtscha5slehre, München 2008, S. 35) Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Ingenieurswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Soziologie Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Rechtswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der ... 16 © Diedrich Konzept der Betriebswirtscha5slehre als „weite“, zu den Nachbarwissenscha5en geöffnete Wissenscha5 (Sozialwissenscha5liches Basiskonzept) Abgrenzbarer Realitätsausschni? der BWL Betriebe Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Betriebswirtscha>slehre BetrachtungsperspekEve: „Wirtscha5en“ à planvolle Verteilung knapper Ressourcen auf gegebene Bedürfnisse §  BWL = spezielle, interdisziplinäre, geöffnete Sozialwissenscha5 Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Ingenieurswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Soziologie Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der Rechtswissenscha5en Betriebe aus der BetrachtungsperspekEve der ... 17 © Diedrich Vom Wirtscha5ssystem abhängige BesEmmungsfaktoren Vom Wirtscha5ssystem unabhängige BesEmmungsfaktoren BesEmmungsfaktoren von Betrieben (nach Gutenberg – modifiziert von Schierenbeck) 18 KombinaEon von ProdukEonsfaktoren Prinzip der Wirtscha5lichkeit Prinzip des finanziellen Gleichgewichts Betrieb Öffentliche Betriebe und Verwaltungen (Betrieb = Organ der Gesamtwirtscha5) Unternehmen Selbstbe-­‐
sEmmung des Wirtscha5s-­‐
plans Erwerbswirt-­‐
schatliches Prinzip -­‐ Gewinn-­‐
maximierung Prinzip des Privat-­‐
eigentums poliEsch determinier-­‐
ter Wirt-­‐
scha5splan Organprinzip Prinzip der Planer-­‐
füllung Prinzip des Gemein-­‐
eigentums In Anlehnung an: Schierenbeck, H.; Wöhle, C.B.; Grundzüge er Betriebswirtscha5slehre, München 2008, S. 31 © Diedrich BesEmmungsfaktoren von Betrieben (nach Gutenberg) Einzelwirtscha5en ProdukEonswirtscha5en (Fremdbedarfsdeckung) Betriebe KonsumEonswirtscha5en Eigenbedarfsdeckung Haushalte 19 öffentliche Betriebe private Betriebe Unternehmen sind Betriebe in mehr-­‐
heitlich privatem Eigentum, die auto-­‐
nom und i.d.R. nach dem erwerbs-­‐
wirtscha5lichen Prinzip handeln. (Prinzip des Privateigentums, Auto-­‐
nomieprinzip) private Haushalte öffentliche Haushalte © Diedrich KlassifikaEon von Betrieben und Unternehmen Einteilung von Betrieben und Unternehmen ... ...nach der Eigentümerstruktur Öffentliche Betriebe -­‐ Prinzip des Gemeineigentums -­‐ Prinzip der Gemeinnützigkeit Private Betriebe (Unternehmen) -­‐ Privateigentum -­‐ Autonomieprinzip -­‐ ErwerbswirtschaFl. Prinzip Private wie öffentliche Betriebe arbeiten nach dem WirtschaF-­‐
lichkeitsprinzip sowie dem Prinzip des finanziellen Gleich-­‐
gewichts 20 ... nach der Rechtsform ... nach der GewinnorienEerung ... nach der Entwicklungsphase hier nur privatrecht-­‐ liche Unternehmen -­‐ Einzelunternehmen -­‐ Personengesell-­‐ scha5en -­‐ Kapitalgesellscha5en Unternehmen mit dominatem Gewinn-­‐ ziel Unternehmen mit nachgeordnetem Ge-­‐ winnziel (Nonprofit-­‐ OrganisaEonen) -­‐ wirtschaFliche (z.B. Verbände) -­‐ soziokulturelle (z.B. Sportvereine) -­‐ poli:sche (z.B. Parteien) -­‐ karika:ve (z.B. Hilfswerke) Gründungsphase Um-­‐/ Wachstums-­‐ satzphase -­‐ internes Wachstum -­‐-­‐ Markterschließung -­‐ -­‐ DiversifikaEon -­‐ externes Wachstum -­‐ -­‐ KooperaEon -­‐ -­‐ AkquisiEon Restrukturierungs-­‐ phase Auflösungs-­‐/Liqui-­‐ daEonsphase © Diedrich KlassifikaEon von Betrieben und Unternehmen Einteilung von Betrieben und Unternehmen ... ... nach der Art der erstellten Leistungen Sachleistungsunter-­‐ nehmen -­‐ Gewinnungsbetriebe (Urprodukte) -­‐ AuUereitungsbetriebe (Zwischenprodukte) -­‐ Verarbeitungsbetriebe (Endprodukte) Dienstleistungsunter-­‐ nehmen 21 ... nach der Unternehmens-­‐
größe Differenzierung nach Umsatz, Bilanzsumme und Beschä5igtenanzahl -­‐ kleine -­‐ miSlere -­‐ große Unter-­‐ nehmen ... nach dem Inter-­‐
... nach weiteren naEonalisierungs-­‐
Kriterien grad naEonale Unter-­‐ ... nehmen -­‐ mit Einheitsstandort ... -­‐ mit mehreren Stand-­‐ orten internaEonale Unter-­‐ nehmen (Export-­‐/Importorien-­‐ Eerung) mulEnaEonale Unter-­‐ nehmen (diverse ausl. Standorte/DirekEnv.) globale Unternehmen (Standorte in allen relev. Märkten weltweit) © Diedrich Wirtscha5en in Betrieben als Erkenntnisobjekt der Betriebswirtscha5slehre Bedürfnisse > Mi?el zur Bedürfnis-­‐
befriedigung à Notwendigkeit des Wirtscha5ens Anwendung des ökonomischen Prinzips Ökonomisches Prinzip: Minimalprinzip à Erreiche ein gegebenes Ziel mit minimalem Ressourceneinsatz! Maximalprinzip à Erreiche mit gegebenem Ressourceneinsatz möglichst viel! 22 © Diedrich Wirtscha5en in Betrieben als Erkenntnisobjekt der Betriebswirtscha5slehre über •  knappe Mi?el •  BerücksichEgung des RaEonalprinzips (ökonomischen Prinzips) •  treffen von Entscheidungen durch Individuen und/oder Unternehmen •  ProdukEonsfaktoren, Güter, finanzielle Budgets, Zeit zur •  Erreichung selbst gesetzter Ziele/ Befriedigung von Bedürfnissen •  ökonomische und vorökonomische Zielgrößen (Bekanntheit, Image, Einfluss, ...) konkreEsiert in Plänen/Wirtscha5splänen (Beschaffungs-­‐, ProdukEons-­‐, Absatz-­‐, Erfolgs-­‐, Finanzplänen) Wirtscha5en = •  planvolle, raEonale •  DisposiEon 23 © Diedrich Grundlagen der BWL Lerneinheit 2 BWL als wissenscha5liche Disziplin 2.4 Basiskonzepte und Wissenscha5sprogramme der BWL Basiskonzepte der Betriebswirtscha5slehre ökonomisches Basiskonzept 25 sozialwissenscha>liches Basiskonzept §  BWL = eigenständige autonome Disziplin §  BWL = spezielle, interdisziplinäre, geöffnete Sozialwissenscha5 §  Idee der Einkommenserzielung und -­‐verwendung (Gewinnprinzip) §  Idee der Bedürfnisbefriedigung §  relevant sind wirtscha5liche Tatbestände und Auswirkungen des Verhaltens, nicht jedoch das Verhalten selbst §  Wirtscha5en als Ausschni? sozialen Handelns §  enges, geschlossenes Konzept §  weites, geöffnetes Konzept §  typischer Vertreter: GUTENBERG (faktortheoreEscher Ansatz der BWL) §  typischer Vertreter: HEINEN, ULRICH (entscheidungsorienEerter Ansatz, systemtheoreEscher Ansatz) © Diedrich Ausgewählte Wissenscha5sprogramme der Betriebswirtscha5slehre Der faktortheoreJsche Ansatz (Erich Gutenberg) •  erster ganzheitlicher Ansatz in der BWL (vorher nur fragmentarische Betrachtungen von Einzelsach-­‐
verhalten/Detailproblemen) •  Untersuchungsbereich: ProdukEvitätsbeziehung zwischen Faktoreinsatz und Faktorertrag •  Nutzung und Anpassung mikroökonomischer Modelle aus der VWL (Preistheorie, ProdukEons-­‐ und Kostentheorie) zur Erklärung betriebswirtscha5licher Fragestellungen •  Erarbeitung eines geschlossenen Konzepts zur SystemaEsierung der ProdukEonsfaktoren als Grundlage für die Entwicklung einer ProdukEonsfunkEon •  Abbildung der ProdukEonsfunkEon als monetär bewertete ProdukEonsfunkEon (KostenfunkEon) 26 © Diedrich Ausgewählte Wissenscha5sprogramme der Betriebswirtscha5slehre Der entscheidungsorienJerte Ansatz (Edmund Heinen) •  Klassifizierung, SystemaEsierung betriebswirtscha5licher Entscheidungstatbestände •  Erarbeitung von raEonalen Lösungsmöglichkeiten (Entscheidungstheorie/Entscheidungsmodelle) •  BerücksichEgung des Zeikaktors im Rahmen betrieblicher Entscheidungsprobleme (dynamische Betrachtungsweise, Mehrperiodenbetrachtung) •  Aufgabe der (tradiEonellen) Modellprämisse der vollkommenen InformaEon und BerücksichEgung der Tatsache, dass Entscheidungen unter Risiko/Unsicherheit zu treffen sind. •  Öffnung der Betriebswirtscha5slehre zu den Sozialwissenscha5en 27 © Diedrich Ausgewählte Wissenscha5sprogramme der Betriebswirtscha5slehre Der systemtheoreJsche Ansatz (Hans Ulrich) •  Nutzung der Grundgedanken der Systemtheorie (KyberneEk) zur Entwicklung von betriebswirtscha5lichen Erklärungs-­‐/Gestaltungsmodellen •  Anwendung der KyberneEk zur Erklärung „sozialer Systeme“ •  Unternehmen werden als „produkEve, soziale Systeme“ gesehen/interpreEert •  BerücksichEgung der Einbindung der Unternehmen in ihre Umwelt (Metasystem) •  Öffnung des tradiEonellen geschlossenen Disziplinenverständnisses (nach Gutenberg) 28 © Diedrich Ausgewählte Wissenscha5sprogramme der Betriebswirtscha5slehre Der verhaltensorienJerte Ansatz (Günter Schanz, Werner Kroeber-­‐Riel) •  BWL als angewandte Sozialwissenscha5 •  Aufgabe der Prämisse streng raEonalen Verhaltens (homo oeconomicus) und Betrachtung (Beschreibung, Analyse) des realen (Entscheidungs-­‐)Verhaltens •  stärkere BerücksichEgung der Erkenntnisse aus der Psychologie, Soziologie, Sozialpsychologie •  Versuch der Entwicklung „einer allgemeinen Theorie menschlichen Verhaltens“, die dann bei der Erklärung und Gestaltung betriebswirtscha5lich relevanter Sachverhalte Anwendung finden kann. •  gedankliche Nähe zum (volkswirtscha5lichen Ansatz) der InsEtuEonenökonomie 29 © Diedrich Grundlagen der BWL Lerneinheit 2 BWL als wissenscha5liche Disziplin 2.5 Gliederung der BWL Gliederung der BWL Allgemeine Betriebs-­‐
wirtscha5slehre BWL Problemstellungen und Entscheidungstatbestände aller Betriebe, unabhängig von ihrer sektoralen oder funkEonalen Spezialisierung nach InsEtuEonen/
Wirtscha5szweigen Spezielle Betriebs-­‐
wirtscha5slehre nach FunkEonen planerischen, organisa-­‐ torischen, konsEtuEve und rechentechnischen Entschei-­‐ dungen in Betrieben • Industriebetriebslehre • Handelsbetriebslehre • Bankbetriebslehre • Versicherungsbetriebslehre • etc. • Beschaffung/LogisEk • ProdukEon • Personalwirtscha5 • Finanzierung • etc. • Gründungsphase GeneEsche Gliederung • Umsatzphase • LiquidaEonsphase 31 © Diedrich 
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