close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

В повестке дня 5 вопросов - Муниципальное образование город;pdf

код для вставкиСкачать
Dienstag, 21. Oktober 2014 / Nr. 243
NEUE LUZERNER ZEITUNG
NEUE ZUGER ZEITUNG
NEUE NIDWALDNER ZEITUNG
Sportjournal
NEUE OBWALDNER ZEITUNG
NEUE URNER ZEITUNG
33
BOTE DER URSCHWEIZ
Mit Kraft und Disziplin zum Erfolg
ZUG Für ihre Leidenschaft gibt
Anja Zürcher alles. Jetzt greift
die Vize-Schweizer-Meisterin
im Natural Bodybuilding in Unterägeri nach der Goldmedaille.
voller Adrenalin. Das motiviert, auf der
Bühne alles zu geben. In dem Moment
fühle ich mich einfach nur gut und habe
Freude am Auftritt.»
Keine künstlichen Substanzen
Anja Zürcher betont, dass es bei den
Wettkämpfen nicht darum gehe, speziell
schlank zu sein: «Was zählt, ist ein definierter Körper. Dazu gehören kräftige
Arme und Beine sowie weibliche Rundungen.» Doch genau dieses Schönheitsideal von Bodybuildern kommt nicht
überall gut an – nicht zuletzt, weil zu
viele Muskeln und braun gebrannte Körper schnell einmal unnatürlich aussehen.
Ein Thema, mit dem sich auch Anja
Zürcher auseinandersetzt. «Sport darf
nicht ungesund sein», zeigt sich die
Fitnessinstruktorin überzeugt. Sie sei
deshalb eine Gegnerin von künstlichen
Substanzen für den Muskelaufbau. «Mit
dem richtigen Training und gesunder
Ernährung kann man viel erreichen.»
Das sei auch ihr Antrieb, an Wettkämpfen teilzunehmen: «Ich möchte ein Vorbild sein und junge Leute anspornen,
sich sportlich zu betätigen.» Dazu passt,
dass sie im Jahr 2015 die Botschafterin
für das Sportfestival Boardstock sein wird.
RAHEL HUG
[email protected]
Für ihren perfekt geformten Körper
nimmt Anja Zürcher vieles auf sich.
Regelmässiges Krafttraining und eine
strikte Ernährung sind für die 28-jährige
Fitnesstrainerin und Bodybuilderin unabdingbar, Disziplin wird in ihrem Alltag
grossgeschrieben. Was für viele andere
vor allem Mühe und Aufwand bedeutet,
ist für Anja Zürcher sowohl Leidenschaft
als auch Beruf: nämlich sich fit zu halten, in Kraft zu üben und die Muskeln
aufzubauen. Am kommenden Samstag
gilt es für die junge Zugerin ernst: Sie
startet in der Kategorie «Best Body Swim
Suit» an der Schweizer Meisterschaft der
Swiss Natural Bodybuilding and Fitness
Federation (SNBF), die in der Ägerihalle in Unterägeri ausgetragen wird.
Vize-Schweizer-Meisterin
«Ich möchte ein
Vorbild sein.»
Fitnessbegeistert ist Anja Zürcher bereits seit jungen Jahren. Als gelernte
Augenoptikerin blieb ihr allerdings nur
wenig Zeit, Sport zu treiben. So beschloss
sie vor rund drei Jahren, sich neu zu
orientieren. Sie liess sich zur AerobicInstruktorin ausbilden und fand eine
Stelle als Group-Fitness-Leiterin im Fitnesspark Eichstätte in Zug. Es folgten
zahlreiche Weiterbildungen in verschiedenen Disziplinen wie Bodypump, Cardio oder Polefitness. Die Leidenschaft
fürs Bodybuilding entdeckte Anja Zürcher Anfang 2013. Inspiriert von der
Bodybuilding-Bewegung in den USA,
beschloss sie, selber an Wettkämpfen
teilzunehmen. Mit Mario Müller, dem
Leiter des Fitnessparks Allmend in Luzern, fand sie einen Coach, der sie bei
der Vorbereitung tatkräftig unterstützte.
«Ich habe enorm viel trainiert, um mein
heutiges Niveau zu erreichen», sagt die
1,64 Meter grosse Zugerin. Dieser Einsatz
hat sich gelohnt. Im Oktober 2013 nahm
sie an der Herbstmeisterschaft des IFBB
(International Federation of Bodybuilding & Fitness), an der Schweizer Meisterschaft des IFBB sowie an der Schweizer Meisterschaft der SNBF teil – und
schaffte es bei allen drei Wettkämpfen
aufs Podest: Seitdem ist sie Vize-Schweizer-Meisterin im Natural Bodybuilding.
Die Wettkämpfe sind für Anja Zürcher
Herausforderung und Spass zugleich. «Ich
liebe es, auf der Bühne zu stehen. Dann
kann ich zeigen, was ich all die Monate
zuvor aufgebaut habe», sagt sie. Sich nur
mit einem knappen Bikini bekleidet den
Juroren zu präsentieren, damit hat sie
kein Problem: «Klar, Bodybuilding
braucht eine gesunde Portion Selbstbewusstsein.» Während der Show denke sie
aber kaum an das Publikum: «Man ist
ANJA ZÜRCHER
Regelmässiges Krafttraining gehört zum
Alltag von Anja Zürcher.
Bild Stefan Kaiser
Nichtsdestotrotz ist die Vorbereitung
auf eine Meisterschaft hart. Das Gewicht
muss zusätzlich reduziert und die Flüssigkeitszufuhr eingeschränkt werden – damit
die Muskeln besser sichtbar werden. Das
sei sicherlich nicht gut für den Körper
– weil sie sich aber sonst gesund ernähre, sei das für die kurze Zeit vertretbar,
sagt Anja Zürcher. Stimmen muss auch
das Äussere: Damit die Körperkonturen
besser zur Geltung kommen, werden die
Bodybuilder am Vorabend und am Wettkampftag mit Spezialcreme eingecremt.
Auch Make-up und eine perfekte Frisur
gehören dazu. Ein nicht alltäglicher Auftritt, dem die junge Zugerin freudig entgegenblickt. Über die Goldmedaille würde sie sich riesig freuen, betont Anja
Zürcher. Sie nehme aber auch teil, um
einen tollen Tag zu erleben: «Ich möchte den Wettkampf von A bis Z geniessen.»
Geniessen wird sie auch die Zeit nach
dem 25. Oktober, wenn es wieder etwas
ruhiger zu und her geht: «Ich werde sicher viel Zeit mit meinem Freund verbringen», sagt die Sportlerin. Wenn sie
einmal nicht trainiert oder Kurse gibt, ist
sie zum Beispiel beim Salsatanzen anzutreffen. Ob die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ein Thema ist? «Das könnte ich mir gut vorstellen», sagt Anja
Zürcher. Was in den nächsten Jahren auf
sie zukommt, weiss die ehrgeizige Zugerin
derzeit noch nicht genau. Für sie steht
vor allem eines fest: «Ich bin aktuell sehr
zufrieden – unter anderem, weil ich mein
Hobby zum Beruf gemacht habe.»
Diese Niederlage stürzt die Zuger Herren in eine Minikrise
UNIHOCKEY Auch gegen
den Tabellenletzten Langenthal-Aarwangen verlieren die
Zuger – vor allem die Offensive schwächelt derzeit.
Symptomatisch für den gesamten Spielverlauf steht die spielentscheidende Szene in der 65. Minute. Nach einer mangelhaften Konterauslösung landete der Ball
unkontrolliert wieder vor dem eigenen
Tor. Dort konnte der goldrichtig stehende Gegner von den vorwärtsorientierten
Verteidigern nicht mehr entscheidend
gestört werden. Weg war der Zusatzpunkt,
dabei hatte es bis gut sechs Minuten vor
Schluss noch nach einem versöhnlichen
Ende für die kämpfenden Gäste ausgesehen. Das Schlussdrittel war mit Abstand
die stärkste Phase im Aufbauspiel. Anstatt
3:2 stand es 3:4, und es schien für einen
Augenblick, als ob das Spiel endgültig
kippen könnte. Doch ein unnötiger Wechselfehler stoppte den Höhenflug jäh. Zwar
konnte die Unterzahl noch schadlos überstanden werden, aber ein Konter besiegelte in der 54. Minute die Verlängerung.
Spielrhythmus nicht gefunden
Zuvor neutralisierten sich die beiden
Equipen grösstenteils in einem unschön
anzusehenden Mittelfeldgeplänkel. Selten gelang es den Blau-Weissen dabei,
ihre auf Ballbesitz basierende Spielphilosophie einfliessen zu lassen. Zu schnell
waren die Bälle wieder weg, zu hoch
war die individuelle Fehlerquote. Einmal
mehr musste Riihimäki, der an der
Bande von seinem langjährigen Assistenten aus Finnland unterstützt wurde,
in der ersten Pause einen lautstarken
Weckruf durch die Garderobe dröhnen
lassen. Allzu viel nützte es anfangs nicht,
es benötigte erneut 20 Minuten und ein
weiteres Gegentor, um seine Mannen
wachzurütteln.
Nationalmannschaftspause nutzen
Aufgrund der WM im Dezember steht
bereits der nächste Unterbruch vor der
Tür. Während die Nationalmannschaft
in Finnland ein letztes Mal den Ernstkampf testet, gilt es am Zugersee, aus
dem schwachen Saisonstart die richtigen
Lehren zu ziehen. In drei vollen Trainingswochen eröffnen sich dem Staff
die nötigen Zeitgefässe, um an der Abstimmung und den Schwachpunkten zu
feilen. Captain Poletti fordert von seinem
Team die nötige Reaktion im Trainingsbetrieb: «Die letzten Partien haben uns
klar aufgezeigt, wo wir die Hebel ansetzen müssen. Wir müssen als Team
einen Weg finden, unser Potenzial in
Spielstärke umzumünzen.» Vor allem die
Torausbeute – nur achtmal traf die United
in den letzten drei Spielen – dürfte weit
oben auf der Prioritätenliste stehen.
Nächster Gegner ist Leader Olten.
FABIAN TRINKLER
[email protected]
Unihockey Langenthal-Aarwangen - Zug United
5:4 n. V. (2:2, 1:0, 1:2, 1:0)
Kreuzfeld, Langenthal. – 83 Zuschauer. – SR: Fässler/
Schläpfer. – Tore: 7. Meier (Poletti) 0:1. 12. Roth
(Meier) 1:1. 13. Poletti (Fiechter) 1:2. 16. Mühlethaler
(Gloor) 2:2. 27. Mühlethaler 3:2. 43. Luoma (Furger)
3:3. 44. Suter (Luoma) 3:4. 54. Eggerschwiler (Roth)
4:4. 65. Nyffenegger (Gloor) 5:4.
Niederlage im Cup
DAMEN fat. Schon in die erste Pause
mussten die Zugerinnen am Samstag mit einem 0:3-Rückstand. Am
Schluss musste man zur Kenntnis
nehmen, dass der Gegner Dietlikon
eine Schuhnummer zu gross ist,
auch das hohe Resultat 3:10
spricht für sich. Nun steht das
Team in der NLA auf dem letzten
Tabellenplatz.
Auch im Cup gab es am Sonntag eine Niederlage: Die Zugerinnen verloren auswärts im Penaltyschiessen gegen die UH Red Lions
aus Frauenfeld im Achtelfinale mit
4:5.
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа