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Приказ от 12.03.2015 №01-11/82;pdf

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Werbung für heimische
Höread."
Austauschprogramm: Agrar-Lehrer aus dem Ausland besuchen den Maschinenring Wesermünde-Osterholz
VON CHRISTOPHER BESCHNITT
LOXSTEDT. ,,Was der Bauer
nicht
kennt, frisst er nicht", weiß der
Volksmund. Zumindest in einer Hinsicht hat er recht: ,,Der internationale Austausch in der Landwirtschaft
muss größer werden", sagt Engebret
Kraabsl. Daher hat der Norweger nun
bei ,,Leonardo da Vinci" mitgemacht.
lm Rahmen des Programms waren in
dieser Woche 24 europäische AgrarLehrer beim Maschinenring Wesermünde-Osterholz zu Gast.
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,,Man entdeckt in,der Ferne häufig was, was man zu Hause noch
nicht kennt", sagt Kraabol. Gerade besichtigt er mit seinen ,,Leonardo"-Kollegen den Hof von fan
Heusmann in Hosermühlen.
Heusmann, Vorsitzender des
Kreislandvolkverbands Weser-
münde, setzt vor allem auf Milchvieh. Fachkundig führ1 er Iftaabol
und die anderen nun durch Ställe
und an Treckern und Kühen vorbei. Besonders letztere sind internationalen Besuch gewohnt: ,,Ich
habe Melker aus Polen
ange-
stellt", sagt Heusmann.
Solche festen Arbeitsverhältnisse zu schaffen, ist das Ziel dieses Austausches. ,,Wir haben uns
für ,Leonardo'
3l Wir haben beworben, weil
uns für,Leonar- es uns im länddo'beworben, lichen Bereich
im an ArbeitskräfBe- ten fehlt", sagt
reich an ArUwe Krüger,
beitskräften Geschäftsfühfehlt. §§
rer des MaschiuwE KRüGER, GE- nenrings mit
weil es uns
Ein
ländlichen
für diese Aufgabe mehrere Angestellte aus
ScHAFTSFüHRER
DEs Sitz in Hollen.
MASCHINENRINGS
Daher sei
nötig,
es
Institutionen im Ausland kennenzulernen und Partnerschaften mit ihnen zu knüpfen. ,,So hoffen wir,
Jahrespraktikanten oder Azubis
zu gewinnen", erklärt Krüger.
Den
,,Leonardo"-Austausch
haben seitens des Maschinen-
Arbeiter melkt eine Kuh auf dem Hof des Milchbauern Jan lleusmann in Hosermühlen, Heusmann beschäftigt
rings Birte Tietjen, Markus Hau-
schild und Silke Rewitz organisiert. Schon 2012 ging's los. Seither waren die Cuxländer bei den
Partnern in Norwegen, Italien,
Polen und Bulgarien unterwegs.
Nun stand der Gegenbesuch an.
,,Dabei haben wir unseren Gäs-
ten gezeigt, was Landwirtschaft
bei uns ausmacht", sagt Uwe Krüger. ,,Wir haben uns die berufsbildende Max-Eyth-Schule in Schiff-
dod, den Landmaschinenhandel
Polen.
Foro Jaspersen
Fricke in Heeslingen, die Heideblume-Molkerei in Elsdorf und
den Milch-, Eis-, Caf6- und Ferien-Betrieb von Harje Kaemena in
Brernen-B1o ckland angesehen. "
Und eben auch den Hof Heusmann. Während die Polin Ewa
Grzesiak sich hier umguckt, erklärt sie, dass Arbeitsmigration
nicht nur dem Cu-xland Vorteile
bringe: ,,Bei uns profitieren viele
Menschen von Verwandten im
Ausland. Die schicken Geld und
sichern die in der Heimat Gebliebenen finanziell ab."
Für den Maschinenring ist
,,Leonardo" nun fast vorbei. Im
Juni geht's noch in die Niederlande. ,,Danach hoffen wir, dass unsere Partner zu Hause schön für
uns werben", sagt Uwe IGüger.
Und Engebret Kraabol? Er
weiß jetzt immerhin: ,,Deutsche
Bauernhöfe sind viel größer als
norwegische - hier gibt's einfach
viel mehr nutzbaren Boden."
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,,Leonardo da Vinci" ist ein Berufsbildungsprogramm der EU. Benannt
nach dem italienischen Gelehrten,
soll es die europäische Kooperation
etwa von Unternehmen und Bildungseinrichtungen fördern. Ziel ist
der Transfer erfolgreicher Konzepte.
Milchbauer Jan Heusmann (2. von links) zeigte jetzt einigen ausländischen Gästen seinen Hof,
Foto Beschnitt
www.lebens lan ges- lern en. eu
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