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Pflichtschulungen für Beschäftigte in Lebensmittelunternehmen
Beschäftigte, die mit Lebensmitteln und Bedarfsgegenständen in Berührung kommen
(Küchen-, Reinigungs- und Servicepersonal), sind in regelmäßigen Abständen in
Lebensmittelhygiene und Infektionsschutz zu schulen.
Dabei wird zwischen zwei Unterrichtungen unterschieden:
1. Lebensmittelhygieneschulung nach EU Verordnung (EG) Nr. 852/2004
2. Belehrung gemäß § 43 Infektionsschutzgesetz (IFSG)
Sowohl die Lebensmittelhygiene-Schulung wie auch die Belehrung gemäß
§ 43 Infektionsschutzgesetz sind Pflicht. Für die ordnungsgemäße Durchführung beider
Unterrichtungen ist jeweils der Arbeitgeber verantwortlich.
Lebensmittelhygieneschulung nach EU Verordnung (EG) Nr. 852/2004
In § 4 der Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV) vom 08.08.2007 sind
Lebensmittelhygieneschulungen nach VO (EG) Nr. 852/2004 zwingend vorgeschrieben, für
alle Personen, die leicht verderbliche Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr
bringen. Ausgenommen sind Personen mit entsprechender Fachausbildung. Die Schulung
kann durch den Arbeitgeber selbst oder durch Dritte durchgeführt werden und sollte
regelmäßig angeboten werden. Bei Neueinstellungen müssen die Mitarbeiter, auch Saisonund Aushilfskräfte, vor Arbeitsantritt geschult werden. Konkrete Anforderungen an die
Hygieneschulung werden im Gesetzestext nicht genannt. Erläuterungen enthält lediglich die
DIN 10514 über Hygieneschulungen. Grundsätzlich muss sich aber die Schulung auf alle
Hygienebereiche beziehen, die für den Betrieb relevant sind, wie Lebensmittel-, Personalund Gerätehygiene. Die Durchführung der Schulung und die Teilnahme der Mitarbeiter
müssen dokumentiert werden. Die Nachweise müssen der Lebensmittelüberwachung auf
Verlangen vorgelegt werden.
Die Lebensmittelhygieneschulung nach EU Verordnung (EG) Nr. 852/2004 wird im Bezirk
der Industrie- und Handelskammer zu Koblenz von diversen Dozenten1 angeboten. Setzen
Sie sich bitte direkt mit den jeweiligen Ansprechpartnern per E-Mail in Verbindung.
IHK Koblenz
DEHOGA Rheinland-Pfalz
Herr Thomas Pelzer
Herr Thomas Zydeck
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
HACCP-Konzept
Personen, die mit der Entwicklung und Anwendung des HACCP-Konzeptes beauftragt sind,
müssen neben der einfachen Schulung zusätzlich Schulungen zum Themenbereich HACCP
besuchen. Die Abkürzung HACCP steht für Hazard Analysis Critical Control Point
(Gefährdungsanalyse und kritische Kontrollpunkte). Dies ist ein vorbeugendes System, das
die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll.
1
Neben den genannten Ansprechpartnern existieren noch weitere Dozenten. Sollten auch Sie im Bezirk der Industrie- und
Handelskammer zu Koblenz entsprechende Seminare nach § 4 LMHV anbieten, aktualisieren wir gerne dieses Merkblatt mit
Ihren Kontaktdaten.
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Weitere Informationen zum HACCP-Konzept erhalten Sie in unserem entsprechenden
Merkblatt unter der Dokumentennummer 124627 im Internetauftritt der IHK Koblenz unter
www.ihk-koblenz.de.
Belehrung nach Infektionsschutzgesetz gem. § 43 Infektionsschutzgesetz ( IFSG)
Die Erstbelehrung gemäß § 43 IFSG erfolgt durch das Gesundheitsamt. Die Belehrung
erfolgt mündlich sowie schriftlich, informiert über ansteckende Krankheiten und zeigt auf, wie
entsprechende Krankheitssymptome zu identifizieren sind. Diese Belehrung ist vor
Arbeitsantritt zu absolvieren.
Eine Liste der Gesundheitsämter in Rheinland Pfalz finden Sie im Internet unter
http://www.iv.-ts.de/pdf/gesundheitsaemter/rp.pdf.
Folgeschulung gem. § 43 Abs. 4 IFSG
Nach der Erstbelehrung beim Gesundheitsamt sind Arbeitnehmer alle zwei Jahre gemäß §
43 Abs. 4 IFSG in einer Folgeschulung zu unterrichten. Diese „Auffrischung“ erfolgt nicht
mehr beim Gesundheitsamt, sondern wird betriebsintern vom Betriebsleiter durchgeführt.
Die Dokumente über die durchgeführte Erstbelehrung erhalten nur dann Gültigkeit, wenn
innerhalb von drei Monaten nach der Schulung eine Tätigkeit im Lebensmittelbereich
ausgeübt wird. (Ein Tag ist ausreichend). Der Erstbelehrungsnachweis hat dann
„unbegrenzte“ Gültigkeit. Bei der Aufnahme einer neuen Tätigkeit reicht dann die
Wiederholungsbelehrung am Arbeitsplatz aus. Die Teilnahme der Beschäftigten muss
dokumentiert werden.
Personen, die eine Erstuntersuchung durch das Gesundheitsamt haben durchführen lassen
(Gesundheitszeugnis), sind von der Erstbelehrung beim Gesundheitsamt freigestellt. Sie
müssen jedoch an den regelmäßigen Folgeschulungen teilnehmen.
Es bietet sich an, die Lebensmittelhygiene-Schulung und die Folgebelehrung gemäß § 43
Abs. 4 IFSG miteinander zu verbinden und in Kombination durchzuführen.
Ihr Ansprechpartner
Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz
Christian Dübner
Schlossstraße 2
56068 Koblenz
Tel. 0261 106-306
Fax 0261 106-294
E-Mail: [email protected]
Internet: www.ihk-koblenz.de
Hinweis: Dieses Merkblatt soll - als Service Ihrer IHK Koblenz - nur erste Hinweise geben
und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Obwohl es mit größtmöglicher Sorgfalt
erstellt wurde, kann eine Haftung für die inhaltliche Richtigkeit nicht übernommen werden.
Stand der Informationen: 06.11.2014
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