close

Вход

Забыли?

вход по аккаунту

Таланты и халтурщики;pdf

код для вставкиСкачать
HfH
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik
Studien- und Kulturreise nach Indien
vom 04.- 18. Oktober 2014
Sa 04. 10.
Abflug Zürich
Ankunft Delhi
So 05.10.
Zürich - Delhi
12.45 Uhr
23.55 Uhr
LX 146
Delhi
Vormittag Ankunft in Delhi.
Anschliessend Transfer zum Hotel.
Nachmittag Sightseeing von Neu Delhi.
Der Grundstein dieses Stadtteils wurde im Jahre 1911 durch die
Kolonialmacht England gelegt. So entstand südlich des historischen
Stadtkerns das moderne Neu-Delhi. Die von den britischen Architekten
Edwin Lutyens (1869-1944) und Herbert Baker (1862–1946) geplante
Reissbrettsiedlung nach dem Vorbild einer britischen Gartenstadt wurde
1931 eingeweiht und ist noch heute Sitz aller indischen Regierungsstellen.
Wir besuchen die grosszügig konzipierte Stadt mit India Gate,
Präsidentenpalast, Parlaments- und Regierungsgebäude, Connaught
Circus, usw. Besuch des in Lotusform in weissen Marmor gebauten Bahai
Tempel und das Hamuyan Grab mit dem ersten Garten des indischen
Subkontinents. Letzteres wurde im Jahre 1533 erbaut und ist seit 1993
Weltkulturerbe von UNESCO.
Mo 06.10.
Delhi
Nach dem Frühstück Besuch des Sozialhilfeprojekts ASRA, welches von
der Schweiz unterstützt wird. ASRA steht für Action for Self Reliance and
Alternatives.
Das Ziel dieser Einrichtung ist es, behinderte Kinder und Jugendliche in
den Slums von Nord-West Delhi in die indische Arbeitswelt zu integrieren.
Dies geschieht in verschiedenen Schritten:
x
x
x
Aufklärung über die Rechte der Slumbewohner
Medizinische Hilfe
Kinder befähigen, die staatlichen Schulen zu besuchen und mit
Nachhilfe den
Unterricht sicherzustellen, dass diese Kinder
in den Schulen bleiben können.
Zu den Angeboten gehören auch eine Berufsausbildung mit beispielsweise
Handarbeitsunterricht, Computerschulung, Mobiltelefonreparatur. Nach
der Ausbildung hilft ASRA bei der Stellensuche und gewährt Kleinkredite
für den Aufbau einer selbstständigen Tätigkeit.
Die ASRA Stiftung beschafft die finanziellen Mittel für ASRA Trust in New
Delhi. Sämtliche Mitarbeitende von ASRA in der Schweiz sind ehrenamtlich
tätig. Entsprechend effizient kommen die Schweizer Spendengelder in
Indien zum Einsatz.
Di 07.10.
Delhi
Nach dem Frühstück Besuch von Tamana, einer Schule und
Ausbildungsstätte für Kinder und Jugendliche mit kognitiver
Beeinträchtigung und Autismus Spektrums Störungen.
Tamana ist eine gemeinnützige freiwillige Organisation, die seit 1984 in
Delhi tätig ist. Ihr Ziel ist die Unterstützung und Begleitung von geistigund mehrfach behinderten Menschen.
Sie bietet individuelle Bildungsprogramme für jeden Schüler, jede
Schülerin. Sie ist auf soziale und wirtschaftliche Unabhängigkeit
ausgerichtet, die Angestellten verfügen über eine spezielle Ausbildung, sie
bietet regelmässige akademische Programme, therapeutische
Interventionen und Berufsbildung an. Die Bildung und Unterstützung
findet in verschiedenen Zentren statt. Jede dieser Einrichtung bietet
Folgendes an: Sprachtherapie, Arbeits-und Physiotherapie,
Lebenskompetenztraining, Computer-Ausbildung, Musik und Tanz,
Gewichtskontrolle und körperliche Fitness, Sport und ausserschulische
Aktivitäten, Beratung, Verhaltensmodifikation, Diagnose und Beurteilung,
Familienberatung.
Am späteren Nachmittag Demonstration der indischen Küche,
anschliessend Nachtessen.
Mi 08.10.
Delhi- Agra (165 Kms. / 4 Hrs)
Nachdem Frühstück Fahrt nach Agra. Unterwegs Besuch einer Dorfschule.
Nachmittag zur freien Verfügung.
Do. 09.10.
Agra
Bei Sonnenaufgang Besuch des Liebesdenkmals Taj Mahals.
Das Taj Mahal ist ein 58 m hohes und 56 m breites Mausoleum, das in
Agra auf einer 100 m × 100 m grossen Marmorplattform errichtet wurde.
Der Grossmogul Shah Jahan liess ihn zum Gedenken an seine im Jahre
1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal (Arjumand Bano Begum)
erbauen.
Der Bau des Taj Mahal wurde kurz nach dem Tode Mumtaz Mahals im Jahr
1631 begonnen und 1648 fertiggestellt. Beteiligt waren über 20.000
Handwerker aus vielen Teilen Süd- und Zentralasiens und verschiedene
Architekten, unter anderem Ahmad Lahori und der aus Badakhshan (heute
Afghanistan) stammende Perser Abu Fazel. Er verschmolz persische
Architektur mit indischen Elementen zu einem Werk der indo-islamischen
Baukunst.
Die Baumaterialien wurden aus vielen Teilen Indiens und Asiens mit 1.000
Elefanten herangeschafft. 28 verschiedene Edelsteinen und
Halbedelsteinen wurden in den Marmor eingefügt.
Angeblich wurde nach Vollendung des Bauwerks allen beteiligten
Handwerkern eine Hand abgehackt und die Architekten hingerichtet, um
andere Herrscher am Nachahmen zu hindern.
Eine weit verbreitete andere Legende besagt, dass ursprünglich ein
gleiches Bauwerk aus schwarzem Marmor als Mausoleum für Shah Jahan
auf der anderen Seite des Flusses Yamuna geplant war, das aber nicht
verwirklicht wurde.
Anschliessend Besichtigung des roten Forts (Perlenmoschee,
Thronhalle usw.).
Am Nachmittag Besuch einer Einrichtung von Menschen mit psychischer
Beeinträchtigung.
Fr 10.10.
Agra –Ranthambore
Nach dem Frühstück Fahrt nach Ramthambore via der verlassenen Stadt
Fatehpur Sikri und des Vogelschutzgebietes Keolado
Fatehpur Sikri: 1569 begann die Bautätigkeit, fünf Jahre später war der
grösste Teil der Stadt fertiggestellt. Bald zeigte sich jedoch, dass eine
grössere Bevölkerung hier nicht mit Wasser versorgt werden konnte.
Deshalb gab der Kaiser 1585 den Befehl zum Umzug in andere Städte.
Paläste und Häuser sind bis heute unverändert erhalten.
Keoladeo war ursprünglich das private
Entenjagdrevier des Maharajas von
Bharatpur. In der Sumpflandschaft
überwintern viele Wasservögel aus
Afghanistan, Turkmenistan, China und
Sibirien. Über 364 Vogelarten
einschliesslich des seltenen
Nonnenkranichs wurden beobachtet.
Eine Rikshafahrt durch das Vogelschutzgebiet.
Abendfahrt mit dem Zug nach Sawai Madhopur bzw. Ranthambore
Sa 11.10.
Ranthambore
Der Ranthambore National Park befindet sich in einer malerischen Lage
am Treffpunkt der Aravalli Hills und des Vindhyan Plateau im östlichen
Rajasthan. Ranthambore war berühmt als Jagdgebiet der ehemaligen
Maharajas von Jaipur. Der Chambal Fluss im Süden und der Banas Fluss
im Norden sind die Quelle für das Wasser in diesem Park, der eine Fläche
wie der Kanton Obwalden hat. Die Idee, eine Tierwelt zu bewahren, kam
vom ehemaligen Herrscher von Jaipur.
Ein Besuch dieses grossen Reservates lohnt sich alleine schon wegen der
beeindruckenden Schönheit der Buschlandschaften, Klippen und Seen
sowie der Fauna und Flora. Bäume wie der Banyan-Tree mit seinen
dichten Luftwurzeln oder daneben „The Flame of the Forest“ sind zu
bewundern.
Vor- und Nachmittag Beobachtung von Tieren mit einem Führer. Mit Glück
können wir Tiger in ihrer natürlichen Umgebung beobachten!
S
So
o1
12
2..1
10
0.. R
Ra
an
ntth
ha
am
mb
bo
orre
e -- JJa
aiip
pu
urr ((1
16
60
0K
Km
mss.. /
/4
4H
Hrrss))
Weiterfahrt nach der rosaroten Stadt Jaipur. Unterwegs Besuch eines
Dorfes.
Jaipur ist die Hauptstadt von Rajasthan und wurde von Maharaja Sawai
Jai Singh im Jahre 1727 gegründet. Er war auch bekannt als Astronom
und Architekt. Jaipur ist nach der Shilpa Shastra, dem uralten
hinduistischen Lehrbuch über die Baukunst angelegt worden – im
Rechteckschema und von einer rosaroten Mauer umgeben. Die Geschäfte
an den Hauptstrassen der Altstadt haben ebenfalls diese Farbe. Ansonsten
ist Jaipur mit seinen etwa 2 Millionen Einwohnern die Stadt der Edelstein-,
Schmuck- und Stoffverkäufer. Den rosaroten Anstrich erhielt sie 1853 in
Vorbereitung auf den Besuch von Prinz Albert von England (1819–1861),
dem Ehemann der britischen Königin Victoria (1819–1901). Rosarot ist
Rajasthans traditionelle Farbe der Gastlichkeit. Traditionelle
Handwerkkünste wie Schmuckanfertigung, Metallarbeit, Emailarbeit,
Knüpfbatik, Steinschnitzerei, Töpferei und Miniaturmalerei wurden von den
Herrschern des 18. Jh. gefördert und blühen bis zum heutigen Tag.
Rest des Tages zur freien Verfügung.
M
Mo
o1
13
3..1
10
0..
JJa
aiip
pu
urr
Vormittag Besuch des Amber Forts, wo wir auf Elefanten hinaufreiten oder
mit dem Jeep zum Palast hinauffahren. Amber war vor Jaipur bis ins 11.
Jahrhundert Hauptstadt des damaligen Reiches.
Nachmittag Stadtrundfahrt in Jaipur. Sie besichtigen den Maharaja Palast mit einem interessanten Museum mit Miniaturmalereien, die
Sternwarte und den Palast der Winde „Hawa Mahal“.
Di 14.10.
Jaipur
Vormittag Besichtigung eines Projektes, wo orthopädische Hilfsmittel
hergestellt werden.
Die Techniker erstellen Prothesen, Gehhilfen, orthopädische Schuhe,
Beinschienen, Korsette, Krücken, sowohl für stationäre als auch für
ambulante Patienten, die entweder selbst zur Klinik kommen oder von der
mobilen Klinik oder dem "gemeindenahen Rehabilitationsprogramm"
erfasst werden.
Viele dieser Hilfsmittel sind sehr zeitaufwendig in der Herstellung und es
wird derzeit nach Wegen gesucht, Komponenten zu importieren, um die
Produktionszeiten zu verkürzen und die Qualität zu verbessern. Durch
neue Techniken und die Verwendung von thermoplastischem Material
wurden in diesem Jahr verbesserte Hilfsmittel produziert.
Die Werkstatt ist bemüht, die Kosten für Löhne und Materialien durch
Gebühren abzudecken. Viele Patienten vor allem aus sehr ärmlichen
Familien können diese jedoch nicht bezahlen und die Klinik ist bestrebt,
Spender zu finden, die bereit sind, solche Patienten, zu subventionieren.
Das Prinzip der Einrichtung lautet: keinem Kind aus finanziellen Gründen
die Hilfe zu verweigern.
Nachmittag zur freien Verfügung oder Besuch eines anderen Projektes.
Mi 15.10.
Jaipur – Delhi (260 Kms/ 5 Hrs)
Nach dem Frühstück Fahrt nach Delhi.
Am Nachmittag Besuch einer Blindenschule.
Do 16.10.
Delhi
Am Vormittag Besuch von Alt Delhi.
Dieser Stadtteil vermittelt einen Eindruck vom Glanz der indischen
Vergangenheit. Wir besuchen die Freitagsmoschee, das Rote Fort, das
Grabmal von Mahatma Gandhi. Anschliessend fahren wir mit einer Rikscha
durch den Chandni Chowk, was ursprünglich sinngemäss "MondscheinMarkt" bedeutet. Er ist einer der ältesten und belebtesten Märkte in Alt
Delhi seit dem 17. Jahrhundert. Hier erlebt man ein Gewühl von
Menschen.
Gespräch mit einem Politiker über die Problematik der Behinderung in
Indien.
Am späteren Nachmittag kurzer Vortrag des Schweizer Botschafters in
Indien, Herrn Linus von Castelmur, über seine Erfahrungen in Indien.
Fr 17.10.
Delhi
Am Vormittag Besuch der Universität, wo wir Lehrkräfte kennen lernen,
die aus ihren Wissenschaftsdisziplinen rund um die Sonderpädagogik
berichten.
Nachmittag zur freien Verfügung evtl. Besuch eines Marktes, der Produkte
der lokalen Handwerksindustrie der verschiedenen Gliedstaaten anbietet.
Am Abend Besuch von „Kingdom of Dreams“, wo es indisches Theater,
Musik und Spiele aus der hinduistischen Mythologie zu sehen gibt.
Anschliessend Transfers zum Flughafen.
Sa 18.10.
Abflug Delhi
Ankunft Zürich
Delhi - Zürich
01.15 Uhr LX 147
0620 Uhr
Anmeldeformular
Kursnummer / Titel
Name
Vorname
Strasse
PLZ, Ort
Telefon
E–Mail
Geburtsdatum
Titel / Berufliche Bezeichnung
Arbeitsort
Ausbildung
Ausbildungsort
Rechnungsadresse (falls abweichend)
Wie sind sie auf unser Angebot aufmerksam geworden?
WB–Programm
Flyer
Newsletter
anderes:
Internet
Inserat
Freunde / Bekannte
Ich habe die Teilnahmebedingungen zur Kenntnis genommen
und erkläre mich damit einverstanden.
Datum, Unterschrift
Bitte senden Sie dieses Anmeldeformular an:
Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik HfH, Sekretariat Weiterbildung und
Zusatzausbildung, Schaffhauserstrasse 239, Postfach 5850, 8050 Zürich
oder per Fax: 044 317 11 83
27
1/--страниц
Пожаловаться на содержимое документа